Hallo,
ExtraordinaryGirl hat geschrieben: Di., 30.05.2023, 18:05
Geht es auch jemandem von euch so, dass es euch peinlich ist, in der Öffentlichkeit zu husten, aufzustoßen etc. (und zwar unabhängig von Corona)?
Nicht wirklich.
Zu Zeiten von Corona, wo jeder Panik bekam wenn irgendwo jemand nur geräuspert hat schon.
Husten an Orten wo eigentlich Stille herrscht, ist mir dann schon sehr unangenehm. Weil ich dann dadurch auffalle. Bei starkem Husten muss ich aber auch aufpassen, daß sich mein Magen nicht plötzlich entleert. Dies ist dann an Peinlichkeit kaum zu überbieten.
Aufstoßen kann ich fast geräuschlos, auch dann durch die Nase. Das merkt dann keiner, nur ich selber und sehr unangenehm wenn man vorher etwas mit Kohlensäure getrunken hatte.
Niesen finde ich da schon deutlich“gefährlicher“, weil da eben auch mal etwas mitkommen kann.
Mit Abstand sind jedoch Blähungen das schlimmste/peinlichste für mich. Ich kann dies zwar meist gut unterdrücken, dies verursacht dann jedoch Schmerzen. Und wenn mir dann doch mal einer entfleucht, ist dies extremst peinlich für mich und ich hoffe dann daß dies niemand mitbekommen hat.
ExtraordinaryGirl hat geschrieben: Di., 30.05.2023, 18:05
… Ich bin sehr empfindlich, wenn es um körperliche "Unvollkommenheiten" geht, und gehe davon aus, dass es anderen so geht wie mir.
Bei mir ist dies nicht direkt die Unvollkommenheit selbst, denn wer ist schon perfekt und vollkommen?
Sondern vielmehr, daß ich auffallen könnte, daß mich dann die Leute anschauen.
Also vom Gefühl für mich selber, darf ich schon unvollkommen sein, nur darf dies nicht jeder gleich mitbekommen oder mir eben ansehen.
Für mich ist da eher wichtig, was andere über mich denken könnten.
Was ich über mich selber denke, sieht man mir ja auch nicht an.
L.G. Tobe