Aschenbrödel in der Falle - Wie soll es weiter gehen?
Das klingt alles eher wie ein kleiner Racheplan, denn nach Ablösung. Immerhin, deine Geschwindigkeit ist beachtlich- ich habe Jahre gebraucht!
Frohe Weihnachten!
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Aschenbrödel
Thread-EröffnerIn - Helferlein

, 50 - Beiträge: 53
Also in meinen Augen wäre Rache, wenn ich ihr Vorwürfe machen würde, ihr vorhielte, was sie mir alles angetan hat, den Kontakt abbrechen würde. Wenn ich ihr durch mein Verhalten den gleichen Schmerz zufügen wollte, wie ich es durch sie erfahren habe.
Ich bin in mich gegangen und habe meine Gefühle erforscht, ob ich Spuren von Genugtuung oder Schadenfreude finde, doch das einzige was ich gefunden habe, war das warme Gefühl, mich endlich selbst wertzuschätzen und wichtig zu nehmen, mich abzugrenzen und mich nicht länger missbrauchen zu lassen.
Ich bin in mich gegangen und habe meine Gefühle erforscht, ob ich Spuren von Genugtuung oder Schadenfreude finde, doch das einzige was ich gefunden habe, war das warme Gefühl, mich endlich selbst wertzuschätzen und wichtig zu nehmen, mich abzugrenzen und mich nicht länger missbrauchen zu lassen.
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peppermint patty
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Hallo Aschenbrödel,
es freut mich dass Du so viel Klarheit für Dich gewinnen konntest und zu einem Ergebnis gekommen bist, das gut für Dich zu sein scheint .
LG,
pp
es freut mich dass Du so viel Klarheit für Dich gewinnen konntest und zu einem Ergebnis gekommen bist, das gut für Dich zu sein scheint .
Finde ich gut.Aschenbrödel hat geschrieben: Ich werde meine Entscheidungen ihr gegenüber auch nicht mehr rechtfertigen, wie das bisher der Fall war. Sie kann meine Entscheidung akzeptieren oder auch nicht. Ihre Entscheidung.
Vorschlag: sag ihr klar und deutlich das Du immer nur solange bleibst wie sie respektvoll mit Dir umgeht. Wenn Entwertungen oder Vorwürfe kommen geh sofort ohne weitere Erklärung. Ich glaube das lernt Deine Mutter sehr schnell.Aschenbrödel hat geschrieben:Schwieriger wird es, gegen ihre Vorwürfe immun zu werden. Bisher habe ich dazu nur die Idee - sie nicht zu kommentieren und evtl. das Thema zu wechseln.
Aschenbrödel
LG,
pp
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Aschenbrödel
Thread-EröffnerIn - Helferlein

, 50 - Beiträge: 53
Ja, darüber habe ich auch schon nachgedacht. Wären diese Vorwürfe immer verbal wäre es auch einfach, aber sie hat da ein ganz breites Spektrum. Z.B. ich komme und sie ist ganz verheult, sieht mich nicht mal an, schaut zum Fenster hinaus und seufzt. Ein Beobachter, der die Person nicht kennt, würde sagen, sie ist traurig, ihr geht es nicht gut. Meine Erfahrung sagt mir (aus bestätigten vergangenen Situationen mit ihr) sie will nur, dass ich frage, ob es ihr nicht gut geht oder sowas ähnliches und dann bricht sie hervor wie ein Vulkan. Oder ich komme zu ihr und sie redet nur das Nötigste mit mir, sonst sitzt sie trotzig da und spielt die Beleidigte. Ich weiß gar nicht was los ist oder warum jetzt schon wieder. Frage ich, kommt das Szenario von vorhin.
Jetzt die Frage, ist ein Vorwurf oder eine Entwertung nur verbal? Kommunikation spielt sich ja bekanntlich auf vielen Ebenen ab, sprachlich aber auch körpersprachlich. Soll ich dann auf die unausgesprochenen Worte auch reagieren? Oder fragen was los ist und wenn sie dann mit Vorwürfen kommt, gehen?
Das sehe ich noch nicht so klar. Könnte aber durchaus ein Ansatz für mich sein, wenn du mir sagst, wie du das genau meinst.
Jetzt die Frage, ist ein Vorwurf oder eine Entwertung nur verbal? Kommunikation spielt sich ja bekanntlich auf vielen Ebenen ab, sprachlich aber auch körpersprachlich. Soll ich dann auf die unausgesprochenen Worte auch reagieren? Oder fragen was los ist und wenn sie dann mit Vorwürfen kommt, gehen?
Das sehe ich noch nicht so klar. Könnte aber durchaus ein Ansatz für mich sein, wenn du mir sagst, wie du das genau meinst.
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Rache ist auch irgendwo seinen eigenen Weg so zu gehen, weil er anders nicht aufzugehen scheint und jemanden in die Knie zu zwingen, das lese ich hier heraus, dass du deine Mutter in die Knie zwingen willst. In diesem Moment hast du die Macht, sie ist ja hilfsbedürftig...
candle
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peppermint patty
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Ich denke Vorwürfe und Entwertungen können auch körpersprachlich ausgedrückt werden.
Wenn Deine Mutter verheult dasitzt, hast Du mehrere Handlungsmöglichkeiten:
a) ignorieren (falls Du das schaffst und gut fändest - und schauen was passiert)
b) ansprechen und Donnerwetter abbekommen
c) ansprechen und schon beim kleinsten Anzeichen von Donnerwetter gehen
Ich würde mir ALLES verbitten wo es zu verbalem Entwertungen kommt. Wenn sie eingeschnappt ist und wenig mit Dir reden mag (kindliches verhalten) kannst Du in Dich gehen und spüren inwiefern es Dich verletzt/ärgert/entwertet/enttäuscht und in wie weit Du es aushalten magst/kannst. Abwegen und gehen oder bleiben.
ABER: ich lese auch, dass Du dennoch auch auf der emotionalen Ebene reagierst. Gehe wirklich OHNE jede Erwartung an sie zu ihr, sonst begegnet ihr Euch auf der emotionalen Ebene und Du wirst enttäuscht. Also wenn Du Deine Mutter nach den Tränen und ihrer Traurigkeit befragst begibst DU Dich auf diese Ebene. Oder wenn Du sie fragst warum sie nicht redet. Dann musst Du entsprechend reagieren und nichts von ihr Wollen wollen. Kann man das verstehen???
Wenn Deine Mutter verheult dasitzt, hast Du mehrere Handlungsmöglichkeiten:
a) ignorieren (falls Du das schaffst und gut fändest - und schauen was passiert)
b) ansprechen und Donnerwetter abbekommen
c) ansprechen und schon beim kleinsten Anzeichen von Donnerwetter gehen
Ich würde mir ALLES verbitten wo es zu verbalem Entwertungen kommt. Wenn sie eingeschnappt ist und wenig mit Dir reden mag (kindliches verhalten) kannst Du in Dich gehen und spüren inwiefern es Dich verletzt/ärgert/entwertet/enttäuscht und in wie weit Du es aushalten magst/kannst. Abwegen und gehen oder bleiben.
ABER: ich lese auch, dass Du dennoch auch auf der emotionalen Ebene reagierst. Gehe wirklich OHNE jede Erwartung an sie zu ihr, sonst begegnet ihr Euch auf der emotionalen Ebene und Du wirst enttäuscht. Also wenn Du Deine Mutter nach den Tränen und ihrer Traurigkeit befragst begibst DU Dich auf diese Ebene. Oder wenn Du sie fragst warum sie nicht redet. Dann musst Du entsprechend reagieren und nichts von ihr Wollen wollen. Kann man das verstehen???
Zuletzt geändert von peppermint patty am Mi., 26.12.2012, 17:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Waldschratin
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Ich les das nicht heraus,sondern viel mehr ne Art verzweifeltes Ankämpfen gegen ne vermeintliche Übermacht,die einen benutzen will wie man anderswo Klopapier benutzt...candle hat geschrieben:Rache ist auch irgendwo seinen eigenen Weg so zu gehen, weil er anders nicht aufzugehen scheint und jemanden in die Knie zu zwingen, das lese ich hier heraus, dass du deine Mutter in die Knie zwingen willst. In diesem Moment hast du die Macht, sie ist ja hilfsbedürftig...
Kann aber auch sein,daß ich einfach nur übertrage,bin ich doch selbst mit so ner "Mutter" gesegnet.Nur hab ich den Luxus,daß ich mich nicht direkt mit ihr abmühen muß.Aber indirekt über das,was ich von meinem Bruder mitkriege,reicht mir auch noch.Weil das Problem nämlich gar nicht mehr die Art meiner Mutter ist,sondern daß sie noch in mir drin "vorhanden" ist.Sonst könnten mich ihre Manipulationen gar nicht so sehr verletzen.
Heißt für mich : mein inneres Kleines getröstet und gut versorgt zu bekommen und ansonsten mich Muttern nicht mehr "zur Verfügung" stellen.Ich "erlaube" mir,mein Herz gegen ihr Tun zu verschließen.Zumal das "Leid",das sie da vorspielt,ja gar keins ist.Oder zumindest nicht das,was sie tatsächlich trägt.Und somit kann ich ihr ja auch niemals "helfen".Sondern nur mich "benutzen" lassen dafür,daß sie besser damit klarkommt.
In Anbetracht dessen,daß ich es ihr schon als Kind nicht wert war,sich mal selber um ihr unaufgeräumtes Innenleben zu kümmern,und das auch immer noch so ist,weil sie immer noch irgendwo nen "Dummen" findet,der sich ihr dazu zur Verfügung stellt,bin ich es inzwischen wenigstens mir selber wert,mein eigenes, mittlerweile halbwegs aufgeräumtes Innenleben vor weiteren ihrer Übergriffe schützen zu lernen.
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peppermint patty
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Liebe Candle,candle. hat geschrieben:Rache ist auch irgendwo seinen eigenen Weg so zu gehen, weil er anders nicht aufzugehen scheint und jemanden in die Knie zu zwingen, das lese ich hier heraus, dass du deine Mutter in die Knie zwingen willst. In diesem Moment hast du die Macht, sie ist ja hilfsbedürftig...
candle
es geht darum, dass die Mutter der TE die TE ihr Leben lang entwertet und ausgenutzt hat, und heute noch VERLANGT das diese sich um sie kümmern soll. Klar, die Mutter ist hilfebedürftig, aber diese Hilfe muss nicht durch die Tochter erfolgen.
Und für die Tochter ist das Verhalten ihrer Mutter krank machend. Und die Mutter ist für ihr Verhalten selbst verantwortlich.
Ich finde es toll, dass sie nun für sich sorgen lernt und den Absprung bekommt.
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Aschenbrödel
Thread-EröffnerIn - Helferlein

, 50 - Beiträge: 53
So wie ich es sehe, würde ich sie in die Knie zwingen, wenn ich die einzige Person wäre, die ihr helfen könnte. Tatsache ist aber, dass ich eine Schwester habe, die ihr ganzes bisheriges Leben von der grenzenlosen Hilfsbereitschaft meiner Mutter profitiert hat. Meiner Ansicht nach ist es zumutbar, dass sie auch ein bißchen davon zurückgibt. Meine Schwester hat auch noch eine - nach Ansicht meiner Mutter - perfekte Familie und zwei perfekte Töchter, die viel freundlicher und natürlich viel besser erzogen sind, als meine Kinder. Ne, ne, den Schuh mit "meine Mutter in die Knie zwingen" ziehe ich mir nicht an. Nicht in dieser Situation. Außerdem hat sie jede Menge Freunde zu den sie auch Kontakt hat.candle. hat geschrieben:Rache ist auch irgendwo seinen eigenen Weg so zu gehen, weil er anders nicht aufzugehen scheint und jemanden in die Knie zu zwingen, das lese ich hier heraus, dass du deine Mutter in die Knie zwingen willst. In diesem Moment hast du die Macht, sie ist ja hilfsbedürftig...
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Aschenbrödel
Thread-EröffnerIn - Helferlein

, 50 - Beiträge: 53
Das schaffe ich nicht, dazu sind die Verhaltensmuster schon zu festgesetzt in mir. Es zieht mich total runter und ich fühle mich schuldig und hilflos.peppermint patty hat geschrieben:Ich denke Vorwürfe und Entwertungen können auch körpersprachlich ausgedrückt werden.
Wenn Deine Mutter verheult dasitzt, hast Du mehrere Handlungsmöglichkeiten:
a) ignorieren (falls Du das schaffst und gut fändest - und schauen was passiert)
Es gibt kein Donnerwetter. Das wünschte ich mir, weil dann endlich mal ein paar Emotionen an die Luft gelangen würden und eine Chance bestünde, wirklich "miteinander" zu reden. Nein, das was ich befürchte und was auch schon eingetreten ist, ist ihre Rolle "Armes Opfer" Sie sitzt dann da und schluchzt und schluchzt und tut sich selbst leid. Bestenfalls fragt sie sich laut, womit sie denn so eine Tochter verdient hätte und dass sie doch alles für mich getan hätte.b) ansprechen und Donnerwetter abbekommen
c) ansprechen und schon beim kleinsten Anzeichen von Donnerwetter gehen
Bei verbalen Ausfällen ist das gebotene Verhalten klar. Es geht um die Grauzone, wenn nur ich weiß, was sie damit ausdrücken will. Es hat eben schon soooo viele Situationen gegeben, dass sie gar nichts mehr sagen muss, sie zieht ein Gesicht und in mir startet das Auto-Selbstentwertungsprogramm. Nein, ich denke in solchen Situationen werde ich ihr sagen, dass ich unter den Umständen nicht länger bleiben kann.Ich würde mir ALLES verbitten wo es zu verbalem Entwertungen kommt. Wenn sie eingeschnappt ist und wenig mit Dir reden mag (kindliches verhalten) kannst Du in Dich gehen und spüren inwiefern es Dich verletzt/ärgert/entwertet/enttäuscht und in wie weit Du es aushalten magst/kannst. Abwegen und gehen oder bleiben.
Nein, das ist mir noch nicht ganz klar. Ich kann nicht ohne Erwartung zu ihr gehen, weil jede Situation wirklich gleich abläuft. Es ist bisher niemals vorgekommen, dass sie in diesen Situationen von ihrem Standardverhalten abgewichen wäre. Wie soll ich da keine Erwartungen haben? Das wäre total gegen meine Erfahrung. Mir ist schon klar, dass mir klar sein muss, was passiert, wenn ich das tue, was sie erwartet, nämlich nach ihrem derzeitigen Befinden fragen. Also besser nicht fragen...ABER: ich lese auch, dass Du dennoch auch auf der emotionalen Ebene reagierst. Gehe wirklich OHNE jede Erwartung an sie zu ihr, sonst begegnet ihr Euch auf der emotionalen Ebene und Du wirst enttäuscht. Also wenn Du Deine Mutter nach den Tränen und ihrer Traurigkeit befragst begibst DU Dich auf diese Ebene. Oder wenn Du sie fragst warum sie nicht redet. Dann musst Du entsprechend reagieren und nichts von ihr Wollen wollen. Kann man das verstehen???
Glaubt es mir oder nicht, ich kenne das. Und es ist keine Entwicklung über ein paar Feiertage. Und aus meiner lebenspraktischen Erfahrung kann ich zweierlei Lösungen mitteiln: Ich habe gar keinen Kontakt mehr, andere Verwandschaft haben den Kontakt und lassen sich das Aushalten bezahlen. Sicher gibt es auch andere Lösungen wie PP sie vorgeschlagen hat: Du selbst sein.
Um zu einer gewissen innerlichen Distanz zur Mutter zu gelangen kann eine Psychotherapie, meine ich, ganz gut helfen.
candle
Um zu einer gewissen innerlichen Distanz zur Mutter zu gelangen kann eine Psychotherapie, meine ich, ganz gut helfen.
candle
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Aschenbrödel
Thread-EröffnerIn - Helferlein

, 50 - Beiträge: 53
Ja, ich glaube dir, dass du aus Erfahrung sprichst.candle. hat geschrieben:Glaubt es mir oder nicht, ich kenne das. Und es ist keine Entwicklung über ein paar Feiertage. Und aus meiner lebenspraktischen Erfahrung kann ich zweierlei Lösungen mitteiln: Ich habe gar keinen Kontakt mehr, andere Verwandschaft haben den Kontakt und lassen sich das Aushalten bezahlen. Sicher gibt es auch andere Lösungen wie PP sie vorgeschlagen hat: Du selbst sein.
Um zu einer gewissen innerlichen Distanz zur Mutter zu gelangen kann eine Psychotherapie, meine ich, ganz gut helfen.
candle
Meine Situation besteht auch nicht aus einem Zeitraum von Tagen oder Wochen sondern seit meiner Teenagerzeit. Es fing an, als ich etwa zwölf war.
Ich hatte zwei Verhaltenstherapien und einen Kontaktabbruch von einem Jahr. Zugegeben, während des Kontaktabbruchs fühlte ich mich in der Zeit am wohlsten.
Das ist jetzt einige Jahre her und der Kontakt begann damit, dass meine Mutter mich um Verzeihung gebeten hat. Es spielte auch Mißbrauch innerhalb der erweiterten Familie eine Rolle, so war ich wirklich naiv genug, ihr zu glauben, dass sie es bereute. Leider lag ich sooo falsch damit. Sie wollte sich nur selbst entlasten.
Die Option, den Kontakt abzubrechen steht ja immer noch - bzw. habe ich nicht ausgeschlossen. Aber angesichts ihres Alters möchte ich ihr eine Chance geben auf sachlicher Ebene für sie da zu sein, da sie mir gegenüber offenbar zu keinen Gefühlen fähig zu sein schein. Deshalb werde ich PPs Vorschläge in Betracht ziehen. Sollte es öfter vorkommen, dass ich meinen Besuch bei ihr abbrechen muss, weil sie immer noch versucht mich zu manipulieren, wie früher - war's das.
Jetzt versuche ich es erstmal mit "Ich selbst sein" - mal sehen, wie weit ich komme.
Brödel
ich würde deine Schwester erstmal aussen vor lassen.
Es geht jetzt um dir und deine Mutter und wie du dich am besten verhälst und deine Grenzen steckst.
Auch deine Schwester kann eure Mutter ins Pflege/Altersheim schicken (mit 90 sollte man sich das vllt überlegen) und dann hat sie die Mama auch geholfen.
ich würde deine Schwester erstmal aussen vor lassen.
Es geht jetzt um dir und deine Mutter und wie du dich am besten verhälst und deine Grenzen steckst.
Auch deine Schwester kann eure Mutter ins Pflege/Altersheim schicken (mit 90 sollte man sich das vllt überlegen) und dann hat sie die Mama auch geholfen.
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peppermint patty
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, 80 - Beiträge: 1928
Das meine ich DU bringst bereits ein Gefühl rein - wahrscheinlich mit einer bestimmten Erwartung. Ich meine NICHT, wie sich Deine Mutter in der weinerlichen Situation verhält. Da gebe ich Dir recht, das wird wahrscheinlich wie Du schreibst immer gleich ablaufen. Aber wenn Du wie gewöhnlich in die Situation gehst (z.B. "na wie geht es Dir denn?) wirst Du natürlich das gleiche Ergebnis erreichen ("ich armes Opfer"). Nur dadurch das Du Dein Verhalten änderst änderst Du was an der Situation.Aschenbrödel hat geschrieben: Wenn Deine Mutter verheult dasitzt, hast Du mehrere Handlungsmöglichkeiten:
a) ignorieren (falls Du das schaffst und gut fändest - und schauen was passiert)
Das schaffe ich nicht, dazu sind die Verhaltensmuster schon zu festgesetzt in mir. Es zieht mich total runter und ich fühle mich schuldig und hilflos.
Du könntest zum Beispiel auch antworten: "Ich weiss Du hälst Dich jetzt wieder für ein armes Opfer, aber ich bin da ganz anderer Meinung. Du siehst ja ich bin heute bei Dir und versorge Dich...kümmere mich um Dich.."
Ja, auch das wäre eine sehr gute Möglichkeit.Aschenbrödel hat geschrieben:Also besser nicht fragen...
Jedenfalls anders als sonst angehen - sonst erzeugst Du immer die gleiche Situation/Reaktion!
Ein weiterer Ansatz wäre da noch der Geschwisterneid, der nicht nur durch deinen Thread geistert. Deine Eltern haben da offenbar sehr früh etwas falsch gemacht. War bei mir auch so und ist auch bis heute so geblieben, vermute ich. Der Konflikt liegt also sehr früh, bei mir weiß ich auch wie es zustande kam, dass die Schwester mehr Hilfen und Unterstützung bekam, mir war das immer egal, weil ich ja ein Leben hatte wie ich es wollte.
Und da ich keinen Kontakt habe, obliegt die Pflege meiner Eltern mir nicht mehr- maximal noch finanziell, was für mich dann OK wäre und kann dir nur sagen, dass mir da der größte Sack genommen wurde. Aus unerklärlichen Gründen wurde mir eigentlich mein Lebtag der Weg so vorgezeichnet, dass ich die Versorgerin meiner Eltern sein muß als Erstgeborene. Das war vermutlich gar nicht böse gemeint, sondern rein traditionell gedacht wie der Erstgeborene eines Bauers üblicherweise den Hof nach dessen Tod übernimmt. Nur in dieser Zeit leben wir längst nicht mehr.
candle
Und da ich keinen Kontakt habe, obliegt die Pflege meiner Eltern mir nicht mehr- maximal noch finanziell, was für mich dann OK wäre und kann dir nur sagen, dass mir da der größte Sack genommen wurde. Aus unerklärlichen Gründen wurde mir eigentlich mein Lebtag der Weg so vorgezeichnet, dass ich die Versorgerin meiner Eltern sein muß als Erstgeborene. Das war vermutlich gar nicht böse gemeint, sondern rein traditionell gedacht wie der Erstgeborene eines Bauers üblicherweise den Hof nach dessen Tod übernimmt. Nur in dieser Zeit leben wir längst nicht mehr.
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