Ich schleppe mich schon mein ganzes Leben mit mal mehr mal weniger starken Depressionen und (meiner Meinung nach) einer Schizoiden Persönlichkeitsstörung herum. Dazu noch Schilddrüsenprobleme, die offiziell behoben sind.
Nun kam vor kurzem noch (unverschuldete) Arbeitslosigkeit dazu, und da ist in mir irgendwie endgültig etwas kaputt gegangen. Seitdem sind meine Stimmungsschwankungen noch extremer (noch mehr in Richtung negativ), ich habe noch weniger Energie, und Menschen gegenüber verhalte ich mich nun noch merkwürdiger als ich es eh schon tat. Ich fürchte das ich so nie wieder einen Job finden werde.
Mich hat zum Beispiel schon die WhatsApp-Nachricht eines ehemaligen Kollegen mit zwei einfachen Fragen für eine Woche aus der Bahn geworfen.
Darum meine Frage: wer wäre für so einen Fall der richtige Ansprechpartner? Ein Facharzt für Neurologie, Psychiatrie oder Psychotherapie? Oder erst ein Endokrinologe um die Schilddrüse auszuschließen?
Ich bin da leider total überfragt.
An meinen Hausarzt möchte ich mich ungern wenden, da er in der Vergangenheit schon mal meine psychischen Probleme die ich "angeteasert" habe, einfach so weggewischt hat. Und mit den Themen Schilddrüsen- und Blutwerte geht er mir meiner Meinung nach auch etwas zu locker um.
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