Baddreamlady hat geschrieben: Di., 22.09.2026, 11:35 Kann mir jemand sagen wie ich dieses Gedankenkarussell stoppe, diese Angst und die enge in meiner Brust abbaue und wieder normal bin....
Bindungsangst
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Sinarellas
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Baddreamlady
Thread-EröffnerIn - sporadischer Gast

, 33 - Beiträge: 21
Kennt jemand von euch so eine Ambivalenz so massiv? Ich hab momentan Dauer Blutdruck von 150/96
Ich dachte die dass es sich so krass auf den körper auswirken kann. Hat das jemand von euch schon besiegt solche ängste?
Ich dachte die dass es sich so krass auf den körper auswirken kann. Hat das jemand von euch schon besiegt solche ängste?
Wer Drama aus dem Körper beseitigen möchte, muss wohl Drama aus dem Leben nehmen. Wenn das nunmal gerade nicht geht, geht wohl nur Akzeptanz und dass du selbst so lieb wie möglich zu dir bist.
"Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein." Jiddu Krishnamurti
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Charlie Foxtrott
- Forums-Insider

, 45 - Beiträge: 479
Hi, Baddreamlady,
ich kann Deine Verwirrung nachvollziehen. Auch ich wurde aus meiner Reha mit der Diagnose Bindungsstörung entlassen (aufgrund von Konstellationen in meiner Herkunftsfamilie, dann sollte ich mich gefälligst rollenkonform verhalten). Nach Entlassung bin ich prompt in eine toxische Beziehung gestolpert. Ohne die Diagnose hätte ich Ex schon viel früher zum Teufel gejagt, aber ich wollte mich ja bessern und Bindung zulassen.
Das gleiche mit Angststörung: Mir wurden irrationale Ängste bescheinigt bis hin, dass meine Gewalterfahrungen gar nicht wirklich stattgefunden hätten. Das hat dazu geführt, dass ich mich mutwillig in gefährliche Situationen begeben habe. Darf ja nicht vermeiden. In der Therapie habe ich Diskriminationstraining gemacht. Die Kernfrage ist wohl, dient mein Vermeiden meiner Sicherheit oder meiner Angst. war und ist für mich auch der schwerste Teil der Therapie gewesen.
ich kann Deine Verwirrung nachvollziehen. Auch ich wurde aus meiner Reha mit der Diagnose Bindungsstörung entlassen (aufgrund von Konstellationen in meiner Herkunftsfamilie, dann sollte ich mich gefälligst rollenkonform verhalten). Nach Entlassung bin ich prompt in eine toxische Beziehung gestolpert. Ohne die Diagnose hätte ich Ex schon viel früher zum Teufel gejagt, aber ich wollte mich ja bessern und Bindung zulassen.
Das gleiche mit Angststörung: Mir wurden irrationale Ängste bescheinigt bis hin, dass meine Gewalterfahrungen gar nicht wirklich stattgefunden hätten. Das hat dazu geführt, dass ich mich mutwillig in gefährliche Situationen begeben habe. Darf ja nicht vermeiden. In der Therapie habe ich Diskriminationstraining gemacht. Die Kernfrage ist wohl, dient mein Vermeiden meiner Sicherheit oder meiner Angst. war und ist für mich auch der schwerste Teil der Therapie gewesen.
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Baddreamlady
Thread-EröffnerIn - sporadischer Gast

, 33 - Beiträge: 21
Hallo Charlie Foxtrott, danke für das teilen deiner Erfahrung. Es tut mir leid dass du das durchmachen musst. Genau vor sowas habe ich Angst. Ich will nicht wieder vermeiden wie immer. Gleichzeitig weiß ich, dass es aber auch einfach nicht so richtig passt. Mein Psychologe schlug mir vor einfach Mal noch ein paar Dates zu machen die Angst auszuhalten und zu schauen was kommt. Kommt allerdings Ekel wieder auf, ist das das eindeutigste Signal dass dir dein körper schickt. Und ich bin nach wie vor extrem zwiegespalten ob ich dem ganzen eine Chance geben soll weil so viele Faktoren einfach nicht passen. Aber wenn mein Psychologe mir rät, keine Entscheidung zu treffen und es mal anzuschauen werde ich das evtl auch versuchen. Nur weiß ich noch nicht ob ich das kann und aushalte. Weil meine Symptome sind schon.... Krass .... Ich weiß halt mittlerweile gar nicht mehr wann ich meinem Gefühl vertrauen kann. Auch er sagte dass die Beziehung so keinen Bestand hat, wenn er sich nicht anpassen kann und so sehe ich das auch, aber er sagt auch, dass dies (wenn dieser Mensch natürlich nicht gewalttätig ist oder so) eine Möglichkeit bietet, meine ängste zu bearbeiten und mir das zumindest mal anzuschauen. Aber ich soll das thema Beziehung noch einmal vom Tisch nehmen und ihm das auch so vermitteln.
Mir geht es aktuell nicht gut. Ich bin ständig müde habe Bluthochdruck, Druck auf der Brust, Schluckbeschwerden, schlafe schlecht, habe Angstattacken und das mit einer Inkompatibilität und einer bindungsangst ist tatsächlich nicht einfach dann.....
Mir geht es aktuell nicht gut. Ich bin ständig müde habe Bluthochdruck, Druck auf der Brust, Schluckbeschwerden, schlafe schlecht, habe Angstattacken und das mit einer Inkompatibilität und einer bindungsangst ist tatsächlich nicht einfach dann.....
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Charlie Foxtrott
- Forums-Insider

, 45 - Beiträge: 479
Warum setzt Du Dich denn so unter Druck mit Dating? Warum nicht erst mal eine Karrenzzeit? Mal einen Schritt zurücktreten, gesellig werden und Menschen Dir einfach unterschiedlich nah kommen lassen, plaudern, mal auf einen Drink verabreden, einfach nur so. Dann fällt vllt. das Unterscheiden Lernen leichter? Ich buche ja auch nicht gleich ein Himalaya-Trecking und ignoriere alle Anzeichen von Höhenkrankheit, weil ich ja Höhenangst habe, sondern gucke erst mal vom Aussichtsturm im Mittelgebirge.Baddreamlady hat geschrieben: Fr., 25.09.2026, 12:11 Aber wenn mein Psychologe mir rät, keine Entscheidung zu treffen und es mal anzuschauen werde ich das evtl auch versuchen.
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Baddreamlady
Thread-EröffnerIn - sporadischer Gast

, 33 - Beiträge: 21
Ich hab viele Hobbys wo ich auch oft unterschiedliche Menschen kennen lerne nur haben die oft eher kein Interesse oder wohnen weit weg usw.... Einfach nur so wäre für mich auch viel einfacher aber..... Joa da ist das Intresse der meisten einfach nicht da
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