Gruppentherapie - hat schlecht angefangen

Haben Sie bereits Erfahrungen mit Psychotherapie (von der es ja eine Vielzahl von Methoden gibt) gesammelt? Dieses Forum dient zum Austausch über die diversen Psychotherapieformen sowie Ihre Erfahrungen und Erlebnisse in der Therapie.
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Sadako
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Beitrag Mi., 08.07.2020, 15:46

mio hat geschrieben: Mi., 08.07.2020, 15:20 [



Der andere hat in meinen Augen auch das Recht zu versuchen mir meine Freiheit "streitig" zu machen, ob ich die dann aufgebe oder nicht ist ja meine Entscheidung, ich würde sie nicht aufgeben nur weil das jemand von mir VERLANGT, wenn ich einen Teil meiner Freiheit aufgebe dann FREIWILLIG. Und solange jemand keine körperliche Gewalt ausübt oder sonst wie reale Macht über mich hat kann die Person mir ja auch nix, die kann dann weiterhin gerne in ihren "Machtphantasien" schwelgen, nur halt ohne mich. Und gegen die anderen Fälle kann ich gerichtlich vorgehen so nötig.
@mio
Es löst Trauer bei mir aus, was du da schreibst, wie du die Welt skizzierst.
Es klingt nach so viel Kampf.
Ich weiß, dass es Situationen gibt, die nicht im Miteinander zu lösen gibt und die sich nur durch „Weggehen“ oder durch „Wehren“ lösen lassen.
In meiner Welt oder präziser in meiner Wahrnehmung der Welt sind das aber Ausnahmen. Oft wirkt ein Appell, ein Wunsch, dass Jemand etwas anders machen soll, weil ich mit dem wir er/sie es jetzt macht nicht klarkomme. Die meisten Menschen möchten anderen Menschen gut tun und dass ihnen gut getan wird. Wir sind soziale Wesen .
Es gibt Menschen, die soweit entfernt sind von sich, dass sie diesen sozialen Aspekt ihres Daseins negieren und bei denen hilft nur...schnell weg.

Ich stimme dir zu, dass ich einem anderen Begriff von Freiheit habe.
Für mich wiegt das Recht auf Unversehrtheit höher und wenn jemand dieses Recht missachtet, hat er nicht die Freiheit sich zu verhalten wie der letzte Rotzlöffel. Wer das trotzdem tut bricht vielleicht kein Gesetz aber in jedem Fall soziale Verträge. Das ist asozial, im wahren Wortsinn.
Die Frage, wo meine Unversehrtheit quasi angekratzt wird, ist eine spannende... Sicherlich nicht dann, wenn mir jemand ins Wort fällt. Aber doch lange bevor wir in einen Bereich kommen, in dem die Handlung des anderen justiziabel ist.
Natürlich hast du recht, dass es in meiner Verantwortung liegt, Grenzüberschreitungen zu stoppen und meine Bedürfnisse zu sorgen. Das macht es aber nicht legitim, wenn jemand meine Grenzen niederlatscht.

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mio
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Beitrag Mi., 08.07.2020, 16:00

Montana hat geschrieben: Mi., 08.07.2020, 15:04 Denn komischerweise stehen hier zwei User (einer davon du) gegen ALLE anderen
Sowas kann vorkommen. Wenn ich als Atheist zwischen lauter Gläubigen stehe dann bedeutet das ja auch noch lange nicht dass es einen Gott gibt nur weil der Rest um mich herum das behauptet.

Ich halte mich eigentlich ziemlich streng an das was geschrieben wurde und kommentiere das. Mehr nicht. Was sich die TE da mitnimmt ist ja ihre Angelegenheit.

Und wie es sich konkret darstellt kann ich schlicht gar nicht wissen, ich kann nur etwas zu dem sagen was beschrieben wurde, mehr nicht. Und dann eben sagen wie ich das sehe, was ich tun würde, was man alternativ tun könnte etc. pp..

Dieses ganze "Wer ist jetzt schuld?" Denken ist nicht meine Baustelle. Meine Baustelle ist eher: Welche Probleme sehe ich? Welche Möglichkeiten gibt es?

Wenn es in diesem Thread um die Frage geht wer in der ganzen Gemengelage jetzt der "Böse" ist dann finde ich das eine ziemlich müsige Frage weil die nicht sonderlich zielführend ist und weil es da sicherlich subjektiv betrachtet unterschiedliche Positionen bei den Beteiligten gibt und weil die diese Positionen eh nur untereinander klären können.

Ich kann der TE natürlich auch sagen: "Du Arme, das ist ja furchtbar!" das hätte aber rein gar nix damit zu tun was ich tun würde oder aber was ich denke was man alternativ zu dem was ich tun würde tun könnte. Ich weiss noch nicht mal sicher ob ich es wirklich furchtbar finde was da abgeht weil ich ja nicht dabei gewesen bin.

Besonders "angenehm" klingt es für mich auch nicht gerade, weshalb ich persönlich es mir wahrscheinlich auch nicht antun würde. Das bedeutet aber ja nicht, dass es der TE nicht auch was bringen könnte wenn sie da weitermacht und dranbleibt. Das kann ihr hier ja eh niemand sagen.

Ich behaupte auch nicht dass die TE da insgesamt etwas falsch sieht was die anderen Gruppenmitglieder angeht, ich würde nur auch mitbedenken wie es auf die anderen Gruppenmitglieder wirkt wenn die TE so an die herangeht und dass sie nicht die Einzige in der Gruppe ist die Bedürfnisse oder eine Meinung zu etwas hat. Sie ist halt auch nicht der "Mittelpunkt der Welt". ;-)

Letzten Endes lässt sich das alles doch eh nur IN der Gruppe klären und lösen und verändern so das überhaupt gewünscht wird von der TE und eine Garantie dafür dass das wie gewünscht gelingt gibt es nun mal auch nicht. Die Alternative dazu wäre der Abbruch der Therapie und sich was Neues suchen.

Ich bin hier übrigens auch gar nicht GEGEN jemanden, ich teile nur nicht jede Meinung die hier geäußert wurde.

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Anna-Luisa
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Beitrag Mi., 08.07.2020, 16:09

Ich habe jetzt nicht alle Seiten gelesen. Mein Eindruck ist, dass du quasi als "ausgleichendes Element" in die Gruppe gesteckt wurdest.

Eine Gruppe, die einander ankeift und einander ins Wort fällt, würde ich noch während der Stunde verlassen. Das ich von solchen Leuten etwas lernen könnte, schließe ich aus.

(Wobei ich anmerken muss, dass ich ohnehin nie eine Gruppentherapie machen würde.)
Fordere viel von dir selbst und erwarte wenig von den anderen. So wird dir Ärger erspart bleiben.
(Konfuzius)


mio
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Beitrag Mi., 08.07.2020, 16:10

Sadako hat geschrieben: Mi., 08.07.2020, 15:46 In meiner Welt oder präziser in meiner Wahrnehmung der Welt sind das aber Ausnahmen.
In meiner Welt sind das auch Ausnahmen. ;-)

Mich machen diese Ausnahmen allerdings nicht sonderlich traurig sondern ich akzeptiere einfach dass es die gibt und gehe ihnen soweit möglich aus dem Weg. Gerade WEIL es Ausnahmen sind ist das doch kein Drama dass es die gibt. Es gibt ja noch genug andere. :)

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Montana
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Beitrag Mi., 08.07.2020, 16:30

mio hat geschrieben: Ich halte mich eigentlich ziemlich streng an das was geschrieben wurde und kommentiere das. Mehr nicht.
Genau das tust du nicht.

Und du beachtest deine eigenen Empfehlungen nicht, indem du für dich Ausnahmen machst. Wenn DU eine von anderen abweichende Wahrnehmung hast, dann findest du das ok. Bei anderen sagst du, die sollten daraufhin bei SICH den Fehler suchen. Du widersprichst dir selbst, und das am laufenden Band. Spätestens dann, wenn du argumentativ in einer Sackgasse stehst, änderst du einfach deine Meinung und greifst wieder an irgendeiner Stelle an. Und immer mit sehr viel Phantasie die vermutliche Intention der anderen User betreffend.
Was du damit bezweckst, kann ich nicht mal im entferntesten erahnen.

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Montana
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Beitrag Mi., 08.07.2020, 16:38

Jetzt bin ich aber wirklich weg, denn meine Zeit ist für sowas zu schade.

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münchnerkindl
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Beitrag Mi., 08.07.2020, 16:45

mio hat geschrieben: Mi., 08.07.2020, 10:50 Na ja, dann schau Dir die Leute an die freiwillig bei prügelnden Partnern und so bleiben...und ja: Es gibt Leute die das aus freien Stücken tun und nicht nur aus einer Not heraus.


Die bleiben auch häufig nicht freiwillig. Die sind durch Gewalterfahrungen so gebrochen, dass sie sich garkein Leben ohne den Täter mehr vorstellen können. Kennen auch häufig aus dem Elternhaus nur Gewalt, kennen es nicht anders.

Dass du das nicht auf dem Schirm hast warum ein Gewaltopfer beim Täter bleibt und hier echte Freiwilligkeit unterstellst ist ja schon ein Armmutszeugnis für dich.
Zuletzt geändert von münchnerkindl am Mi., 08.07.2020, 16:50, insgesamt 1-mal geändert.

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münchnerkindl
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Beitrag Mi., 08.07.2020, 16:48

mio hat geschrieben: Mi., 08.07.2020, 14:48
Montana hat geschrieben: Mi., 08.07.2020, 13:53 Die TE hat uns die geltenden Regeln genannt
Also das habe ich anders verstanden.

Ich habe es so verstanden, dass die TE der MEINUNG ist dass diese (ihre) REGELN zu gelten haben und durchgesetzt werden sollen. Also dass SIE der Meinung ist dass sie ein Recht darauf hat während der Anfangs- und Schlussrunde störungsfrei zu sprechen und vor allem dass sie es als die Aufgabe des Therapeuten betrachtet dafür zu sorgen.



Bla Bla Blub Blubber.......

Hat der Edeltroll mal wieder einen Thread komplett ruiniert und übernommen....


mio
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Beitrag Mi., 08.07.2020, 16:49

Doch, nur weil ich das was ich lese persönlich interpretiere und verschiede Sichtweisen aufzeige heißt das ja noch lange nicht dass es so sein MUSS, es kann so sein, kann aber auch nicht so sein. Das muss die TE für sich prüfen.

Mehr als eine andere Perspektive auf eine Situation kann ja niemand anbieten, die kann man dann selbst durchdenken und das was passt schaut man sich vielleicht ein bisschen genauer an, das was nicht passt wirft man über Bord.

Diese "Regel" sollte doch eigentlich jeder kennen der Therapie macht? Oder beten Eure Therapeuten das nicht rauf und runter? Ich fand das teils fast ein bisschen zuviel, weil es mir eh klar war dass ich nix annehmen muss das für mich nicht passt deshalb würde es mich wundern wenn andere Therapeuten das nicht vermitteln. Also den Unterschied zwischen Meinung und "Wahrheit".

Der TE scheint dieser Unterschied im Übrigen durchaus bewusst zu sein, sie hat ja selbst geschrieben dass sie in der Gruppe häufiger das Problem sieht dass andere Mitglieder was auf sie draufpacken und dass sie das dann einfach von sich weißt. Dh. sie kann da schon unterscheiden würde ich mal meinen und wird sich auch nur das raus picken wo sich in ihr eine Resonanz dazu findet. Darüber aufregen tun sich dann wiederum irgendwelche anderen in der Gruppe und beißen sich dran fest, fast so wie hier.

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münchnerkindl
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Beitrag Mi., 08.07.2020, 16:52

mio hat geschrieben: Mi., 08.07.2020, 16:49 Doch, nur weil ich das was ich lese persönlich interpretiere und verschiede Sichtweisen aufzeige


Du wiederholst hier nur die üble Litanei, dass die Threadstarterin angeblich schwer narzisstisch ist weil wie den Wunsch geäussert hat dass in einer Gruppe wo sie verkehrt gewalthaltiges Verhalten abgestellt wird.

Wir haben es alle gehört, du kannst also damit aufhören diesen Sums noch 292387 zu wiederholen. Auch die Threadstarterin hat es gehört. Aber du machst munter weiter. Evtl um mit dem völlig zugemüllten Thread die Threadstarterin zu vergraulen? Weil die hatvermutlich auch wenig Lust sich durch deine gebetsmühlenartige Wiederholung die hier ganze Seiten von Text ausmachen durchzuackern.

Ich lese von deinen Ergüssen übrigens nur noch die ersten paar Zeilen. Den Rest zu schreiben kannst du dir schenken, ich lese ihn nicht.


Anm. Mod.:@münchnerkindl: Bitte nicht in diesem Ton! Die Netiquette gilt auch für Dich. Pauline
Zuletzt geändert von münchnerkindl am Mi., 08.07.2020, 17:22, insgesamt 2-mal geändert.

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stern
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Beitrag Mi., 08.07.2020, 16:59

Ausreden zu lassen sind in einer Therapie basics (egal ob Einzel oder Gruppe)... ählich wie eine gemeinsame Sprache ohne die Verständigung nicht funktioniert. Man stelle sich vor allem quatschen gleichzeitig. Die Moderation sehe ich dabei als Aufgabe des Therapeuten. Wenn alle das gleiche Niveau haben, mag es funktionieren, dass irgendwann etwas durchsichert, wenn sich alle die Köpfe eingerannt haben (oder auch nicht).

Aber ansonsten will man von einer Gruppe ja auch profitieren... und was kônnte das sein, wenn bereits basics nicht gegeben sind. Selbst Konfliktfähigkeit ist dann so eine Sache. Borderliner untereinander hätte wie Manager, die auch Personal führen, untereinander mindestens eine ähnliche Ausgangsbasis. Aber ob der Manager in einer Borderline-Gruppe viel beruflich mitnehmen könnte? Hier würde ich dann abwägen, was man sich verspricht. Wenn man viel mit Boderlinern zu tun hat, wäre das etwas anders als wenn ein entsprechender Umgang ansonsten fremd ist.
Liebe Grüße
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mio
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Beitrag Mi., 08.07.2020, 18:47

münchnerkindl hat geschrieben: Mi., 08.07.2020, 16:52 dass die Threadstarterin angeblich schwer narzisstisch ist weil wie den Wunsch geäussert hat dass in einer Gruppe wo sie verkehrt gewalthaltiges Verhalten abgestellt wird.
Ich sage dass es narzisstisches "Denken" ist wenn man glaubt dass andere sich so verhalten müssen wie man selbst das braucht. Vor allem dann wenn man nicht in der Position ist der anderen Person da Vorschriften zu machen. Wenn sie über ein reifes Strukturniveau verfügt dann kann sie das für sich reflektieren und wird das auch tun, also sehen können dass dieser Anspruch so nicht aufrecht erhalten werden kann wenn der Therapeut da nicht mitzieht weil es seine Entscheidung ist ob er da eingreift oder nicht.

Deshalb muss sie nicht gleich INSGESAMT schwer narzisstisch gestört sein sondern es kann auch sein dass sie in dieser speziellen Situation so reagiert und dann kann man sich fragen wieso das so ist und aus welcher Lebensgeschichtlichen Sitation diese Reaktion kommen könnte und was das für die Frage ob sie dort weitermachen will oder nicht bedeutet.

Also zB. so ein bisschen nach dem Motto: Früher wurde ich bei Konflikten auch immer von meinen Eltern allein gelassen und musste mich da "durchbeißen", wenn mir das in der Gruppe jetzt wieder begegnet dann falle ich emotional dahin zurück und fühle mich ein bisschen wie das Kind das ich mal war und reagiere auch entsprechend.

Daraus könnte man dann ja eine Handlung ableiten.

Entweder indem man sagt: Ok, ich bin heute kein Kind mehr sondern selbst erwachsen und heute KANN ich das. Oder indem man sagt: Mehr von DIESEM Mist brauche ich echt nicht, davon hatte ich in meinem Leben schon genug. Ich suche mir was anderes.

Sie kann aber natürlich auch weiterhin der Meinung sein dass das so zu sein hat und dass sich gefälligst die anderen kümmern sollen und da mit dem Therapeuten und der Gruppe drum ringen.

Meine Therapeutin hat übrigens mal was Schönes zu "Aggressionen" gesagt, nämlich dass die nicht nur "negativ" sind sondern dass die auch eine positive Funktion haben indem sie uns "ans Leben herantreten" lassen, dh. das sie auch konstruktiv eingesetzt werden können, nicht nur destruktiv.

Hier könnte man das zB. in Bezug auf das Unterbrechen konstruktiv "aggressiv" vorgehen indem man dann nicht in ein Schweigen verfällt oder in den Rückzug geht sondern bei dem bleibt was man gerne sagen möchte und sich so selbst den Raum nimmt den man vermisst.

Aggressionen kann man ja auch FÜR SICH einsetzen, die müssen ja nicht gegen jemanden gerichtet werden.

Ist halt die Frage ob einem das auf die hier angebotene Art zu anstrengend und mühsam ist oder ob man glaubt davon profitieren zu können. Diese Frage stellt sich die TE ja auch wenn sie sagt dass eine "Alpakastreicheltherapie" sicher angenehmer wäre aber die anstrengendere Form ihr vielleicht mehr bringt. Das kann man meiner Meinung nach eigentlich nur ausprobieren und wenn man merkt dass es gar nichts ist für einen dann sollte man gehen.

Da muss man doch nicht in große Aufregung ausbrechen nur weil mal das Wort narzisstisch fällt. Die TE scheint sich ja durchaus selbst damit beschäftig zu haben, wird das vom Konzept her also wahrscheinlich auch einordnen können.

Ich finde einige hier machen sie kleiner als sie ist wenn sie meinen für sie sprechen zu müssen. Ich gehe davon aus dass sie das sehr gut für sich tun kann, hier kann ihr ja keiner "ins Wort fallen". ;-)


mio
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Beitrag Mi., 08.07.2020, 18:57

stern hat geschrieben: Mi., 08.07.2020, 16:59 Ausreden zu lassen sind in einer Therapie basics (egal ob Einzel oder Gruppe)...
Also ich durfte meine Therapeutin ganz klar unterbrechen, hab das aber eher selten getan.

Es gab mal so eine Situation in der sie was geantwortet hat das für mich direkt nicht passte und ich sie dann unterbrochen habe um da was klar zu stellen. Da meinte sie dann dass ich sie unterbrochen hätte. Ähm,ja, hatte ich... Ich muss wohl entsprechend irritiert gekuckt haben, auf alle Fälle meinte sie dann zu mir dass ich sie selbstverständlich auch unterbrechen darf wenn etwas für mich nicht passt dass sie sagt.

Also so basic kann das nicht sein, ich habe aber auch kein grundsätzliches Problem damit anderen zuzuhören und die ausreden zu lassen, vielleicht lag es daran dass sie mir ganz explizit gesagt hat dass ich sie natürlich auch unterbrechen darf, weil ihr eingefallen ist, dass ich zuhören schon kann und das mit Sicherheit nicht mehr "lernen" muss. :lol:


No Twist
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Beitrag Mi., 08.07.2020, 19:04

mio hat geschrieben: Mi., 08.07.2020, 18:57
Also so basic kann das nicht sein, ich habe aber auch kein grundsätzliches Problem damit anderen zuzuhören und die ausreden zu lassen, vielleicht lag es daran dass sie mir ganz explizit gesagt hat dass ich sie natürlich auch unterbrechen darf, weil ihr eingefallen ist, dass ich zuhören schon kann und das mit Sicherheit nicht mehr "lernen" muss. :lol:
Vielleicht hatte deine Therapeutin auch schlicht keine Lust auf schräge Diskussionen... ;)

Sorry, vielleicht und sehr wahrscheinlich liege ich da falsch. Aber der Gedanke drängte sich mir auf. :lol:
Ich hab an Gestern nicht gedacht und nicht an Morgen
Es ist Nacht, ich steh am Fenster
Und für einen Augenblick leb ich im Jetzt

von: Keine Zähne im Maul aber La Paloma pfeifen

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stern
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Beitrag Mi., 08.07.2020, 19:04

Bin auch aus dem grandios geschredderten Threads draußen, der null mehr mit dem Anliegen der TE zu tun hat... außer die TE meldet sich wieder.

In dieser Gruppe ist es Regel, dass die Teilnehmer nicht ausreden können, die offensichtlich noch Lernbedarf haben.

Have fun! :verziehmich:
Liebe Grüße
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