@miomio hat geschrieben: Mi., 08.07.2020, 15:20 [
Der andere hat in meinen Augen auch das Recht zu versuchen mir meine Freiheit "streitig" zu machen, ob ich die dann aufgebe oder nicht ist ja meine Entscheidung, ich würde sie nicht aufgeben nur weil das jemand von mir VERLANGT, wenn ich einen Teil meiner Freiheit aufgebe dann FREIWILLIG. Und solange jemand keine körperliche Gewalt ausübt oder sonst wie reale Macht über mich hat kann die Person mir ja auch nix, die kann dann weiterhin gerne in ihren "Machtphantasien" schwelgen, nur halt ohne mich. Und gegen die anderen Fälle kann ich gerichtlich vorgehen so nötig.
Es löst Trauer bei mir aus, was du da schreibst, wie du die Welt skizzierst.
Es klingt nach so viel Kampf.
Ich weiß, dass es Situationen gibt, die nicht im Miteinander zu lösen gibt und die sich nur durch „Weggehen“ oder durch „Wehren“ lösen lassen.
In meiner Welt oder präziser in meiner Wahrnehmung der Welt sind das aber Ausnahmen. Oft wirkt ein Appell, ein Wunsch, dass Jemand etwas anders machen soll, weil ich mit dem wir er/sie es jetzt macht nicht klarkomme. Die meisten Menschen möchten anderen Menschen gut tun und dass ihnen gut getan wird. Wir sind soziale Wesen .
Es gibt Menschen, die soweit entfernt sind von sich, dass sie diesen sozialen Aspekt ihres Daseins negieren und bei denen hilft nur...schnell weg.
Ich stimme dir zu, dass ich einem anderen Begriff von Freiheit habe.
Für mich wiegt das Recht auf Unversehrtheit höher und wenn jemand dieses Recht missachtet, hat er nicht die Freiheit sich zu verhalten wie der letzte Rotzlöffel. Wer das trotzdem tut bricht vielleicht kein Gesetz aber in jedem Fall soziale Verträge. Das ist asozial, im wahren Wortsinn.
Die Frage, wo meine Unversehrtheit quasi angekratzt wird, ist eine spannende... Sicherlich nicht dann, wenn mir jemand ins Wort fällt. Aber doch lange bevor wir in einen Bereich kommen, in dem die Handlung des anderen justiziabel ist.
Natürlich hast du recht, dass es in meiner Verantwortung liegt, Grenzüberschreitungen zu stoppen und meine Bedürfnisse zu sorgen. Das macht es aber nicht legitim, wenn jemand meine Grenzen niederlatscht.
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