Entscheidung schwierig: neuer Job oder bleiben?

Was Sie in Bezug auf Ihre eigene Zukunft, oder auch die gegenwärtige Entwicklung der Gesellschaft beschäftigt oder nachdenklich macht.
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Gespensterkind
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Entscheidung schwierig: neuer Job oder bleiben?

Beitrag Mi., 07.02.2024, 07:24

Ich stehe vor der Frage: soll ich meine jetzige Arbeitsstelle wechseln oder lieber bleiben?
Pro- und Contra-Listen habe ich gemacht. Mit anderen darüber gesprochen, mir selbst Gedanken gemacht - ich bleibe hin und her gerissen und wäre dankbar über Eure Meinungen/Denkanstöße/was auch immer :red:.

Ich bin nicht unglücklich in meinem jetzigen Job. Meine Chefin ist nett. Meine Kollegen sind nett. Ich verdiene genug Geld. Meine Wohnsituation ist gut. Auf der Arbeit bin ich integriert und anerkannt und mache dort das, was ich auch machen möchte. Sprich: es gibt keinen größeren Leidensdruck in meiner aktuellen Lebenssituation.

Der Job, der mir angeboten wird ist 800 km entfernt. Ich kenne die Chefin/den Betrieb dort, weil ich dort bereits früher gearbeitet habe. Ich hab mich dort auch sehr wohl gefühlt, sowohl mit der Chefin, als auch mit den Kollegen. Der Job dort ist schlechter bezahlt, aber weniger stressig. Weniger Verantwortung. Ich müsste komplett umziehen mit allem drum und dran. Das ist natürlich schon ein Berg Herausforderung, aber ich würde das schon schaffen. Ich kenne noch recht viele Mitarbeiter von damals dort im Betrieb. Ich bin damals aus persönlichen Gründen gegangen (die nicht mit der Arbeit oder der Gegend zusammenhängen), die jetzt aber nicht mehr vorliegen. Sie wollen mich dort gern haben. Die Gegend ist viel schöner und wärmer und ein Stück wie "zu Hause" für mich. Dennoch auch finanziell eine Herausforderung, weil die Wohnmöglichkeiten dort auch erheblich teurer sind.

Vielleicht ist das ein Luxusproblem. Aber die Entscheidung fällt mir so schwer. Ich hab bereits ein Gespräch mit meiner ehemaligen Chefin von dem potentiellen neuen Job gehabt am Telefon. Sie hat mir gesagt, dass sie mich sehr gern wieder einstellen würde, wenn ich möchte. Wenn ich das möchte, dann habe ich in der kommenden Woche ein offizielles Vorstellungsgespräch. Ich hab also auch nicht ewig Zeit, es mir zu überlegen.

Hat jemand eine Meinung oder einen Rat? Ich bin für alles dankbar!

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Philosophia
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Beitrag Mi., 07.02.2024, 07:34

Boa - schwer! Ich persönlich würde mich wohl immer dafür entscheiden, wo ich mich mehr "zu Hause" fühle. Aber das ist natürlich meins.
PS: Aber schön, dass sie dich alle so gern da haben :-D
"Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen." - Albert Schweitzer

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alatan
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Beitrag Mi., 07.02.2024, 07:49

So sehr das Wohlfühlen wichtig ist, ist doch der finanzielle Aspekt in den heutigen Zeiten nicht zu verachten. Tendenziell wird das Leben noch sehr viel teurer werden in den nächsten Jahren. Kommt halt drauf an, wie genügsam man ist und in Zukunft mit steigendem Alter sein wird/will.

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BluePoint
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Beitrag Mi., 07.02.2024, 07:52

Gespensterkind hat geschrieben: Mi., 07.02.2024, 07:24

Ich bin nicht unglücklich in meinem jetzigen Job. Meine Chefin ist nett. Meine Kollegen sind nett. Ich verdiene genug Geld. Meine Wohnsituation ist gut. Auf der Arbeit bin ich integriert und anerkannt und mache dort das, was ich auch machen möchte. Sprich: es gibt keinen größeren Leidensdruck in meiner aktuellen Lebenssituation.

Und was spricht dagegen dort zu bleiben? Das habe ich jetzt nicht herauslesen können.

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Beitrag Mi., 07.02.2024, 08:00

Philosophia hat geschrieben: Mi., 07.02.2024, 07:34 Ich persönlich würde mich wohl immer dafür entscheiden, wo ich mich mehr "zu Hause" fühle.
Ja, das ist auch so meins, aber das ist vor allem das Herz, was da spricht (in mir). Und ich weiß nicht, ob das in so einer Entscheidung wirklich ausschlaggebend sein kann/darf.
alatan hat geschrieben: Mi., 07.02.2024, 07:49 ist doch der finanzielle Aspekt in den heutigen Zeiten nicht zu verachten
Hm. Auch damit gebe ich Dir Recht. Ich glaube, mit Euren beiden Antworten habt ihr meine Ambivalenz ganz gut auf einen Punkt gebracht. Denn der finanzielle Aspekt ist etwas, was gegen die neue Stelle und die neue Umgebung spricht. Finanziell - ist nicht das Herz, sondern der Verstand. :roll:
BluePoint hat geschrieben: Mi., 07.02.2024, 07:52 Und was spricht dagegen dort zu bleiben?
:-> Der Stress auf meiner aktuellen Stelle ist unweit größer. Bislang komme ich damit aber gut klar. Ich frage mich nur, ob ich das auf Dauer so mitmachen möchte - ich weiß es nicht. Und dann geht es "platt gesagt" tatsächlich um die schönere, wärmere etc. Gegend (wie geschrieben) und um das "nach Hause kommen-Gefühl".
Aber Deine Frage ist durchaus berechtigt und das macht es ja auch so schwer - es sind so "weiche" Argumente für einen Jobwechsel und ich leide hier nicht.

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lisbeth
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Beitrag Mi., 07.02.2024, 08:07

Für mich waren die Job-Entscheidungen, die ich nicht ausschließlich mit dem Verstand getroffen habe, die besseren. Wir sind nicht nur Kopffüßler, sondern ganzheitliche Wesen... Hast du denn auch noch private Kontakte, dort wo der neue Job dich hinbringen würde - wenn es "nach Hause kommen" wäre?
When hope is not pinned wriggling onto a shiny image or expectation, it sometimes floats forth and opens.
― Anne Lamott

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BluePoint
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Beitrag Mi., 07.02.2024, 08:20

Für mich hört es sich auch so an als ob die Entscheidung zu bleiben eher Kopf- und Versandsache ist.
Bessere Bezahlung, es passt eigentlich alles, umziehen ist mühsam.
Aber das Herz will ins Warme und in die "Heimat".

Versetz dich mal in die Situation wie es sich anfühlen würde in der neuen Gegend zu leben. Ist das ein klares "Ja" dann wird es schaffbar sein.

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Sinarellas
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Beitrag Mi., 07.02.2024, 08:38

Der Impact ist riesig und es ändert alles. Ich würde nicht 800km für einen schlechter bezahlten Job, wenn auch mit weniger Verantwortung ziehen. Bezahlen die dir den Umzug? DIe Zeit, die Kraft und die Nerven was alles ein Umzug mit sich bringt? Und dann weißt du nicht wo du hinkommst, wie sind die Nachbarn, wo ist dein aktuelles soziales Umfeld dann und und und.
Weniger streß kann man auch mit deinem Vorgesetzten erarbeiten.
Ich sehe gar keinen Grund zu gehen?!
..:..

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caduta
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Beitrag Mi., 07.02.2024, 09:09

Puh, das finde ich auch schwierig. Ich glaube ich wäre eher bei sinarellas: erst einmal bleiben und schauen, ob du nicht da, wo du aktuell bist etwas ändern kannst. Z.B. öfters mal ins warme im Urlaub fahren. Das Finanzielle ist schon nicht zu unterschätzen.

Aber so aus der Ferne und ohne die Details zu kennen, ist es halt schwierig etwas zu sagen.

Was ist denn mit deinem Mann und deiner Therapie? Das wären ja schon richtig viele Änderungen auf einmal.

Aber so prinzipiell finde ich es eigentlich ein sehr schönes und komfortables Problem. Ist doch echt super, dass dich alle wollen :thumbsup:

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Louna
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Beitrag Mi., 07.02.2024, 10:47

Ich habe vor einigen Jahren ein komplett neues Leben begonnen und alles zurück gelassen und kannte auch niemanden in der neuen Heimat.
Das war die beste Entscheidung meines Lebens und erst "hier" merke ich, was es bedeutet sich "zu Hause" zu fühlen.
Jederzeit würde ich mich wieder so entscheiden.

Du musst Dich wohl fühlen und falls Du Dich dagegen entscheidest, nicht bedauern doch diesen Schritt ich gegangen zu sein. Die Entscheidung kann Dir leider niemand abnehmen. Es ist schwer und es hängt soviel dran.

Ich bin da zu Hause, wo sich mein Herz sich wohl fühlt.

Ich wünsche Dir, eine Entscheidung zu treffen die sich gut und richtig anfühlt.


ziegenkind
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Beitrag Mi., 07.02.2024, 12:05

Gespensterkind, welche Rolle spielt Deine Therapie in der Entscheidung? Nicht, dass es um Weglaufen geht ...
Die Grenzen meines Körpers sind die Grenzen meines Ichs. Auf der Haut darf ich, wenn ich Vertrauen haben soll, nur zu spüren bekommen, was ich spüren will. Mit dem ersten Schlag bricht dieses Weltvertrauen zusammen.

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chrysokoll
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Beitrag Mi., 07.02.2024, 16:40

caduta hat geschrieben: Mi., 07.02.2024, 09:09 Was ist denn mit deinem Mann und deiner Therapie? Das wären ja schon richtig viele Änderungen auf einmal.
das wäre auch meine Frage: Eine funktionierende Therapie ist ja nichts was man einfach so aufgibt.

Und: Es gibt doch noch was dazwischen, zwischen dem aktuellen stressigen Job und einem Umzug über 800 km.
Es wird ja auch am aktuellen Ort noch andere Jobs geben.

@ Gespensterkind: Hast du denn vor Ort schon aktiv gesucht nach einer Alternative?
Und: Wie verwurzelt bist du wirklich noch am anderen Ort? Wie oft bist du dort, wie lange? Wie eng sind die Kontakte?
Ich frage das nur, weil man sich manchmal Illusionen macht bezüglich einer alten Heimat, das deutlich rosiger sieht als es ist. Auch was die dortigen Kontakte anbelangt. Es ist das eine sich mal zu sehen wenn man grad vor Ort ist, es ist aber was ganz anderes da wirklich wieder zu leben.

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Fundevogel
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Beitrag Mi., 07.02.2024, 17:58

Liebe Gespensterkind,

zu all dem, was bereits gesagt wurde:

Vielleicht wäre es gut, tatsächlich einen Gesprächstermin in der alten / neuen Firma wahrzunehmen. Es könnte dabei helfen, die damit verbundenen Gefühle in der Realität zu prüfen. Fühlt es sich wirklich wie nach Hause kommen an? Ist das Gesprächsklima wirklich so gut? Ist die Firma und der Job wirklich so wie in der Vorstellung?

Es könnte auch dabei helfen, all die angesprochenen Bedingungen zu prüfen, Gehalt inklusive Perspektive, Zusatzleistungen, Übersiedlungskosten. Dein Interesse ist ernsthaft, also macht das Gespräch Sinn. Sie sollten dir die Kosten der Anreise für dieses Gespräch erstatten. Und lasse dich nicht unter Druck setzen bei der Entscheidung.

Bei der Abwägung hard facts / soft facts - Finanzen / Herz finde ich es wichtig abzuwägen. Entschieden habe ich meist nach Gefühl, aber dazu gehören nun mal auch die äußeren Bedingungen (Essen, Wohnen, Beziehungen, Arbeit, Freizeit).

To Do List und Gespräche mit Menschen, deren Meinung mir wichtig ist, war ansonsten immer meine Vorgangsweise.
Fundevogel

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Beitrag Do., 08.02.2024, 07:01

Vielen vielen Dank für Eure vielen Antworten!! Wirklich - ich bin ganz berührt, weil ich nicht damit gerechnet habe, dass so viele antworten.
Ich merke auch, dass mir das "drüber reden" hier und die Kommentare dazu helfen, mich selbst im Kopf besser zu sortieren und zu bahnen. Es ist wirklich hilfreich für mich.
Ich schreibe da gleich noch was dazu, aber ich möchte zunächst mal antworten.
lisbeth hat geschrieben: Mi., 07.02.2024, 08:07 Hast du denn auch noch private Kontakte, dort wo der neue Job dich hinbringen würde
Nein, ich hatte und habe kaum bis keine privaten Kontakte dort. Hier nicht und dort auch nicht. Natürlich hatte ich dort Kontakte auch in meiner Freizeit. Auch hier habe ich welche. Aber das sind/waren keine Art von Beziehungen, die nach einem Umzug fortbestehen. Das war bislang aber auch noch nie in meinem Leben so. Das beeinflusst meine Entscheidung nicht so sehr. Ich "lebe" in der Regel in den Kontakten bei der Arbeit, insbesondere, weil ich eigentlich den ganzen Tag arbeite.
BluePoint hat geschrieben: Mi., 07.02.2024, 08:20 Versetz dich mal in die Situation wie es sich anfühlen würde in der neuen Gegend zu leben. Ist das ein klares "Ja" dann wird es schaffbar sein.
Hm, ja. Wenn ich das tue - ich versuche ja durchaus mich auch dem Bauchgefühl hinzugeben: es ist eben kein klares "ja". Ich bin verunsichert, ob es nicht doch Illusion ist, dass es dort schöner, wärmer, besser ist, weil es früher mal schöner, wärmer, besser war....
Sinarellas hat geschrieben: Mi., 07.02.2024, 08:38 Der Impact ist riesig und es ändert alles. Ich würde nicht 800km für einen schlechter bezahlten Job, wenn auch mit weniger Verantwortung ziehen. Bezahlen die dir den Umzug? DIe Zeit, die Kraft und die Nerven was alles ein Umzug mit sich bringt? Und dann weißt du nicht wo du hinkommst, wie sind die Nachbarn, wo ist dein aktuelles soziales Umfeld dann und und und.
Weniger streß kann man auch mit deinem Vorgesetzten erarbeiten.
Ich sehe gar keinen Grund zu gehen?!
DAS ist quasi die Stimme in mir, die mein Verstand ist. Vielleicht nicht ganz so strikt, aber es ist schon was dran. Wobei ich einen Umzug an sich zwar anstrengend finde (hab ich auch schon mehrmals hinter mir), aber durchaus schaffbar - das ist nicht so sehr das, was mir Sorgen macht. Wenn ich mich entschieden habe, dann schaffe ich das auch.
caduta hat geschrieben: Mi., 07.02.2024, 09:09 Aber so prinzipiell finde ich es eigentlich ein sehr schönes und komfortables Problem. Ist doch echt super, dass dich alle wollen
:red: ich schäme mich auch ein bisschen, das Thema hier zu schreiben, weil ich es auch etwas als "Luxusproblem" sehe. Andere haben größere Probleme. :red:
Louna hat geschrieben: Mi., 07.02.2024, 10:47 Ich habe vor einigen Jahren ein komplett neues Leben begonnen und alles zurück gelassen und kannte auch niemanden in der neuen Heimat.
Das war die beste Entscheidung meines Lebens und erst "hier" merke ich, was es bedeutet sich "zu Hause" zu fühlen.
Jederzeit würde ich mich wieder so entscheiden.
Das klingt total gut. Und ich bewundere Deinen Mut, dass Du diesen Schritt so ins Fremde gegangen bist und freue mich umso mehr für Dich, dass Du sagst, dass es die richtige Entscheidung für Dich war! Das ist wohl so bei vielen Entscheidungen: man geht ein Stück weit ins Unbekannte und Entscheidungen bedeuten auch: "loslassen". Vielleicht bedeutet es auch "loslassen können" - ich denke schon, dass auch das ein Problem für mich ist. Vielleicht muss man es dann einfach tun. Ohne zu lange zu hadern. Weil in die Zukunft sehen kann sowieso niemand.

...ich schreib gleich weiter

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Beitrag Do., 08.02.2024, 07:15

ziegenkind hat geschrieben: Mi., 07.02.2024, 12:05 welche Rolle spielt Deine Therapie in der Entscheidung
chrysokoll hat geschrieben: Mi., 07.02.2024, 16:40 Eine funktionierende Therapie ist ja nichts was man einfach so aufgibt
Ja, die Therapie hier wäre dann beendet (auch wenn mein Therapeut angeboten hat, dass wir Telefontermine weiter machen können, wenn ich das will, bzw. wenn ich eine Übergangszeit brauche).
Ich hatte ja letztens schon in meinem Blog dazu geschrieben. Meine Überlegung ist aktuell ja sowieso, ob ich nicht noch einmal die Therapieform wechsle oder den Therapeuten. Auch wenn wir uns nach der letzten "Krise" (die ja eher ich provoziere) wieder gut zusammengefunden haben. Ein Umzug würde diese Entscheidung natürlich einfacher machen. Ich weiß, dass es sehr schwierig ist, einen geeigneten Therapeuten zu finden. Aber ich kann von der Therapie auch nicht mein gesamtes Leben abhängig machen. Das wäre nicht richtig, finde ich.
chrysokoll hat geschrieben: Mi., 07.02.2024, 16:40 Es wird ja auch am aktuellen Ort noch andere Jobs geben.

@ Gespensterkind: Hast du denn vor Ort schon aktiv gesucht nach einer Alternative?
Nein, das habe ich nicht, weil es für mich keinen Grund gibt, hier den Job zu wechseln zu einem "Nachbar-Job". Ich bin ja nicht unglücklich hier mit dem Job (s. mein Eröffnungs-Post). Ich muss nicht wechseln und daher mir auch hier nichts Neues suchen. Es geht tatsächlich darum, wenn dann diesen Job in Süddeutschland anzunehmen.
Fundevogel hat geschrieben: Mi., 07.02.2024, 17:58 Vielleicht wäre es gut, tatsächlich einen Gesprächstermin in der alten / neuen Firma wahrzunehmen. Es könnte dabei helfen, die damit verbundenen Gefühle in der Realität zu prüfen. Fühlt es sich wirklich wie nach Hause kommen an? Ist das Gesprächsklima wirklich so gut? Ist die Firma und der Job wirklich so wie in der Vorstellung?
Ja, damit hast Du wirklich Recht - und das tue ich auch/habe ich gemacht...ich muss später weiterschreiben...muss jetzt arbeiten