Symptome wie Schwindel, Sehstörungen, Atemnot.. Angst!

Fragen und Erfahrungsaustausch zu Phobien, Zwängen, Panikattacken und verwandten Beschwerden.
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MissPanik
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Symptome wie Schwindel, Sehstörungen, Atemnot.. Angst!

Beitrag Sa., 06.04.2013, 20:21

Hallo ihr Lieben!

seit etwa 1,5 Monaten habe ich das ständige Gefühl, nicht genug Luft zu bekommen.
Seit ca. 2 Wochen ist jetzt auch ständiger Schwindel und Sehstörungen dabei, also ich sehe alles total verschwommen.
Habe auch Kopfschmerzen usw.
Beim Atmen habe ich immer öfter das Gefühl, wenn ich ausgeatmet habe, dass ich nicht mehr einatmen kann, weil ich einfach verlernt/vergessen habe, wie das Atmen geht bzw. was ich dafür tun muss.
Kann man denn das Atmen einfach "verlernen"?
Habe enorme Angst bei vollem Bewusstsein zu ersticken...
Vllt sollte ich noch dazu sagen, dass ich in meiner Kindheit sämtliche "Zwangsstörungen" hatte, also ich musste alles, was ich links angefasst habe auch rechts anfassen, dass es im Gleichgewicht bleibt und lauter solche Späßchen..
Der Arzt nimmt mich auch schon nicht mehr ernst weil ich ja schon wegen Atemnot bei ihm war, allerdings waren sämtliche Tests deshalb negativ...

Ja .. in diesem Forum bin ich eigentlich rein zufällig gelandet, weil ich schon länger vermute, dass mit meiner Psyche irgendwas nicht ganz richtig ist.. glaub auch dass ich zz leicht depressiv bin, also immer müde, lustlos, antriebslos und so weiter..
von daher dachte ich dass ich hier wahrscheinlich gar nicht so falsch bin

Bitte helft mir, habe echt Angst :(((

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peppermint patty
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Beitrag Sa., 06.04.2013, 20:46

Hallo MissPanik,

zunächst erst einmal, willkommen hier im Forum.

Ich weiss leider nicht viel über Atmung, aber ich denke Atmung ist eher ein Reflex, ein Automatismus. Von daher kann man nicht ersticken. Stell Dir mal vor wir müssten bei jedem Atemzug überlegen, "los einatmen" dann ein paar Sekunden später "ausatmen" und das den ganzen Tag und natürlich auch nachts. Was für ein Stress. Wir wären alle schon gestorben, weil wir es vergessen hätten.

Von daher stirbst Du ganz sicher nicht daran.

LG,
pp

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MissPanik
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Beitrag Sa., 06.04.2013, 20:49

danke für die Antwort und die freundliche Begrüßung :D

ja ich denk es mir eigentlich auch, dass da nichts fehlen dürfte, aber .. ich kanns nicht so genau beschreiben.. es ist einfach ein gefühl als müsste ich ständig bewusst atmen.. und dann hab ich natürlich gegooglt was ein riesen riesen Fehler war.. und bin irgendwie auf den Hirnstamm/das Kleinhirn gestoßen und dass das halt u.a. für's atmen zuständig ist und wenn man da 'nen Schaden hat dann kann auch irgendwas mit der Atmung sein...
und jetzt hab ich halt extreme Angst dass das irgendwie der Fall ist :/

LG

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sandrin
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Beitrag Sa., 06.04.2013, 20:58

Sterben wirst du sicherlich nicht. Aber das ist das Gemeine an Angststörungen, dass sie extrem bedrohlich wirken. Ich weiß das aus eigener Erfahrung. Gerade das mit dem Schwindel und den Kopfschmerzen kenne ich nur zu gut.

Du schreibst, dass du früher schon zwanghaft warst. Zwangsstörungen und Angststörungen sind ja oft miteinander verquickt. Das scheint eine Geschichte bei dir zu haben und sicherlich auch einen Grund, warum das jetzt so eskaliert.

Du solltest zum Arzt und das abchecken lassen, auch im Hinblick auf möglicherweise nötige Therapien oder Behandlungen.

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peppermint patty
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Beitrag Sa., 06.04.2013, 20:58

Und zum Glück atmest Du tagein tagaus sehr erfolgreich.

Bedenke, Dein Arzt konnte auch keine gesundheitlichen Mängel bei Dir feststellen! Zum Glück.

Aber da Deine Ängste und vielleicht auch Zwänge so groß sind und Du real darunter leidest würde ich Dir zu einer Therapie raten. Dort kannst Du dann an den Ursachen arbeiten.

Nur Mut!

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MissPanik
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Beitrag Sa., 06.04.2013, 21:01

ja .. also wie gesagt eigentlich weiß ich ja, dass höchstwahrscheinlich nichts ist, das mich jetzt töten könnte...
aber das ist in manchen situation einfach so dermaßen real, dass ich regelrecht todesangst und panikanfälle kriege..
auf alle fälle danke für euren zuspruch! das tut wirklich gut und es geht einem gleich um einiges besser, wenn man nicht alleine damit dasteht!

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sandrin
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Beitrag Sa., 06.04.2013, 21:24

Das tust du ganz sicher nicht. Mach dir einfach in diesen Panikattacken immer bewusst, dass sich das, was du wahrnimmst, zwar lebensbedrohlich anfühlt, das jedoch NICHT ist. Fixiere einen Punkt in deiner Umgebung, nimm alles um dich herum genau wahr. Das führt dazu, dass du deine Wahrnehmung von der Angst wegziehst. Mir hilft das immer ein wenig.

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Beitrag Sa., 06.04.2013, 21:26

das versuch ich immer.. aber wenn's mal wieder soweit ist, fühlt sich alles irgendwie so... unwirklich und unreal an..
weißt du was ich meine? als wäre ich in meiner haut gefangen und würde die außenwelt gar nicht mehr so richtig wahrnehmen können..

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sandrin
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Beitrag Sa., 06.04.2013, 21:30

Oja, klar. Ich glaube, entscheidend ist, die Situation zu verlassen. Also z. B. weggehen, rausgehen oder dergleichen. Es hilft nicht sofort, aber vielleicht mit etwas Zeitverzögerung (zumindest war es vorgestern bei mir so). Panikattacken sind etwas Grauenvolles. Bitte geh zum Arzt. Du bist noch so jung und brauchst Unterstützung.
Gehst du denn noch zur Schule oder machst du eine Ausbildung?

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Beitrag Sa., 06.04.2013, 21:34

mhm ja..
ich mach zz mein Abi und würde dann gern studieren, was ich mir allerdings zz einfach absolut nicht vorstellen kann, weil... meine Eltern geben mir soviel Kraft (auch wenn ich ihnen nicht mehr sage, wie schlecht es mir geht, weil ich hatte ca. 2 Jahren schon mal ganz ganz schlimme panikatacken ..naja und meine mama ist mit mir zu jedem arzt gefahren und so weiter und ich glaube das hat sie wahnsinnig belastet, ging schließlich fast ein knappes Jahr so) und wenn ich mir vorstelle irgendwo alleine zu leben ohne meine familie.. oh je...
ich spiele schon länger mit dem gedanken zu nem psychologen oder psychotherapeuten zu gehen. weil so geht's nicht mehr weiter!!

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sandrin
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Beitrag Sa., 06.04.2013, 21:45

Das mit dem Therapeuten ist eine wichtige Idee.
Du wohnst in München, wieso würdest du denn wegziehen müssen?

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Beitrag Sa., 06.04.2013, 21:47

weil das, was ich studieren möchte, nur in Würzburg angeboten wird :/
aber ich seh's auch irgendwie nicht ein, dass ich nur wegen so 'net Phase nicht das mache, was ich machen will...
ich weiß nicht mehr weiter...
also wird's wohl beim Psychologen enden

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sandrin
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Beitrag Sa., 06.04.2013, 21:49

Klar, das ist eine gute Sichtweise.
Was möchtest du denn studieren, was nur in Würzburg angeboten wird?

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MissPanik
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Beitrag Sa., 06.04.2013, 21:50

also ich möchte in die soziale Richtung gehen, aber das jetzt hier nicht näher ausführen

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sandrin
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Beitrag Sa., 06.04.2013, 21:52

Musst du auch nicht. Du kannst mir im Übrigen auch gerne ne PM schicken, wenn du manches nicht so öffentlich ausbreiten willst. Nur ein Angebot...

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