Narzisst oder Psychisch erkrankt ?
Narzisst oder Psychisch erkrankt ?
Hallo,
Dies wird nun ein echt längerer Text , aber ich bin an einem Punkt gelandet, wo ich einfach nicht mehr kann und weiter weiss und Hilfe brauche.
Erstmal ich 34, Partner 42
Ich bin mit jemanden "zusammen " den ich mittlerweile seit fast 20 Jahren kenne .
Ganz früher als wir uns kennengelernt haben , war er der netteste Mensch überhaupt, er hat mich mit Kompliementen überhäuft und mit Geschenken , war aber super verschlossen und konnte nicht wirklich mit mir reden . Ich musste ihm immer alles aus der Nase ziehen auf Deutsch gesagt und das ist mitunter heute noch so. Aber zurück zum Anfang, wir waren eigentlich nur Beste Freunde.
Irgendwann sind wir aber zusammen gekommen und haben es als Paar probiert . Jedoch hatte ich bald gemerkt, das er auch anders sein kann . Er ist schnell genervt, aggressiv und kommt nicht damit klar, wenn jemand nicht so schnell irgendwelche für ihn logischen Dinge versteht, und macht einen dann schnell schlecht , und man sich als minderwertig fühlt . Ich habe also irgendwann gemerkt, das eine Beziehung nicht das richtige ist. Er hat dann natürlich auch gemeint, er würde an sich arbeiten. Und ich bin geblieben, jedoch war es keine Beziehung mehr, sondern eher "Beste Freunde " mit gewissen Vorzügen. Jedoch haben wir auch irgendwann keine Intimität mehr miteinander geführt, sondern sind einfach nebeneinander her gelebt .
Ich glaube ich habe mich selbst in diese emotionale Abhänigkeit geführt und komme da seit Jahren nicht raus . Er ist schon öfter mal handgreiflich geworden, in dem er sachen von mir kaputt gemacht hat, oder mich mit Kaffee angekippt hat, oder auch mal fester auf meinen Arm geschlagen hat . Ich muss dazu sagen, das ich depressiv bin, und natürlich auch manchmal sehr empfindlich. Er versucht bei Gesprächen die ernst sind, immer alles ins lächerliche zu ziehen, oder versucht aus zu weichen. Er will keine klärenden Gespräche führen, sondern es heisst dann "ich würde nur diskutieren wollen und wäre selbst Schuld, wenn ich ihn dann zum ausrasten bringe, weil ich keine Ruhe gebe."Er will halt nie sich einen Konflikt stellen. Aber er darf mir eben immer alles an den Kopf knallen und ich muss es so hinnehmen .
Er ist auch sehr einnehmend. Er fragt mich "was machst du da " wenn ich zb mit Instagram beschäftigt bin, und nicht die ganze Zeit auf ihn fixiert bin. Ich erzähle von Dingen die mich interessieren oder beschäftigen, jedoch interessieren die ihn meistens nicht und er tut sie als unwichtig ab. Aber sobald es um seine Interessen geht oder er sich vermitteln will, muss ich ihm immer die volle Aufmerksamkeit schenken . Er will immer entscheidungen von mir wissen . Zb bei einem Spiel oder Essen " Willst du das machen oder das " oder " Das Essen oder was anderes " und am besten muss ich das immer direkt entscheiden, wenn ich ihm das überlassen will, will er das nicht. Sobald ich aber ihn frage " soll ich das oder das machen " komm immer nur ein "keine Ahnung " oder "hä" also er selbst will dann einfach nichts sagen und ignoriert mich dann komplett statt mir ne Antwort zu geben .
Wenn er zb bei einen Spiel gewinnt, lobt er sich immer in den Himmel, und lacht mich aus . Mach ich das, versucht er irgendwas zu finden, damit ich doch schlechter da stehe . Tut so als würde ich lügen, wenn ich sage, "da war ich jetzt besser. " Wenn er irgendwas nicht kann, ist er irgendwann bockig und legt den Controller weg, will dann das ich spiele, um zu sehen ob ich es ja "besser" kann. Dann sitzt er jedoch daneben und dirigiert mich Rum, wie ich zu spielen habe, obwohl er selbst nicht besser war . Ich könnte noch so viel mehr aufzählen, aber das ist so das grobe erstmal, obwohl das schon genug ist.
Zwischendurch kann er aber auch nett sein, merkt sich Dinge die ich mag, und schenkt sie mir dann . Wenn ich etwas nicht möchte oder eher ablehne, reagiert er meist etwas bockig. Er kann nicht mit mir über seine Gefühle reden, wenn ich versuche ihn zu sagen, das ich trotz allem immernoch kämpfe, aber das Gefühl habe gegen Windmühlen zu kämpfen .
Er meint immer ich wäre zu empfindlich, aber er reagiert ja auf fast alles immer mit Sarkasmus und ärgert mich . Und er ist bei vielen Sachen sehr kindisch , will immer das wir zusammdn spielen , um dann von den Problemen zwischen uns abzulenken .
Wenn ich vor ihm ins Bett gehen will, und sage das ich müde bin, und gute nacht sage , triggert ihn das schon und er kommt nur mit einem "dann geh doch " . Ist er aber selbst müde, geht er einfach pennen und sagt nichts. Ich schlafe auch sehr oft mal hier, weil auch meine Katze hier lebt, nachdem mein Kater verstorben war.
Zweiter Teil kommt als Antwort
Dies wird nun ein echt längerer Text , aber ich bin an einem Punkt gelandet, wo ich einfach nicht mehr kann und weiter weiss und Hilfe brauche.
Erstmal ich 34, Partner 42
Ich bin mit jemanden "zusammen " den ich mittlerweile seit fast 20 Jahren kenne .
Ganz früher als wir uns kennengelernt haben , war er der netteste Mensch überhaupt, er hat mich mit Kompliementen überhäuft und mit Geschenken , war aber super verschlossen und konnte nicht wirklich mit mir reden . Ich musste ihm immer alles aus der Nase ziehen auf Deutsch gesagt und das ist mitunter heute noch so. Aber zurück zum Anfang, wir waren eigentlich nur Beste Freunde.
Irgendwann sind wir aber zusammen gekommen und haben es als Paar probiert . Jedoch hatte ich bald gemerkt, das er auch anders sein kann . Er ist schnell genervt, aggressiv und kommt nicht damit klar, wenn jemand nicht so schnell irgendwelche für ihn logischen Dinge versteht, und macht einen dann schnell schlecht , und man sich als minderwertig fühlt . Ich habe also irgendwann gemerkt, das eine Beziehung nicht das richtige ist. Er hat dann natürlich auch gemeint, er würde an sich arbeiten. Und ich bin geblieben, jedoch war es keine Beziehung mehr, sondern eher "Beste Freunde " mit gewissen Vorzügen. Jedoch haben wir auch irgendwann keine Intimität mehr miteinander geführt, sondern sind einfach nebeneinander her gelebt .
Ich glaube ich habe mich selbst in diese emotionale Abhänigkeit geführt und komme da seit Jahren nicht raus . Er ist schon öfter mal handgreiflich geworden, in dem er sachen von mir kaputt gemacht hat, oder mich mit Kaffee angekippt hat, oder auch mal fester auf meinen Arm geschlagen hat . Ich muss dazu sagen, das ich depressiv bin, und natürlich auch manchmal sehr empfindlich. Er versucht bei Gesprächen die ernst sind, immer alles ins lächerliche zu ziehen, oder versucht aus zu weichen. Er will keine klärenden Gespräche führen, sondern es heisst dann "ich würde nur diskutieren wollen und wäre selbst Schuld, wenn ich ihn dann zum ausrasten bringe, weil ich keine Ruhe gebe."Er will halt nie sich einen Konflikt stellen. Aber er darf mir eben immer alles an den Kopf knallen und ich muss es so hinnehmen .
Er ist auch sehr einnehmend. Er fragt mich "was machst du da " wenn ich zb mit Instagram beschäftigt bin, und nicht die ganze Zeit auf ihn fixiert bin. Ich erzähle von Dingen die mich interessieren oder beschäftigen, jedoch interessieren die ihn meistens nicht und er tut sie als unwichtig ab. Aber sobald es um seine Interessen geht oder er sich vermitteln will, muss ich ihm immer die volle Aufmerksamkeit schenken . Er will immer entscheidungen von mir wissen . Zb bei einem Spiel oder Essen " Willst du das machen oder das " oder " Das Essen oder was anderes " und am besten muss ich das immer direkt entscheiden, wenn ich ihm das überlassen will, will er das nicht. Sobald ich aber ihn frage " soll ich das oder das machen " komm immer nur ein "keine Ahnung " oder "hä" also er selbst will dann einfach nichts sagen und ignoriert mich dann komplett statt mir ne Antwort zu geben .
Wenn er zb bei einen Spiel gewinnt, lobt er sich immer in den Himmel, und lacht mich aus . Mach ich das, versucht er irgendwas zu finden, damit ich doch schlechter da stehe . Tut so als würde ich lügen, wenn ich sage, "da war ich jetzt besser. " Wenn er irgendwas nicht kann, ist er irgendwann bockig und legt den Controller weg, will dann das ich spiele, um zu sehen ob ich es ja "besser" kann. Dann sitzt er jedoch daneben und dirigiert mich Rum, wie ich zu spielen habe, obwohl er selbst nicht besser war . Ich könnte noch so viel mehr aufzählen, aber das ist so das grobe erstmal, obwohl das schon genug ist.
Zwischendurch kann er aber auch nett sein, merkt sich Dinge die ich mag, und schenkt sie mir dann . Wenn ich etwas nicht möchte oder eher ablehne, reagiert er meist etwas bockig. Er kann nicht mit mir über seine Gefühle reden, wenn ich versuche ihn zu sagen, das ich trotz allem immernoch kämpfe, aber das Gefühl habe gegen Windmühlen zu kämpfen .
Er meint immer ich wäre zu empfindlich, aber er reagiert ja auf fast alles immer mit Sarkasmus und ärgert mich . Und er ist bei vielen Sachen sehr kindisch , will immer das wir zusammdn spielen , um dann von den Problemen zwischen uns abzulenken .
Wenn ich vor ihm ins Bett gehen will, und sage das ich müde bin, und gute nacht sage , triggert ihn das schon und er kommt nur mit einem "dann geh doch " . Ist er aber selbst müde, geht er einfach pennen und sagt nichts. Ich schlafe auch sehr oft mal hier, weil auch meine Katze hier lebt, nachdem mein Kater verstorben war.
Zweiter Teil kommt als Antwort
Zuletzt geändert von Pauline am Sa., 21.12.2024, 06:32, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Absätze für bessere Lesbarkeit angebracht. Bitte lies die Netiquette. Danke.
Grund: Absätze für bessere Lesbarkeit angebracht. Bitte lies die Netiquette. Danke.
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Ich glaube , dadurch hab ich auch einen Fehler gemacht und mich mit an ihn gebunden . Wenn ich halt den Kontakt komplett abbreche, würde ich die Katze nicht mehr sehen. Ich will sie aber auch nicht aus ihrem Umfeld reissen .Ich würde mich über wirklich hilfreiche Antworten freuen. Ich sollte noch dazu sagen das er eher antisozial zu anderen ist und ich auch kaum Freunde habe , durch meine soziale Phobie. Zudem hab ich auch viele negative Gedanken wenn ich alleine bin, zb über den Tod nachdenken ect.pp weswegen ich manchmal auch echt ungern allein bin , und mich in meiner Wohnung auch nicht so recht wohl fühle, da meine Wohnung durch einen tödlichen Verlust meines Tieres verwahrlost ist, und ich jede Menge Baustellen in der Wohnung habe .
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Kirchenmaus
- [nicht mehr wegzudenken]
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, 51 - Beiträge: 1444
Hallo, ich habe deinen Text leider nicht ganz lesen können, will er kein Absätze enthält. Das überfordert mich.
Was ich gelesen habe: Er ist ein A…
Ich würde sagen: Trenne dich. Nimm die Katze mit. Und wenn das nicht geht, hole dir im Tierheim die neue Katze. Es gibt so viele, die ein Zuhause brauchen.
Was ich gelesen habe: Er ist ein A…
Ich würde sagen: Trenne dich. Nimm die Katze mit. Und wenn das nicht geht, hole dir im Tierheim die neue Katze. Es gibt so viele, die ein Zuhause brauchen.
Es ist in Ordnung, mich zu akzeptieren.
-
Kirchenmaus
- [nicht mehr wegzudenken]
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, 51 - Beiträge: 1444
Sorry, viele Rechtschreibfehler. Leider kann ich sie nicht mehr korrigieren.
Es ist in Ordnung, mich zu akzeptieren.
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@TE
Klingt sehr nach einer ausgeprägten Persönlichkeitsproblematik. Das sind nicht immer spezifische Persönlichkeitsstörungen, sondern meint einfach, dass er große Schäden in seiner Persönlichkeitsstruktur hat, also eine "Unreife". Das ist nicht eine eigentliche psychische Krankheit, wie z. B. Depression, aber durchaus im Diagnosensystem kodierbar, wenn er untersucht werden würde. So etwas entsteht durch sehr ungünstige Bedingungen in der Kindheit und ist prinzipiell psychotherapeutisch behandelbar. Allerdings nur, wenn der Mensch es möchte, reflexionsfähig und langfristig motiviert dazu ist (was oft nicht der Fall ist).
Oftmals finden sich aber "Paare", deren Störungen wie Zahnräder ineinandergreifen und das zu Verstrickungen führt, die als "Falle" wirksam sind. Meint: Du leidest nicht an ihm, sondern weil du in deinen eigenen Störungen gefangen bist und selbst die Chance hast, daraus auszusteigen. Aber auch nur, wenn du den Willen und die Motivation dazu hast.
Klingt sehr nach einer ausgeprägten Persönlichkeitsproblematik. Das sind nicht immer spezifische Persönlichkeitsstörungen, sondern meint einfach, dass er große Schäden in seiner Persönlichkeitsstruktur hat, also eine "Unreife". Das ist nicht eine eigentliche psychische Krankheit, wie z. B. Depression, aber durchaus im Diagnosensystem kodierbar, wenn er untersucht werden würde. So etwas entsteht durch sehr ungünstige Bedingungen in der Kindheit und ist prinzipiell psychotherapeutisch behandelbar. Allerdings nur, wenn der Mensch es möchte, reflexionsfähig und langfristig motiviert dazu ist (was oft nicht der Fall ist).
Oftmals finden sich aber "Paare", deren Störungen wie Zahnräder ineinandergreifen und das zu Verstrickungen führt, die als "Falle" wirksam sind. Meint: Du leidest nicht an ihm, sondern weil du in deinen eigenen Störungen gefangen bist und selbst die Chance hast, daraus auszusteigen. Aber auch nur, wenn du den Willen und die Motivation dazu hast.
Hallo liebe Djamila,
das liest sich nach einem ganz schön großen Gesamtproblem, was sich nicht mal eben so lösen lässt.
Bist du schon in Therapie? Hast du sonst wie Hilfe?
Eine Frauenberatung wäre auf jeden Fall schon mal ein richtiger Ansprechpartner für dich. Auch beim der Hotline Gewalt gegen Frauen, kannst du einfach mal anrufen, wenn du mit jemand redem magst, kannst deine Geschichte erzählen, sie können dir passende Hilfestellen raussuchen, wenn du nicht selbst suchen magst.
Es gibt auch einen Chat, wenn du lieber schreibst. Und denk nicht, mir passiert doch keine Gewalt, ich bin da falsch. Du bist da richtig. Selbst, wenn ihr jetzt kein Paar mehr seid und das meiste nur psychische Gewalt ist.
Für deine Wohnungssituation wäre zbsp. ein ambulant betreutes Wohnen hilfreich, wenn du noch andere Punkte hast, wo du auch noch Hilfe brauchst, wie zbsp. einfach entlastende Gespräche oder/und Hilfe mehr Kontakte zu finden und insgesamt dich halt auch aus so abhängigen Beziehungen zu lösen.
Liebe Grüße erstmal
PS: Deine Katze dalassen und dir einfach ne neue aus dem Tierheim holen, ist natürlich ein völlig dämlicher und unsensibler Tipp. Gib da nix drauf. Als könnte man sowas einfach so. Man hängt ja emotional an dem Tier und es ist nicht einfach austauschbar. Es wird dafür aber eine Lösung geben.
das liest sich nach einem ganz schön großen Gesamtproblem, was sich nicht mal eben so lösen lässt.
Bist du schon in Therapie? Hast du sonst wie Hilfe?
Eine Frauenberatung wäre auf jeden Fall schon mal ein richtiger Ansprechpartner für dich. Auch beim der Hotline Gewalt gegen Frauen, kannst du einfach mal anrufen, wenn du mit jemand redem magst, kannst deine Geschichte erzählen, sie können dir passende Hilfestellen raussuchen, wenn du nicht selbst suchen magst.
Es gibt auch einen Chat, wenn du lieber schreibst. Und denk nicht, mir passiert doch keine Gewalt, ich bin da falsch. Du bist da richtig. Selbst, wenn ihr jetzt kein Paar mehr seid und das meiste nur psychische Gewalt ist.
Für deine Wohnungssituation wäre zbsp. ein ambulant betreutes Wohnen hilfreich, wenn du noch andere Punkte hast, wo du auch noch Hilfe brauchst, wie zbsp. einfach entlastende Gespräche oder/und Hilfe mehr Kontakte zu finden und insgesamt dich halt auch aus so abhängigen Beziehungen zu lösen.
Liebe Grüße erstmal
PS: Deine Katze dalassen und dir einfach ne neue aus dem Tierheim holen, ist natürlich ein völlig dämlicher und unsensibler Tipp. Gib da nix drauf. Als könnte man sowas einfach so. Man hängt ja emotional an dem Tier und es ist nicht einfach austauschbar. Es wird dafür aber eine Lösung geben.
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Kirchenmaus
- [nicht mehr wegzudenken]
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, 51 - Beiträge: 1444
Klar, in einem gewalttätigem Umfeld auszuharren, ist natürlich besser.Nili hat geschrieben: Sa., 21.12.2024, 16:38 PS: Deine Katze dalassen und dir einfach ne neue aus dem Tierheim holen, ist natürlich ein völlig dämlicher und unsensibler Tipp. Gib da nix drauf. Als könnte man sowas einfach so. Man hängt ja emotional an dem Tier und es ist nicht einfach austauschbar. Es wird dafür aber eine Lösung geben.
Wenn du dich an meiner Dämlichkeit und Unsensibilität störst, könntest du mit gutem Beispiel vorangehen und nicht so verletzend formulieren. Das hast du jetzt kein Stück besser gemacht als ich.
Ich gebe zu, der Post war etwas knapp formuliert, Djamila. Es war auch mitten in der Nacht – bitte sieh mir das nach. Ich meine nicht, dass ein Haustier so einfach austauschbar ist. Aber ich denke trotzdem, dass die eigene Sicherheit vorgeht.
Es ist in Ordnung, mich zu akzeptieren.
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münchnerkindl
- [nicht mehr wegzudenken]
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, 38 - Beiträge: 9898
Es ist völlig egal warum er sich so verhält. Trenn dich und such dir eine eigene Wohnung.
Ja, sorry. Das tut mir leid. Da hast du recht, richtig nett war das nicht formuliert. Ich hatte mich nur echt geärgert irgendwie und dabei hab ich nicht mal Tiere. Aber wenn du meinen Post komplett gelesen hast liest du ja, dass ich absolut nicht geschrieben hab, es wäre besser in einem gewalttätigen Umfeld auszuharren. Also...Kirchenmaus hat geschrieben: Sa., 21.12.2024, 16:50Klar, in einem gewalttätigem Umfeld auszuharren, ist natürlich besser.Nili hat geschrieben: Sa., 21.12.2024, 16:38 PS: Deine Katze dalassen und dir einfach ne neue aus dem Tierheim holen, ist natürlich ein völlig dämlicher und unsensibler Tipp. Gib da nix drauf. Als könnte man sowas einfach so. Man hängt ja emotional an dem Tier und es ist nicht einfach austauschbar. Es wird dafür aber eine Lösung geben.
Wenn du dich an meiner Dämlichkeit und Unsensibilität störst, könntest du mit gutem Beispiel vorangehen und nicht so verletzend formulieren. Das hast du jetzt kein Stück besser gemacht als ich.
Ich gebe zu, der Post war etwas knapp formuliert, Djamila. Es war auch mitten in der Nacht – bitte sieh mir das nach. Ich meine nicht, dass ein Haustier so einfach austauschbar ist. Aber ich denke trotzdem, dass die eigene Sicherheit vorgeht.
Sie hat eine eigene Wohung. Schreibt sie doch klar. Nur, dass sie dort aus bestimmten Gründen nicht gern ist. Wenn es so einfach wäre sich aus der unguten Bindung zu lösen, hätte sie es längst getan. Offiziell ein Paar sind sie ja nicht mehr, wie sie schrieb. Wobei die Bezeichnung natürlich relativ wurscht ist, es liest sich beziehungsnah, klar.münchnerkindl hat geschrieben: Sa., 21.12.2024, 17:08 Es ist völlig egal warum er sich so verhält. Trenn dich und such dir eine eigene Wohnung.
Huhu Djamila,
Wie geht es dir denn jetzt inzwischen?
Liebe Grüße
Ylvi
Wie geht es dir denn jetzt inzwischen?
Liebe Grüße
Ylvi
Welchen Tag haben wir? fragte Pooh
Heute. antwortete Ferkel
Das ist mein Lieblingstag. sagte Pooh

Heute. antwortete Ferkel
Das ist mein Lieblingstag. sagte Pooh
"Wenn es so einfach wäre, sich aus einer unguten Beziehung zu lösen"....
Da das stimmt, ich habe es bisher auch nicht geschafft, und fürchte, ich schaffe es nicht allein:
- Ungewollte Beziehung seit 7 Jahren, d.h. nicht angestrebt, aber irgendwie akzeptiert
- Mehrfache Versuche der Beendigung scheiterten an der Resistenz des Mannes, der das einfach nicht akzeptiert und weiterhin auf der Matte steht (ich müsste umziehen oder mich dauerhaft einschließen, was nicht funktioniert)
- Online-Partnerschafts-Test ergab, dass die Beziehung ausbaufähig sei (interessant). Ja, es gibt natürlich auch einige positive Aspekte – wir unterstützen uns gegenseitig im Alltag, er steht sofort zur Verfügung, wenn ich ein Problem äußere, wir gehen zusammen in Konzerte, in Urlaub, gestalten den Garten etc. Fast alles verläuft total entspannt, sofern ich mich darauf einlasse. (Nur ist es mir manchmal zu profan, seine Interessen sind sehr auf bequemes Leben und Komfort ausgerichtet, weniger auf geistiger Ebene. Wir können über Alltagsprobleme und aktuelle Politik sprechen, aber tiefer geht es nie. Er kennt keine Dichter, Denker, Komponisten, Philosophen, bedeutende Wissenschaftler, diese Themen mache ich mit mir selbst aus oder suche mir Gesprächspartner in Communities.)
- Aber: Das könnte ich mit jemand anderem auch haben. Hatte ich auch in der Vergangenheit. Auf anderem Niveau. Leider hat es damals geendet.
- Mein Problem in dieser Beziehung: Ich fühle mich komplett vereinnahmt, überwacht, kontrolliert. Mir fehlt die Freiheit, die Zeit für mich zu haben, die ich brauche, zum Nachdenken, Reflektieren, Lesen, Ruhen, neue Ideen entwickeln, wie auch immer. Meine Bitte an ihn, dass wir uns verabreden sollten und er nicht „einfach so“ bei mir auftaucht (täglich!), prallt an ihm ab. Wie selbstverständlich bewegt er sich auf dem „fremden“ Grundstück und im Garten hinter meinem Wohnhaus, so dass ich mich manchmal gezwungen sehe, wegzugehen, um mir woanders ein stilles Plätzchen zu suchen. Habe das mehrfach angesprochen und interveniert – ohne Erfolg. Geht 5 Tage gut, danach wieder wie zuvor.
- Der Hauptpunkt: Ich liebe ihn nicht. Es war meinerseits ein Fehltritt, eine Affäre nach einer Party… ohne Absichten meinerseits. Seitdem hat er mich „festgenagelt“. Ich habe Respekt und auch Mitleid für ihn, ich helfe ihm bei vielen Dingen, die er alleine nicht schafft. Und ich koche oft für „uns“. Das sind wohl die Punkte, u.a., warum er unbedingt an dieser Beziehung festhalten will. Männer brauchen oft nicht viel mehr….
Ich begehre ihn auch nicht und finde ihn wenig attraktiv, teilweise sogar häßlich. Auch mag ich einige Aspekte seines Charakters überhaupt nicht. Ihm gegenüber bin ich da sehr offen und spreche das auch aus, weil ich ja nichts zu verlieren habe (außer meine Freiheit, die eh flöten gegangen ist). Er findet das hart, profitiert aber am Ende davon, den Spiegel vorgehalten zu bekommen.
- Was mich selbst betrifft: Ich weiß nicht, warum ich es nicht schaffe, konsequent eine Trennung durchzuziehen. Habe ihm schon oft Freundschaft angeboten – er lehnt das ab. Vielleicht hat er mich schon abhängig gemacht? Ich merke, dass ich einiges von meiner Selbstständigkeit verloren habe, seit ich mit ihm zusammen bin. Zuvor habe ich jahrelang allein gewohnt, hatte zuvor zwei Fernbeziehungen, und es funktionierte prima.
- In meinen Träumen, oder in den Zuständen zwischen Schlaf und Wachsein, fällt es mir regelmäßig wie Schuppen von den Augen, dass diese Beziehung nicht passt. Dieser Mann ist einfach nicht „mein“ Mann! Sobald der nächste Tag anfängt, hat er mich wieder voll im Griff… Das geht nun schon Jahre, und ich werde immer deprimierter und desillusionierter dabei. Sex hatte ich schon Jahre nicht mehr, weil ich damals eine Infektion bekommen habe (von ihm? Keine Ahnung, jedenfalls in dieser Zeit), die ich nicht mehr los werde. Ihm genügt es, wenn er, wenn auch auf anderem Wege, seine Entspannung bekommt.
Glück und Liebe erlebe ich ab und zu im Traum.. Das ist schön!!! Aber das ist leider auch schon alles...
Da das stimmt, ich habe es bisher auch nicht geschafft, und fürchte, ich schaffe es nicht allein:
- Ungewollte Beziehung seit 7 Jahren, d.h. nicht angestrebt, aber irgendwie akzeptiert
- Mehrfache Versuche der Beendigung scheiterten an der Resistenz des Mannes, der das einfach nicht akzeptiert und weiterhin auf der Matte steht (ich müsste umziehen oder mich dauerhaft einschließen, was nicht funktioniert)
- Online-Partnerschafts-Test ergab, dass die Beziehung ausbaufähig sei (interessant). Ja, es gibt natürlich auch einige positive Aspekte – wir unterstützen uns gegenseitig im Alltag, er steht sofort zur Verfügung, wenn ich ein Problem äußere, wir gehen zusammen in Konzerte, in Urlaub, gestalten den Garten etc. Fast alles verläuft total entspannt, sofern ich mich darauf einlasse. (Nur ist es mir manchmal zu profan, seine Interessen sind sehr auf bequemes Leben und Komfort ausgerichtet, weniger auf geistiger Ebene. Wir können über Alltagsprobleme und aktuelle Politik sprechen, aber tiefer geht es nie. Er kennt keine Dichter, Denker, Komponisten, Philosophen, bedeutende Wissenschaftler, diese Themen mache ich mit mir selbst aus oder suche mir Gesprächspartner in Communities.)
- Aber: Das könnte ich mit jemand anderem auch haben. Hatte ich auch in der Vergangenheit. Auf anderem Niveau. Leider hat es damals geendet.
- Mein Problem in dieser Beziehung: Ich fühle mich komplett vereinnahmt, überwacht, kontrolliert. Mir fehlt die Freiheit, die Zeit für mich zu haben, die ich brauche, zum Nachdenken, Reflektieren, Lesen, Ruhen, neue Ideen entwickeln, wie auch immer. Meine Bitte an ihn, dass wir uns verabreden sollten und er nicht „einfach so“ bei mir auftaucht (täglich!), prallt an ihm ab. Wie selbstverständlich bewegt er sich auf dem „fremden“ Grundstück und im Garten hinter meinem Wohnhaus, so dass ich mich manchmal gezwungen sehe, wegzugehen, um mir woanders ein stilles Plätzchen zu suchen. Habe das mehrfach angesprochen und interveniert – ohne Erfolg. Geht 5 Tage gut, danach wieder wie zuvor.
- Der Hauptpunkt: Ich liebe ihn nicht. Es war meinerseits ein Fehltritt, eine Affäre nach einer Party… ohne Absichten meinerseits. Seitdem hat er mich „festgenagelt“. Ich habe Respekt und auch Mitleid für ihn, ich helfe ihm bei vielen Dingen, die er alleine nicht schafft. Und ich koche oft für „uns“. Das sind wohl die Punkte, u.a., warum er unbedingt an dieser Beziehung festhalten will. Männer brauchen oft nicht viel mehr….
Ich begehre ihn auch nicht und finde ihn wenig attraktiv, teilweise sogar häßlich. Auch mag ich einige Aspekte seines Charakters überhaupt nicht. Ihm gegenüber bin ich da sehr offen und spreche das auch aus, weil ich ja nichts zu verlieren habe (außer meine Freiheit, die eh flöten gegangen ist). Er findet das hart, profitiert aber am Ende davon, den Spiegel vorgehalten zu bekommen.
- Was mich selbst betrifft: Ich weiß nicht, warum ich es nicht schaffe, konsequent eine Trennung durchzuziehen. Habe ihm schon oft Freundschaft angeboten – er lehnt das ab. Vielleicht hat er mich schon abhängig gemacht? Ich merke, dass ich einiges von meiner Selbstständigkeit verloren habe, seit ich mit ihm zusammen bin. Zuvor habe ich jahrelang allein gewohnt, hatte zuvor zwei Fernbeziehungen, und es funktionierte prima.
- In meinen Träumen, oder in den Zuständen zwischen Schlaf und Wachsein, fällt es mir regelmäßig wie Schuppen von den Augen, dass diese Beziehung nicht passt. Dieser Mann ist einfach nicht „mein“ Mann! Sobald der nächste Tag anfängt, hat er mich wieder voll im Griff… Das geht nun schon Jahre, und ich werde immer deprimierter und desillusionierter dabei. Sex hatte ich schon Jahre nicht mehr, weil ich damals eine Infektion bekommen habe (von ihm? Keine Ahnung, jedenfalls in dieser Zeit), die ich nicht mehr los werde. Ihm genügt es, wenn er, wenn auch auf anderem Wege, seine Entspannung bekommt.
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