Kann man Psychiater / Psychologen/ Thera täuschen?
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Nora von Stein
- neu an Bo(a)rd!

, 36 - Beiträge: 2
Ich bin mir sehr sicher, dass sich ein Fachmann täuschen kann. Außerdem sehe ich mittlerweile Boarderline auch als totale Modediagnose an. Wenn man es genau betrachtet, ist es ein sehr schweres Störungsbild und einer betroffenen Person werden einige Fähigkeiten abgesprochen, die es meiner Meinung nach dem Therapeuten u.a. Personen leicht machen, auf die "kranke" Person herabzuschauen und sie nicht ernst zu nehmen. Kritik am Therapeuten muss dieser dann auch nicht ernst nehmen, weil es ja an der BPS liegt. Natürlich gibt es viel Schattierungen, aber viele Menschen haben vielleicht das eine oder andere Merkmal, welches auch bei einer BPS vorkommt. Dann haben sie aber keine BPS, sondern nur ein paar BPS-ähnliche Merkmale! Wenn du dich mit der Diagnose nicht wohlfühlst, dann wirst Du schon recht haben, ich würde sie nicht annehmen.
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Mustermaus
Thread-EröffnerIn - Helferlein

, 29 - Beiträge: 72
Meinst Du in nem anderen Thread?candle. hat geschrieben: So wie ich mich an dein allererstes Post erinnere, hast du selber aber genau das vermutet.
Es ärgert mich, dass jeder so tut, als ob ich ein ernsthaftes Problem hätte... Ich finde, ein ernsthaftes Problem beginnt bei einer Psychose oder zB. bei den Zwängen die ich hatte, die mein Leben stark eingeschränkt haben.
Ich habe Gewissensbisse, die Therapie abzubrechen, da mich die Psychologin laufend überzeugen will, dass ich eine Therapie dringend benötige. Finanzielle Gründe kann dies nicht haben, da ich erst kürzlich eine Versicherung angeschlossen habe und die Therapie erstmal bewilligt werden muss (Stunden wurden bis dato nicht mal von der KK ersetzt).
~ ~ ~ ~
Tatsächlich wird doch vermutlich jede Diagnose so unterschiedlich sein wie der Betroffene.
Ich glaube das Problem wird vermutlich sein dass die Psychologie Störungen nicht so klar abgrenzen kann wie es häufiger der Fall in anderen medizinischen Bereichen ist.
Fakt ist aber dass vermutlich alle Beteiligten (Behandler, Patient und Krankenkasse) eine Diagnose wollen und auch brauchen.
Vor allem der Behandler sollte schon wissen in welchem "Störungsbild" sein Patient einzuordnen ist, um eine effektive Therapie zu planen.
Doch leider sind doch gerade im psychologischem Bereich die Übergänge viel fließender und individueller als beispielsweise bei 100 Patienten mit einem Grippevirus das der Fall sein dürfte.
Da man aber - im Gegensatz zu eben dem Grippepatienten - sich bei einer Therapie nicht einfach mit Wärmflasche und Kräutertee ins Bett legen kann und die Krankheit ausschwitzen kann, sondern aktiv jeden Tag an, mit und für sich arbeiten muss, sollte man vielleicht erst einmal ein gewisses "Vertrauen" in die Diagnose haben.
Schon am Anfang mit einem (ist mehreren) Diagnostikern über deren Erfahrung und Meinung zu streiten, halte ich das für den falschen Weg.
Ich sage damit nicht dass Therapeuten nicht auch irren. Aber ich glaube auch dass Patienten manches Mal ihren "Eigenanteil" vergessen und sehr gerne dieses dann dem Therapeuten anlasten.
Das unterscheidet eben den "psychotherapeutischen" Patienten vom "normalen" Patienten - er trägt eine viel größere Eigenverantwortung für seine Genesung!
Ich glaube das Problem wird vermutlich sein dass die Psychologie Störungen nicht so klar abgrenzen kann wie es häufiger der Fall in anderen medizinischen Bereichen ist.
Fakt ist aber dass vermutlich alle Beteiligten (Behandler, Patient und Krankenkasse) eine Diagnose wollen und auch brauchen.
Vor allem der Behandler sollte schon wissen in welchem "Störungsbild" sein Patient einzuordnen ist, um eine effektive Therapie zu planen.
Doch leider sind doch gerade im psychologischem Bereich die Übergänge viel fließender und individueller als beispielsweise bei 100 Patienten mit einem Grippevirus das der Fall sein dürfte.
Da man aber - im Gegensatz zu eben dem Grippepatienten - sich bei einer Therapie nicht einfach mit Wärmflasche und Kräutertee ins Bett legen kann und die Krankheit ausschwitzen kann, sondern aktiv jeden Tag an, mit und für sich arbeiten muss, sollte man vielleicht erst einmal ein gewisses "Vertrauen" in die Diagnose haben.
Schon am Anfang mit einem (ist mehreren) Diagnostikern über deren Erfahrung und Meinung zu streiten, halte ich das für den falschen Weg.
Ich sage damit nicht dass Therapeuten nicht auch irren. Aber ich glaube auch dass Patienten manches Mal ihren "Eigenanteil" vergessen und sehr gerne dieses dann dem Therapeuten anlasten.
Das unterscheidet eben den "psychotherapeutischen" Patienten vom "normalen" Patienten - er trägt eine viel größere Eigenverantwortung für seine Genesung!
Dum spiro spero. Dum spero amo. Dum amo vivo.
Cicero
Cicero
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Mustermaus
Thread-EröffnerIn - Helferlein

, 29 - Beiträge: 72
Danke Dir Nora, das gibt mir echt Mut! Ich sehe das genauso, bzw dass ich in den Rahmen gepresst werde.
Ich hatte zb mal Anorexie und bis vor etlichen Jahren starke Essstörungen... Hab vor einiger Zeit wieder ein wenig abgenommen (53kg, 172cm) und die Therapeutin hat es sofort zum Thema gemacht. Nur weil man bissl abnimmt, hat man doch nicht gleich Anorexie! Mit Anorexie hatte ich seinerzeit 42kg bei 172cm.
Sie wiederholt ständig, dass ich jedes Thema so verharmlose und das nervt mich echt. Ich finde, sie macht Stress...
Ich hatte zb mal Anorexie und bis vor etlichen Jahren starke Essstörungen... Hab vor einiger Zeit wieder ein wenig abgenommen (53kg, 172cm) und die Therapeutin hat es sofort zum Thema gemacht. Nur weil man bissl abnimmt, hat man doch nicht gleich Anorexie! Mit Anorexie hatte ich seinerzeit 42kg bei 172cm.
Sie wiederholt ständig, dass ich jedes Thema so verharmlose und das nervt mich echt. Ich finde, sie macht Stress...
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Candykills
- [nicht mehr wegzudenken]
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, 31 - Beiträge: 5146
Naja, meine Therapeutin macht auch gerne Stress. Aber wenn ich dann in Ruhe drüber nachdenke liegt sie dann doch meist sehr richtig mit ihren Vermutungen. Es ist halt schon eine große Gefahr wieder in eine Essstörung abzurutschen, wenn du schon mal darunter gelitten hast.
Deine Symptome passen halt wirklich alle auf Borderline und ich verstehe nicht, warum du es nicht zulässt und dich fragst, was an dir vielleicht falsch sein könnte, dass alle dein Verhalten bemängeln. Ich finde nicht, dass du dir einen Gefallen tust, wenn du es den anderen zuschreibst und Bestätigung suchst, dass du normal bist. Weil dein Verhalten ist nicht der Norm entsprechend. Und ob es Borderline ist oder nicht, ist dann völlig gleich. Es ist nicht normal und bedarf eigentlich psychotherapeutischer Behandlung. Und du wirst auch sowieso nicht weniger Borderline, wenn du die Diagnose von dir weist. Entweder du bist es oder du bist es nicht, und es spricht halt vieles dafür, dass du es bist. Ob du das nun annimmst oder nicht. Wärest du "normal", hättest du ja keine Probleme mit anderen.
Deine Symptome passen halt wirklich alle auf Borderline und ich verstehe nicht, warum du es nicht zulässt und dich fragst, was an dir vielleicht falsch sein könnte, dass alle dein Verhalten bemängeln. Ich finde nicht, dass du dir einen Gefallen tust, wenn du es den anderen zuschreibst und Bestätigung suchst, dass du normal bist. Weil dein Verhalten ist nicht der Norm entsprechend. Und ob es Borderline ist oder nicht, ist dann völlig gleich. Es ist nicht normal und bedarf eigentlich psychotherapeutischer Behandlung. Und du wirst auch sowieso nicht weniger Borderline, wenn du die Diagnose von dir weist. Entweder du bist es oder du bist es nicht, und es spricht halt vieles dafür, dass du es bist. Ob du das nun annimmst oder nicht. Wärest du "normal", hättest du ja keine Probleme mit anderen.
Zuletzt geändert von Candykills am Mo., 09.05.2016, 18:45, insgesamt 1-mal geändert.
Ich bin wie einer, der blindlings sucht, nicht wissend wonach noch wo er es finden könnte. (Pessoa)
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peppermint patty
- [nicht mehr wegzudenken]
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, 80 - Beiträge: 1928
Eure Beziehung klinkt wie Mutter mit pubertierender Tochter.
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Mustermaus
Thread-EröffnerIn - Helferlein

, 29 - Beiträge: 72
Ja, das Gefühl hab ich manchmal auch. Meine vorige Thera war noch ärger... Ich habe sie sogar privat getroffen. Hab sie deshalb leider auch durchgehend idealisierst und abgewertet, das war ziemlich verwirrend für mich, hab dann nach einem knappen Jahr die Therapie abgebrochen.
Ein anderes Beispiel von meiner jetzigen Psychologin: Ich erzähle über meine Suizidgedanken (GEDANKEN) und sie unterhaltet sich eine weitere halbe Stunde nach der Therapie mit mir, ob ich mir eh nichts antue... Wie soll ich ihr da was anvertrauen, wenn immer so übertriebene Reaktionen kommen? Obwohl sie die Ruhe in Person ist...
Ich muss offensichtlich immer dagegen ankämpfen, dass mir Therapeuten/Psychiater/ etc zu nahe treten, das kann's ja nicht sein?
Ein anderes Beispiel von meiner jetzigen Psychologin: Ich erzähle über meine Suizidgedanken (GEDANKEN) und sie unterhaltet sich eine weitere halbe Stunde nach der Therapie mit mir, ob ich mir eh nichts antue... Wie soll ich ihr da was anvertrauen, wenn immer so übertriebene Reaktionen kommen? Obwohl sie die Ruhe in Person ist...
Ich muss offensichtlich immer dagegen ankämpfen, dass mir Therapeuten/Psychiater/ etc zu nahe treten, das kann's ja nicht sein?
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wie soll sie das einschätzen? Es sind meiner Meinung nach keine übertiebene Reaktionen, sondern Fürsorge. Wenn sie nichts gesagt hätte, dann würdest Du das auch nicht richtig finden!Mustermaus hat geschrieben:Ein anderes Beispiel von meiner jetzigen Psychologin: Ich erzähle über meine Suizidgedanken (GEDANKEN) und sie unterhaltet sich eine weitere halbe Stunde nach der Therapie mit mir, ob ich mir eh nichts antue... Wie soll ich ihr da was anvertrauen, wenn immer so übertriebene Reaktionen kommen? Obwohl sie die Ruhe in Person ist...
was verstehst Du unter zu nahe treten?Mustermaus hat geschrieben: Ich muss offensichtlich immer dagegen ankämpfen, dass mir Therapeuten/Psychiater/ etc zu nahe treten, das kann's ja nicht sein?
Saffia
never know better than the natives. Kofi Annan
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Mustermaus
Thread-EröffnerIn - Helferlein

, 29 - Beiträge: 72
Naja, dass ich das Gefühl habe, jemand mischt sich in mein Leben ein... Ich bin eine eigenständige Person und das wollen manche nicht einsehen. Die behaupten, ich mache ständig Schwachsinn und man müsse auf mich aufpassen, nur weil ich halt etwas impulsiver bin und mich keine Konsequenzen interessieren. Ist doch jedermanns Sache wie man sein Leben gestaltet, mir passt es jedenfalls so!
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ich sehe das anders.
Du gehst zum Thera und Psychiater um Hilfe zu bekommen, weil Du sie brauchst. Du hast richtige Probleme, neben Deinen Zwängen. Was sollen sie machen, nur zuhören? Du willst Dich doch ändern, oder?
Meiner Meinung nach, hat es auch einen Grund, warum Du von Deinen Suizid-Gedanken erzählt hast, oder?? Du wolltest etwas erreichen, sie soll zuhören und helfen (ansonsten hättest Du es auch verschweigen können). Solche Gedanken sind doch ernst zu nehmen.
Saffia
Du gehst zum Thera und Psychiater um Hilfe zu bekommen, weil Du sie brauchst. Du hast richtige Probleme, neben Deinen Zwängen. Was sollen sie machen, nur zuhören? Du willst Dich doch ändern, oder?
Meiner Meinung nach, hat es auch einen Grund, warum Du von Deinen Suizid-Gedanken erzählt hast, oder?? Du wolltest etwas erreichen, sie soll zuhören und helfen (ansonsten hättest Du es auch verschweigen können). Solche Gedanken sind doch ernst zu nehmen.
Saffia
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Mustermaus
Thread-EröffnerIn - Helferlein

, 29 - Beiträge: 72
Ich kann manchmal leider kein Blatt vor den Mund nehmen, deshalb! Da ging es mir halt grad schlecht und Suizid hat mich einfach beschäftigt...
Aber ich habe ihr eindeutig vermittelt, dass es ausschließlich meine momentanen GEDANKEN sind und ich nicht beabsichtige das auszuführen. Denn wenn ich es ernsthaft tun wollte, würde ich dieses Thema definitiv nicht aufgreifen... Bin ja kein Idiot, dass mich letzten Endes jemand davon abhalten kann oder ich sicherheitshalber auf der Psychiatrie lande, etc.
Aber ich habe ihr eindeutig vermittelt, dass es ausschließlich meine momentanen GEDANKEN sind und ich nicht beabsichtige das auszuführen. Denn wenn ich es ernsthaft tun wollte, würde ich dieses Thema definitiv nicht aufgreifen... Bin ja kein Idiot, dass mich letzten Endes jemand davon abhalten kann oder ich sicherheitshalber auf der Psychiatrie lande, etc.
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LovisTochter
- Forums-Gruftie

, 51 - Beiträge: 925
Liebe Mustermaus,
wenn für Dich doch alles so glockenklar ist und Du kein Problem mit Dir und Deinen Gedanken, Gefühlen und Verhaltensweisen hast, warum strapazierst Du dann die Krankenkasse und gehst zum Psychiater und Therapeuten? Nur, weil Deine Umwelt Dir mitteilt, dass da etwas im Argen liegt? Sorry, aber das versteh ich nicht. Wenn Du doch glücklich und zufrieden mit Dir bist (was ja die Hauptsache ist), dann ist doch alles im Lack. Geh einfach nicht mehr hin und gut ist.
Oder.....
Ist da doch etwas in Dir, was Dir das Gefühl gibt, hier stimmt vielleicht doch etwas nicht so ganz richtig und Du hast doch das Gefühl, dass Hilfe und Unterstützung gut sein könnten, Dich weiterbringen könnten?
Ich glaube, dass Du Dir das überlegen musst. Was willst Du?
Was erwartest Du denn von Deiner Thera/deinem Psychiater? Warum gehst Du dahin? Weil es andere sagen?
Das wäre quatsch, das ist Dir klar, oder?
Und wenn Du fest, wie Du teilweise behauptest, im Leben stehst und gut klarkommst, dann könnte es Dir doch total egal sein was Dein Umfeld sagt. Es geht doch darum, dass Du Dich mit Dir wohlfühlst.
Was soll also das rumgehampel? Entscheide was Du für gut und richtig hälst und steh dazu! Mit allen Konsequenzen!
Manchmal ist es übrigens gar nicht so blöd sich helfen zu lassen, auch wenn es schwer ist.
Viele Grüße,
Lovistochter
wenn für Dich doch alles so glockenklar ist und Du kein Problem mit Dir und Deinen Gedanken, Gefühlen und Verhaltensweisen hast, warum strapazierst Du dann die Krankenkasse und gehst zum Psychiater und Therapeuten? Nur, weil Deine Umwelt Dir mitteilt, dass da etwas im Argen liegt? Sorry, aber das versteh ich nicht. Wenn Du doch glücklich und zufrieden mit Dir bist (was ja die Hauptsache ist), dann ist doch alles im Lack. Geh einfach nicht mehr hin und gut ist.
Oder.....
Ist da doch etwas in Dir, was Dir das Gefühl gibt, hier stimmt vielleicht doch etwas nicht so ganz richtig und Du hast doch das Gefühl, dass Hilfe und Unterstützung gut sein könnten, Dich weiterbringen könnten?
Ich glaube, dass Du Dir das überlegen musst. Was willst Du?
Was erwartest Du denn von Deiner Thera/deinem Psychiater? Warum gehst Du dahin? Weil es andere sagen?
Das wäre quatsch, das ist Dir klar, oder?
Und wenn Du fest, wie Du teilweise behauptest, im Leben stehst und gut klarkommst, dann könnte es Dir doch total egal sein was Dein Umfeld sagt. Es geht doch darum, dass Du Dich mit Dir wohlfühlst.
Was soll also das rumgehampel? Entscheide was Du für gut und richtig hälst und steh dazu! Mit allen Konsequenzen!
Manchmal ist es übrigens gar nicht so blöd sich helfen zu lassen, auch wenn es schwer ist.
Viele Grüße,
Lovistochter
Wer nicht auf seine Weise denkt, denkt überhaupt nicht. (Oscar Wilde)
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Mustermaus
Thread-EröffnerIn - Helferlein

, 29 - Beiträge: 72
Nein, imho passt alles... Klar könnte es besser laufen, aber wenn es so bleiben würde, wäre ich mehr als zufrieden. Ich kenne das leider nur so, dass nach jedem Sonnenschein gezwungenermaßen auch Regen kommt.
Irgendwas überrascht mich halt immer wieder, mal sind es Zwänge, mal eine Psychose, mal dissoziative Störungen, mal Essstörungen, mal Depression, mal Suchtprobleme, etc etc, aber bis dato konnte ich doch alles irgendwann in den Griff bekommen, wenn es mich auch Jahre gekostet hat!
Wie gesagt, ich bin vor einem halben Jahr eigentlich aufgrund meiner Zwänge/ Zwangsgedanken/Ängste zur Therapeutin marschiert, weil die einfach nach knappen 2 Jahren nicht mehr auszuhalten waren. Aber das ist nun kein Thema mehr...
Durch Sertralin geht's mir (derzeit) blendend. Ich möchte eigentlich mit der Therapie abschließen, wenn mich nur die Therapeutin nicht so verdammt verunsichern würde und mir damit einen Schreck einjagen würde, dass es mir danach garantiert schlecht gehen wird. Deswegen meine Unentschlossenheit...
Ich will mich aber nicht abhängig machen von der Therapie, ich hasse Abhängigkeit!
Du hast schon Recht, sche*ß drauf... Die Konsequenzen werde ich tragen, komme was wolle. Sofern der Absturz danach unvermeidbar ist, gehört der eben zu meinem Schicksal.
Irgendwas überrascht mich halt immer wieder, mal sind es Zwänge, mal eine Psychose, mal dissoziative Störungen, mal Essstörungen, mal Depression, mal Suchtprobleme, etc etc, aber bis dato konnte ich doch alles irgendwann in den Griff bekommen, wenn es mich auch Jahre gekostet hat!
Wie gesagt, ich bin vor einem halben Jahr eigentlich aufgrund meiner Zwänge/ Zwangsgedanken/Ängste zur Therapeutin marschiert, weil die einfach nach knappen 2 Jahren nicht mehr auszuhalten waren. Aber das ist nun kein Thema mehr...
Durch Sertralin geht's mir (derzeit) blendend. Ich möchte eigentlich mit der Therapie abschließen, wenn mich nur die Therapeutin nicht so verdammt verunsichern würde und mir damit einen Schreck einjagen würde, dass es mir danach garantiert schlecht gehen wird. Deswegen meine Unentschlossenheit...
Ich will mich aber nicht abhängig machen von der Therapie, ich hasse Abhängigkeit!
Du hast schon Recht, sche*ß drauf... Die Konsequenzen werde ich tragen, komme was wolle. Sofern der Absturz danach unvermeidbar ist, gehört der eben zu meinem Schicksal.
Zuletzt geändert von Mustermaus am Mo., 09.05.2016, 23:22, insgesamt 1-mal geändert.
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LovisTochter
- Forums-Gruftie

, 51 - Beiträge: 925
Schade, dass Du es scheinbar nicht zulassen kannst, dass es Menschen gibt, die Dir helfen wollen würden, wenn Du dazu bereit wärst.
Schau Dir doch mal realistisch an, von was für Beiträchtigungen Du uns hier erzählst.
Was würdest Du einer Freundin sagen, die Dir eben von diesen Dingen erzählen würde? Würdest Du da sagen: Nö, ist doch alles gut, weiter gehts und lass Dir bloss nicht einreden, dass Du Hilfe brauchen könntest.
Nicht, oder?
In Therapie zu sein sollte unter keinen Umständen mit einer Abhängigkeit gleich zu setzen sein. Und sie sollte diese natürlich auch nicht forcieren. Kannst Du Dir vielleicht vorstellen, dass maan auch Hilfe bekommen kann ohne anhängig zu werden?
Oder, dass all Deine genannten Symptome einen Grund haben? Die fallen ja nicht vom Himmel und erscheinen ja nicht als "Dein Schicksal", sondern es gibt eben Gründe dafür. Das wäre doch mal eine sinnvolle Aufgabe in der Therapie, nämlich genau da mal hinzuschauen.
Aber es kann natürlich sein, dass Du dazu einfach noch nicht bereit bist. Das wäre ja auch vollkommen ok. DAnn mach halt einfach weiter wie bisher, bis Du an den Punkt kommst, dass Du selber das gefühl bekommst, dass etwas nicht stimmt, Du Hilfe brauchen könntest. Muss ja nicht jetzt sein.
Viel Erfolg beim Überleben!
Schau Dir doch mal realistisch an, von was für Beiträchtigungen Du uns hier erzählst.
Was würdest Du einer Freundin sagen, die Dir eben von diesen Dingen erzählen würde? Würdest Du da sagen: Nö, ist doch alles gut, weiter gehts und lass Dir bloss nicht einreden, dass Du Hilfe brauchen könntest.
Nicht, oder?
In Therapie zu sein sollte unter keinen Umständen mit einer Abhängigkeit gleich zu setzen sein. Und sie sollte diese natürlich auch nicht forcieren. Kannst Du Dir vielleicht vorstellen, dass maan auch Hilfe bekommen kann ohne anhängig zu werden?
Oder, dass all Deine genannten Symptome einen Grund haben? Die fallen ja nicht vom Himmel und erscheinen ja nicht als "Dein Schicksal", sondern es gibt eben Gründe dafür. Das wäre doch mal eine sinnvolle Aufgabe in der Therapie, nämlich genau da mal hinzuschauen.
Aber es kann natürlich sein, dass Du dazu einfach noch nicht bereit bist. Das wäre ja auch vollkommen ok. DAnn mach halt einfach weiter wie bisher, bis Du an den Punkt kommst, dass Du selber das gefühl bekommst, dass etwas nicht stimmt, Du Hilfe brauchen könntest. Muss ja nicht jetzt sein.
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Wer nicht auf seine Weise denkt, denkt überhaupt nicht. (Oscar Wilde)
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LovisTochter
- Forums-Gruftie

, 51 - Beiträge: 925
Grad gelesen, dass Du das Serterlin auch erst seit nem Monat nimmst und Dich wie unter LSD fühlst. Und das ist gut so?!? Klar vernebelt die Realität und macht die Welt schön. Ist es das was Du willst? Kannst Du ja haben, dann mach einfach weiter so. Aber dann verstehe ich den Thread hier nicht mehr. Du echauffierst Dich über Deine Behandler und setzt mit jeder Antwort noch einen oben drauf. Scheinbar um immer wieder zeigen zu müssen wie abstrus Dein Leben wirklich verläuft.
Was willst Du wirklich????
Was willst Du wirklich????
Wer nicht auf seine Weise denkt, denkt überhaupt nicht. (Oscar Wilde)
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