Wie nennt man das Gegenteil von Stimmungsschwankungen?

Hier können Sie Fragen zu Begriffen, Diagnosen und sonstigen Fachworten stellen, die einem gelegentlich im Zusammenhang mit Psychologie und Psychotherapie begegnen oder die Bedeutung von Begriffen diskutieren.
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Kimba&Blacky
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Wie nennt man das Gegenteil von Stimmungsschwankungen?

Beitrag Fr., 20.07.2018, 12:12

Wie nennt man es, wenn man seit Jahren nur noch sehr abgeflacht wahrnimmt und einem vieles egal geworden ist?
Bzw. man immer irgendwie leicht schlechte Laune hat, die immer auf dem gleichen Level ist?


shesmovedon
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Beitrag Fr., 20.07.2018, 12:15

Affektverflachung?

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Schnuckmuck
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Beitrag Fr., 20.07.2018, 13:35

Ich glaube, dir IsT einfach nur langweilig. Du eröffnest ja regelmässig neue Themen und nach einer Zeit taucht ein neues Symptom oder Problem auf.

Ich glaub mich zu erinnern, dass du mal geschrieben hast, dass du vieles nur vorgetäuscht hast, um da zu sein, wo du jetzt bist. Wenn dem so ist, ist selbstverständlich, das dir fad ist, denn dann bist du falsch, da wo du bist.

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Sehr
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Beitrag Fr., 20.07.2018, 13:43

Ich glaube du redest dir vieles ein, sowie die anderen Sachen, du meinst wahrscheinlich irgendwie 'besonders krank' zu sein. Fluch oder Segen.
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Gewitter
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Beitrag Fr., 20.07.2018, 21:17

Das Gegenteil von Stimmungsschwankungen wäre stabil, glaube ich. Aber war du da nennst ist ja nicht das Gegenteil, vielleicht eher depressiv.
Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt wie du den Schmerz.
:rose:

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Chakotay
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Beitrag Sa., 21.07.2018, 08:26

„eingefroren“ nenne ich es meist...
Furchtbarer Zustand.
Wenn ich mich niederwerfen würde,weinen u.erzählen,was wüßtest Du v. mir mehr als v. der Hölle,wenn jmd erzählt,sie ist fürchterlich.Darum sollten wir voreinander so ehrfürchtig,nachdenklich,liebend stehn wie vor dem Eingang zur Hölle.(Kafka,gekürzt)

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spirit-cologne
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Beitrag Sa., 21.07.2018, 08:50

Schwer zu beantworten, weil deine Schilderung etwas ungenau ist. Das kommt darauf an, welchen Zustand du genau beschreiben willst. Wenn damit gemeint ist, dass alle Affekte, also nicht nur die positiven wie Freude oder Neugier, sondern auch die negativen wie Wut und Ärger insgesamt einfach schwächer ausgeprägt sind, wäre ich auch bei der Antwort von Schlendrian: Affektverflachung. Wenn du eher meinst, das du schon ordentlich wütend oder frustriert sein kannst, aber einfach keine Freude und Interesse mehr empfinden kannst, auch nicht an Dingen, die dir sonst Spaß gemacht haben, dann würde ich eher sagen Anhedonie.
It is better to have tried in vain, than never tried at all...