Gruppentherapie - hat schlecht angefangen

Haben Sie bereits Erfahrungen mit Psychotherapie (von der es ja eine Vielzahl von Methoden gibt) gesammelt? Dieses Forum dient zum Austausch über die diversen Psychotherapieformen sowie Ihre Erfahrungen und Erlebnisse in der Therapie.

mio
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Beitrag Di., 07.07.2020, 17:32

münchnerkindl hat geschrieben: Di., 07.07.2020, 17:07 Wenn jemand beharrlich andere Leute unterbricht und nicth ausreden lässt fängt auf jeden Fall die Übergrifflichkeit schon an.
Das ist aber kein Übergriff im strafrechtlichen Sinne, ich kann also nicht hergehen und mein "Recht" ausreden zu können einklagen. Dh. ich muss damit leben dass es solche "Übergriffe" gibt und einen eigenen Umgang damit finden.

Ich würde "Übergriff" eher so definieren dass es sich um etwas handelt das der andere klar nicht DARF. Tut jemand etwas dass ich zwar übergriffig finde das dieser aber darf dann bringt es mir rein gar nix wenn ich dem sagen: Ey, ich finde Dein Verhalten übergriffig! Einfach weil der das deshalb noch lange nicht lassen muss, auch wenn ich mir das zehnmal so vorstelle.

Wenn ich Glück habe lässt er es dann, wenn ich Pech habe juckt es ihn nicht für 10 Cent wie ich das finde und er macht einfach weiter. Und dann bin wieder ich am Zug. Dann immer nur zu wiederholen wie übergriffig ich das doch finde und dass er das endlich lassen soll katapultiert mich dann nur in eine energieraubende Endlosspirale ohne Ausweg und führt zu keiner Lösung solange der andere sein Verhalten nicht ändern möchte.

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Sadako
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Beitrag Di., 07.07.2020, 18:32

Ich verstehe nicht ganz, warum das hier so wertend geworden ist. Die TE sucht meinem Eindruck nach nicht nach Schuldigen, sie beschreibt, was sie wahrnimmt und fragt sich, ob ihr das gut tut, ob sie in dieser speziellen Therapiegruppe profitieren kann.
Wenn sie sich auf die Erfahrung einlassen kann, ist es absolut denkbar, dass sie viel über sich lernt, gut an Themen herankommt. Wenn es aber zu viel ist und von vorne herein nicht genug Sicherheit und Halt findet, um in die Auseinandersetzung mit sich selbst zu gehen, dann ist das eher wie eine Wiederholung von schlechten Mustern, wo dann aber nichts aufgelöst und verstanden werden kann.
Man kann andere Menschen nicht ändern und die Erwartung, dass sie das tun sollen, führt meistens zu nix Gutem.
Dennoch ist es sinnvoll zu prüfen, ob die TE sich dieser Situation und diesem Verhalten bzw Nichtverhalten der Gruppe und des Therapeuten aussetzen will. Es geht nicht drum, wer was falsch oder richtig macht, sondern ob es passt und hilfreich ist.


No Twist
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Beitrag Di., 07.07.2020, 18:57

Liebe Mio, gerade zartbesaitete Menschen wollen lernen das nicht an sich heranzulassen, wenn andere sich so benehmen wie hier geschildert. Das heißt, ihr Veränderungswunsch ist durchaus ihre Persönlichkeit. Und die lässt sich in einer Therapie nicht verändern; man ist sensibel oder nicht. Deshalb ist mein Rat auch, dass man sich diese Art von Gruppe nicht antut.

Und ich finde die Entwicklung dieses Strangs auch furchtbar. Statt suportive zu sein, wird hier schon Narzissmus unterstellt. Naja, wir sind ja alle ein bisschen Bluna.
Ich hab an Gestern nicht gedacht und nicht an Morgen
Es ist Nacht, ich steh am Fenster
Und für einen Augenblick leb ich im Jetzt

von: Keine Zähne im Maul aber La Paloma pfeifen


mio
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Beitrag Di., 07.07.2020, 19:31

Ich würde es mir auch nicht antun, das habe ich ganz zu Anfang bereits geschrieben.

Aber wenn ich darüber nachdenke ob ich das weiter machen soll oder nicht dann würde ich mir überlegen was das bedeutet und wie das gehen kann. Und es wird sicher nicht gehen indem ich die anderen Gruppenmitglieder als "zu schwierig" einstufe und mir beim Therapeuten "hintenrum" Rückendeckung GEGEN die Gruppe zu holen versuche.

Das "narzisstische Element" ist meiner Meinung nach die Erwartung dass die anderen für mich "passend gemacht" werden sollen weil sie mir so wie sie sind nicht passen. Das kann man durchaus mal durchdenken finde ich, also ob da was dran ist dass man es sich generell wünscht dass die Welt eine andere - mir passendere - sein soll und ob man nicht im Kern darunter leidet dass das nicht so ist.

Sie schreibt ja selbst, dass sie im normalen Leben nicht unter den "freundlichen Menschen" (also jenen die in ihr Weltbild passen) leidet sondern unter jenen die sich NICHT so verhalten wie sie sich das wünscht. Und da könnte eine narzisstische Kränkung mit drin stecken nach dem Motto: Warum verhalten sich die anderen mir gegenüber nicht so wie ich es mir wünsche und brauche? Das DÜRFEN die doch gar nicht. Doch, dürfen sie, solange sie dabei kein Gesetz übertreten. Und sie darf solchen Leuten soweit möglich aus dem Weg gehen und muss sich nicht mehr als unbedingt nötig mit denen rumschlagen.

Sich das klar zu machen kann einem nämlich eine Menge Leid ersparen.

Für meine Begriffe fängt das Paradox in dem Moment an wo ich zwar Teil einer Gruppe sein will aber die Gruppe nicht so akzeptieren kann wie sie ist und am liebsten von mir fern halten möchte. Das hat was von "wasch mich, aber mach mich nicht nass".

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münchnerkindl
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Beitrag Di., 07.07.2020, 21:38

mio hat geschrieben: Di., 07.07.2020, 17:22 Wenn ich zB. das Problem habe dass ich nicht zu Wort komme dann kann ich daran arbeiten dass ich besser zu Wort komme. Entweder indem ich beharrlicher dran bleibe oder indem ich versuche auf den anderen einzugehen und zu klären warum dieser mich überhaupt unterbricht etc. pp.. Dann würde ich an MIR arbeiten.


Wenn jemand eine Manie oder ein paar andere psychische Krankheiten hat ist die Person schlicht und ergreifend nicth in der Lage sich da zu kontrollieren.
Allerdings hat ein akuter Maniker auch nichts in einer tiefenpsychologischen Therapiegruppe zu suchen.

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münchnerkindl
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Beitrag Di., 07.07.2020, 21:41

mio hat geschrieben: Di., 07.07.2020, 17:32
münchnerkindl hat geschrieben: Di., 07.07.2020, 17:07 Wenn jemand beharrlich andere Leute unterbricht und nicth ausreden lässt fängt auf jeden Fall die Übergrifflichkeit schon an.
Das ist aber kein Übergriff im strafrechtlichen Sinne, ich kann also nicht hergehen und mein "Recht" ausreden zu können einklagen. Dh. ich muss damit leben dass es solche "Übergriffe" gibt und einen eigenen Umgang damit finden.

Ich würde "Übergriff" eher so definieren dass es sich um etwas handelt das der andere klar nicht DARF.


Eine Menge ganz klar übergriffige Handlungen sind nicht stafbar. ZB sind bei Mobbing am Arbeitsplatz häufig keine der Handlungen die den Psychoterror ausmachen strafbar.

Nach deiner Logik muss man also alle Opfer von Arbeits-Mobbing auffordern sich doch einfach ein dickeres Fell zuzulegen oder halt mal Kontra zu geben.

Das ist völlig absurd.

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münchnerkindl
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Beitrag Di., 07.07.2020, 21:48

mio hat geschrieben: Di., 07.07.2020, 19:31 Aber wenn ich darüber nachdenke ob ich das weiter machen soll oder nicht dann würde ich mir überlegen was das bedeutet und wie das gehen kann. Und es wird sicher nicht gehen indem ich die anderen Gruppenmitglieder als "zu schwierig" einstufe und mir beim Therapeuten "hintenrum" Rückendeckung GEGEN die Gruppe zu holen versuche.


Das ist ja wohl eine Frechheit hier hinten rum intrigieren zu unterstellen, nur weil sie in einer Einzelsitzung über das Verhalten der anderen Teilnehmer geklagt hat. Das ist der Job des Therapeuten und solche Themen gehören in eine Einzelsitzung innerhalb einer Gruppentherapie. So wie man zB in der Firma mit dem Betriebsrat redet, wenn es mit irgendwelchen Kollegen zu Problemen kommt.

Schön langsam wird deine Argumentation immer absurder und dreister.


mio
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Beitrag Di., 07.07.2020, 22:08

münchnerkindl hat geschrieben: Di., 07.07.2020, 21:41 Nach deiner Logik muss man also alle Opfer von Arbeits-Mobbing auffordern sich doch einfach ein dickeres Fell zuzulegen oder halt mal Kontra zu geben.
Nein, nach meiner Logik können sie auch einfach die Stelle wechseln wenn sich das Mobbing nicht nachweisen lässt und aufgrund dessen nicht unterbunden wird/werden kann und man selbst das psychisch nicht erträgt.

Wenn ich keine (rechtliche) Handhabe habe dann bringt es mir einfach nichts mich zu "beklagen", weil ich dann eben nicht klagen kann. So funktioniert das Leben nun mal. Ich kann dann zwar trotzdem weiterhin der Auffassung sein dass das nicht richtig ist und darüber jammern, aber es wird nichts bringen und ändern wenn ich nichts dagegen tun kann. Das ist dann reine Energieverschwendung. Dann muss ich mein Problem irgendwie anders lösen.

Das ist aber gar nicht mein zentraler Punkt. Mein zentraler Punkt ist, dass es Grundlagen dafür gibt was jemand darf und was nicht und dass darüber nicht der EINZELNE beliebig entscheidet bzw. dieser nur dann darüber entscheiden kann wenn es sein "Hoheitsgebiet" ist.

Wenn mir jemand bei mir zu Hause dauernd ins Wort fällt dann kann ich den rausschmeißen wenn er damit nicht aufhört, tut er das in einer Kneipe oder auf offener Straße oder in einer Therapiegruppe in der die Regeln der Therapeut macht kann ich es nicht. Wenn ich mir dann dennoch einbilde dass ich da die bin die das "sagen" hat dann täusche ich mich und überschätze meine eigene Bedeutung ganz gewaltig.

Und es ist hochgradig narzisstisch zu glauben dass man das Recht hätte anderen Menschen Vorschriften zu machen wenn man dieses Recht gar nicht hat. Abgesehen davon ist DAS extrem übergriffig weil man damit in den Freiheitsraum des anderen eingreift so er klar die Freiheit hat sich so zu verhalten.


mio
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Beitrag Di., 07.07.2020, 22:24

münchnerkindl hat geschrieben: Di., 07.07.2020, 21:48 intrigieren zu unterstellen
Das unterstellst jetzt aber Du. Ich habe nicht von intrigieren gesprochen sondern nur davon dass ich es unklug finde wenn man in so einer Situation hintenrum versucht sich die Unterstützung des Therapeuten für das eigene Anliegen GEGEN den Rest der Gruppe zu sichern.

Das Problem mit ihm allein zu besprechen finde ich nicht problematisch, was ich schwierig finde ist die Aufforderung an den Therapeuten dass er das Verhalten der anderen in Zukunft gefälligst unterbinden soll weil man selbst damit nicht klar kommt.

Dh. ich finde die mitschwingende Forderung dass der Therapeut da Partei ergreifen soll schwierig. Der Therapeut sah das wohl ähnlich sonst hätte er ja diesbezüglich eine Zusage gemacht.

Der Therapeut soll ja alle Gruppenmitglieder gleich behandeln und nicht jemandem "Sonderregeln" einräumen. Und wenn die Regeln bisher so waren dass diese Verhaltensweisen ok sind dann müsste eine Regeländerung mit der gesamten Gruppe besprochen werden und kann nicht einfach von einem Mitglied der Gruppe so bestimmt werden weil es das für sich so wünscht und bräuchte.

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münchnerkindl
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Beitrag Di., 07.07.2020, 22:47

mio hat geschrieben: Di., 07.07.2020, 22:08 Und es ist hochgradig narzisstisch zu glauben dass man das Recht hätte anderen Menschen Vorschriften zu machen wenn man dieses Recht gar nicht hat. Abgesehen davon ist DAS extrem übergriffig weil man damit in den Freiheitsraum des anderen eingreift so er klar die Freiheit hat sich so zu verhalten.


Deine Dramasprache von "hochgradig narzisstisch" ist einfach nur lächerlich. Ich bin mit einer Familie mit einem hochgradig narzisstischen Menschen aufgewachsen. Deine Unterstellung dass jeder der bei übergriffigen Menschen eine Veränderung einfordert angeblcih ein hochgradiger Narzisst sei ist einfach eine Frechheit und sagt einfach nur ganz ganz viel über deine verdrehten Weltanschauungen aus.


mio
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Beitrag Di., 07.07.2020, 22:56

Die SELBSTÜBERSCHÄTZUNG ist hochgradig narzisstisch - also der Gedanke dass der andere der eigenen Bitte/Forderung Folge leisten muss und die Kränkung/Wut wenn dann nicht Folge geleistet wird - nicht die Bitte.


No Twist
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Beitrag Mi., 08.07.2020, 08:00

Aber wenn ich darüber nachdenke ob ich das weiter machen soll oder nicht dann würde ich mir überlegen was das bedeutet und wie das gehen kann. Und es wird sicher nicht gehen indem ich die anderen Gruppenmitglieder als "zu schwierig" einstufe und mir beim Therapeuten "hintenrum" Rückendeckung GEGEN die Gruppe zu holen versuche.
Ich finde nicht, dass es hintenrum ist. Wenn man sowas erlebt, es seltsam findet, muss man mit dem Therapeuten drüber reden, schon um seine Wahrnehmung abzugleichen, zu verstehen, dass so ein Verhalten auch dem Alphatier der Gruppe aufstößt. In einer Gruppentherapie ist der Therapeut (zumindest vermeintlich) der GEsunde, an dem sich die Patienten orientieren. Und natürlich spricht man darüber, ob man zu empfindlich ist oder er das Verhalten ebenfalls nicht gut findet.

Das "narzisstische Element" ist meiner Meinung nach die Erwartung dass die anderen für mich "passend gemacht" werden sollen weil sie mir so wie sie sind nicht passen. Das kann man durchaus mal durchdenken finde ich, also ob da was dran ist dass man es sich generell wünscht dass die Welt eine andere - mir passendere - sein soll und ob man nicht im Kern darunter leidet dass das nicht so ist.
Ich lese so eine Erwartung aber nirgendwo. Und was ist eigentlich das Problem, wenn man sich wünscht, dass die Welt konfliktärmer wäre? Ich stehe weder in Gruppen noch im Großen und Ganzen auf Krieg oder verbalen Schlagabtausch. Dein Ansatz ist laissez faire und mal ganz ehrlich: So ist Gesellschaft nicht. Es gibt ungeschriebene Gesetze zu 'normalen' Sozialverhalten und sich das zu wünschen, ist nicht narzisstsich.

Sie schreibt ja selbst, dass sie im normalen Leben nicht unter den "freundlichen Menschen" (also jenen die in ihr Weltbild passen) leidet sondern unter jenen die sich NICHT so verhalten wie sie sich das wünscht. Und da könnte eine narzisstische Kränkung mit drin stecken nach dem Motto: Warum verhalten sich die anderen mir gegenüber nicht so wie ich es mir wünsche und brauche? Das DÜRFEN die doch gar nicht. Doch, dürfen sie, solange sie dabei kein Gesetz übertreten. Und sie darf solchen Leuten soweit möglich aus dem Weg gehen und muss sich nicht mehr als unbedingt nötig mit denen rumschlagen.
Es gibt eben viele Deppen auf der Welt und unter denen leidet man durchaus und man muss nicht immer nur bei sich anfangen und denken, dass man selbst falsch ist- gerade nicht, wenn man sensibel ist, weil man sowieso mit dem Anspruch in Therapie geht, dass man mehr aushalten können möchte. Das hat aber nichts mit Narzissmus zu tun. Jemandem auf die Art seine Wahrnehmung und seinen gesunden Menschenverstand abzusprechen, ist aus meiner Sicht übrigens auch subtile Gewalt. Es ist eine gnadenlos perfide Strategie. Poetry Slam scheint sensibel zu sein und deshalb nicht immer klar zu kommen und dann landet sie in einer Gruppe, in der sie sich nciht wohl fühlt, überlegt, ob sie lernen muss, mit sowas besser umzugehen und hier wird über ihren Narzismus spekuliert. Ich finde das sowas von daneben. Man muss nicht lernen mit sozial inkompatiblen Deppen umzugehen und denken, man sei total falsch, weil einen solch ein Verhalten belastet. Ich denke, der Lernprozess hier ist, dass poetry slam zu sich und ihren Wahrnehmungen, Gefühlen und ihrem Unwohlsein einen Zugang braucht, sie radikal akzeptiert und Konsequenzen zieht.

Ich würde jemandem, der in einer Firma mit so einem Betriebsklima arbeitet, auch raten, sich einen neuen Job zu suchen.

Ehrlich, ich ärgere mich dermaßen über diesen Strang und die Narzissmus-Etikettierung hier.
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Beitrag Mi., 08.07.2020, 09:15

No Twist hat geschrieben: Mi., 08.07.2020, 08:00Jemandem auf die Art seine Wahrnehmung und seinen gesunden Menschenverstand abzusprechen, ist aus meiner Sicht übrigens auch subtile Gewalt. Es ist eine gnadenlos perfide Strategie.


Die Strategie das Opfer zum Täter umzustilisieren und ihm unangemessenes Verhalten zu unterstellen wenn es sich wehrt und ihm eine unkorrekte Wahrnehmung zu unterstellen ist ein Aspekt von etwas das (auf Englisch) gaslighting genannt wird.

https://de.wikipedia.org/wiki/Gaslighting


Und übrigens sind auch viele Methoden die Mobber anwenden nicht strafbar. Nach der Logik von mio muss man dann also Mobbing, zB in der Schule oder Arbeit tolerieren und darf da zwar weggehen aber keine Anstrengungen unternehmen das Verhalten des Mobbers zu unterbinden, da das zu verlangen ja narzisstisch und Gewalt wäre.

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Montana
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Beitrag Mi., 08.07.2020, 09:30

Ich würde dir dafür gern noch viel mehr "Likes" geben!

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Montana
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Beitrag Mi., 08.07.2020, 09:32

Gleichzeitig ist es natürlich nicht zu erwarten, dass die betreffenden Personen hier mit dieser Masche aufhören. Das machen sie schließlich in anderen Threads auch nicht. Ist immer das gleiche.

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