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Wie mit dissoziativer Persönlichkeitsstörung leben?!

Fragen und Erfahrungsaustausch zu Persönlichkeitsstörungen und Schizophrenie, Bipolaren Störungen ('Manisch-Depressives Krankheitsbild'), Wahrnehmungsstörungen wie zB. Dissoziationen, MPS, Grenzbereichen wie Borderline, etc.
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LooseControl
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Wie mit dissoziativer Persönlichkeitsstörung leben?!

Beitrag So., 17.10.2021, 11:00

Dieser Threat dient eigentlich nur dazu, mich auszukotzen über das Leben, von dem ich nichts hab.

2013 wurde bei mir eine Dissoziative Störung diagnostiziert.
Ich hab keine Freunde- hatte ich noch nie. Meine Familie hat sich auf meine Eltern und meine Kinder beschränkt und dann gibt es noch meinen Ex.

Meine Persönlichkeit war schon immer eine Katastrophe und seit meiner Diagnose weiß ich auch warum. Früher hatte ich teilweise gar keine Erinnerung daran, was ich stunden- oder tagelang gemacht habe. Teilweise hatte ich auch eine verschwommene Vorstellung davon, welche einem Traum glich, an den man sich nur schemenhaft erinnert. (Diese Wahrnehmung habe ich aktuell ständig)
Diese Tatsache ist ziemlich blöd, denn auch meine Träume sind immer schon hyperrealistisch. Meistens knüpfen sie an ein tatsächliches Erlebnis an aber mit leichten bis schweren Abweichungen.

Da noch den Überblick zu behalten ist wirklich schwer. Wurde ich tatsächlich auf der Party vergewaltigt? Hab ich die Beziehung zu meinem Verlobten wirklich beendet? Hab ich ihn tatsächlich mit seiner Kollegin im Bett erwischt? Hab ich wirklich ein Baby, dass ich später von der Oma abholen soll?! Mittlerweile kann ich mit bestimmten Hilfestellungen relativ sicher heraus finden, was real war und was nicht. Ab und zu muss ich auch jemanden dazu befragen, was oft nicht gut ankommt

Und wenn man dann auch noch einen Psychopathen als Partner hat, der diesen Zustand schamlos ausnutzt,... Dann ist man wohl ich.

Ich hasse mein Leben. Zumindest die meisten Ich's von mir. Es gibt da nämlich auch die Party-Queen, die ich-ganz ehrlich- am allerliebsten wäre, denn sie ist frei. Doch leider kommt sie nur sehr kurzfristig raus, meistens wird sie nämlich schnell wieder vertrieben, sobald mich etwas triggert und das sind ziemlich viele Dinge. Von Gerüchen, zu Geräuschen, Orte, bestimmte Wörter, bestimmte Gefühle, etc.

Ich hab sogar ein suizidales Ich, das wird dann immer besonders spannend, ob wir das Überleben. Sie kommt bei Verlustängsten zum Vorschein oder wenn ich Mal wieder hintergangen oder belogen werde.
Ich hab auch ein ziemlich aggressives Ich, welches sich bei den selben Triggern zeigt. Diese beiden sind furchtbar anstrengend, denn sie ruinieren alles.

Dann hab ich noch ein Ich, welches ich schwer beschreiben kann. Es ist fies, sarkastisch, selbstsüchtig, unzufrieden. Es ist da, wenn ich im Stress bin.

Und dann bin ich noch "Ich", also ich denke jedenfalls, dass ich immer nur so gewesen wäre, wäre ich normal aufgewachsen. Dieses Ich fühlt sich am angenehmsten und am "richtigsten" an, denn es ist liebevoll, lustig, verständnisvoll, energiegeladen, produktiv,...
Ein Leute-Magnet. In den wird sich verliebt, mit dem möchte jeder befreundet sein. Diesem Ich vertraut jeder.
Ich erlebe diesen Teil ca. einmal im Monat für wenige Stunden... Das kommt auf mein Umfeld an und wie sehr meine anderen Ich's die Beziehungen und unser Leben während meiner Abwesenheit zerstört haben.

Mein Partner hat sich vor kurzem endgültig von mir getrennt..er sagte, er empfindet nichts mehr für mich. Ich bin eifersüchtig, aggressiv, langweilig, anstrengend, etc. Ja, das bin ich alles wirklich. Aber ich kann es nun mal nicht abstellen oder kontrollieren und ich weiß ehrlich gesagt nicht so richtig was ich genau getan habe, dass es zu einer Trennung kommen konnte. Da ich viele Dinge nicht miterlebt habe, weiß ich auch nicht mehr wem ich vertrauen kann, was real ist und was nicht. Es fühlt sich an wie eine Serie, von der es täglich neue Folgen gibt, aber man nur jede 8. auch tatsächlich sieht. Alles was dazwischen passierte, muss man sich selbst zusammen reimen.
Mein (Ex-) Partner und ich haben Kinder. Wir haben uns eine gemeinsame Wohnung genommen. Wir haben uns sogar das selbe Tattoo stechen lassen, weil wir doch Seelenverwandt sind... und jetzt bin ich hier- drei Jahre später. Am Ende meiner Nerven, weil ich nicht mehr weiß was real ist und was nicht.

Ich hab schon viele Therapien versucht, doch keiner scheint zu kapieren, was da in mir los ist. Und vorallem ist es schwer, wenn die Partyqueen wichtige Termine absagt, weil sie lieber durch die Wohnung tanzen möchte und sich soo gut fühlt, dass sie keine Therapie braucht. Und dann kommt mein suizidales ich, das plötzlich Panik bekommt, weil alles den Bach runter geht und meldet sich einfach nicht mehr bei der Therapeutin, und dann kommt mein Fieses-Ich, dass ihr Dinge unter der Gürtellinie schreibt.

Ich verliere alles. Meinen Seelenverwandten, meine Kinder, mein Zuhause, mein Leben.

In einem Monat hab ich einen Termin bei einer neuen Psychologin... ich hoffe auf eine ordentliche Behandlung und vielleicht eine Kur, Reha oder so. :pray:

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münchnerkindl
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Beitrag So., 17.10.2021, 18:53

Hi

Wenn du dafür Hilfe suchst, dann würde ich dir dringend raten, dich an eine spezialisierte Einrichtung zu wenden, zB eine Klinikambulanz für Traumafolgestörungen um zu sehen wo und wie du an passende Therapie kommst.

Ich habe eine Neigung zu Dissoziationen und Derealisation ohne Multipel zu sein oder Filmrisse zu haben, und nicht mal damit kommt der normale Feld-, Wald-, und Wiesentherapeut klar.

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Joshi
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Beitrag Di., 09.11.2021, 17:18

Hi LooseControl,

falls die Therapeutin nicht darauf speziealisiert ist wird sie dir wahrscheinlich leider nicht weiter helfen, außer du siehst in neuen Psychopharmaka Hilfe und darin dich "auskotzen" zu können.

Bei jeder Persönlichkeitsstörung ist es wichtig, dass die Betroffene aus dem toxischen Umfeld/vom gewaltätigen Partner usw. weg kommt.
Klapsen sind dafür nicht die beste Alternative.

Frauenhaus, Nonnenkloster und Beginenhof würde ich eher empfehlen.
Wenn dich der Glaube bei den Nonnen nicht stört, hättest du dort eine Struktur mit Frauen, die leider zu fehlen scheint. Vielleicht schließen sich dort auch Frauenfreundschaften.

Es wäre außerdem wichtig, dass du lernst ein Ich besonders wertzuschätzen
LooseControl hat geschrieben: So., 17.10.2021, 11:00
Dann hab ich noch ein Ich, welches ich schwer beschreiben kann. Es ist fies, sarkastisch, selbstsüchtig, unzufrieden. Es ist da, wenn ich im Stress bin.
Dein Unzufriedenes Ich ist ein Artefakt deines originär weiblichen Selbst. Nicht die "Party-Queen" selbst wenn sie dir und deinem Umfeldr gefällt.
Dein Suizidales Ich ist dasselbe Unzufriedene.
Es versucht dir auf verschiedene Arten zu sagen, dass deine bisherige Produktivität nicht deinem Ich entsprach, sondern den Erwartungen deines Umfeldes und dein Umfeld dir nicht gut tut.

Darum musst du egoistisch sein und dort raus und dir eigene Lebensräume aufschließen.

Ich wunsche dir die Kraft dazu.

Wenn du Fragen hast kannst die gern stellen.

Alles Gute :-)

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Montana
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Beitrag Mi., 10.11.2021, 08:35

Joshi hat geschrieben: Di., 09.11.2021, 17:18 Es wäre außerdem wichtig, dass du lernst ein Ich besonders wertzuschätzen
Wozu soll das denn bitte gut sein? Wie sollen sich denn da die anderen fühlen und wie darauf reagieren, wenn sie das Pech haben, nicht derjenige zu sein, der wertgeschätzt wird? Zusammenarbeit wäre sinnvoll, nicht das Hervorheben und Abgrenzen eines Einzelnen.

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Sinarellas
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Beitrag Mi., 10.11.2021, 09:46

Achtung hier werden Begriffe verwechselt. Es handelt sich hier nicht um eine Persönlichkeitsstörung, sondern um eine dissoziative Identitätsstörung (wie auch immer sie ausgeprägt ist). Das ist rein therapeutisch gesehen schon ein großer Unterschied.

Nich nur ein "Ich" muß besonders wertgeschätzt werden, sondern alle und zwar gleichermaßen, egal wie unbequem sie den anderen "Ichs" sind. Das ist ein langer Prozess, bringt am Ende jedoch am meisten, denn alle "Ichs" zusammen ergeben den Menschen und jedes "Ich" hat seine Berechtigung in der Vergangenheit gehabt, sonst hätte der Mensch als Gesamtes die Situation / die Situationen nicht überstanden.

Auch nicht komplett ausgebildete Therapeuten und Ärzte im bereich der dissoziativen Störungen können viel bewirken, mit Engagement, Supervision und "gemeinsam wachsen". Man muß auch schauen, was man aus dem "was man hat" rausziehen und adaptieren kann für sich und seine Situation. Einen wohlgesonnenen Therapeuten zu haben, der zuhört und einen ernst und wahrnimmt, ist 10x besser als niemanden zu haben.

Das was "Joshi" da so schreibt, hat nichts mit dem Thema dissoziative Identitätsstörung zu tun.
"Dein Unzufriedenes Ich ist ein Artefakt deines originär weiblichen Selbst."
Hosentaschen"Psychologie" ohne Wert und Sinn dahinter, bitte ignorieren, das schadet mehr, als dass es hilft.

Ich würde dir empfehlen ein Helfernetz aufzubauen, mit unterschiedlichen Anlaufstellen, unterschiedlichen Therapiemöglichkeiten und Angeboten, dann werden die dissoziativen Barrieren in Ruhe und mit genügend Rückhalt auf Dauer geringer, man bekommt "mehr mit" und kann sich lernen neu zu orientieren.
..:..

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Gespensterkind
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Beitrag Di., 21.12.2021, 07:30

Bin auch ein bisschen erschrocken, wie hier teilweise über DIS gesprochen wird.
Meine persönliche DIS-Therapeuten-Erfahrung: ein guter Therapeut kann mir auch helfen, ohne spezialisiert zu sein. Dennoch stelle ich jetzt fest, dass es mit einem DIS-spezialisierten Thera krass anders ist. Richtig gut. Zum ersten Mal fühlen wir uns gesehen, verstanden und gewertschätzt. Das ist etwas, was bei DIS wichtig ist.

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Sinarellas
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Beitrag Di., 21.12.2021, 12:35

Gespensterkind hat geschrieben: Di., 21.12.2021, 07:30 Bin auch ein bisschen erschrocken, wie hier teilweise über DIS gesprochen wird.
Naja ist doch klar, da werden so viele schiefe und falsche Informationen gestreut, mehr als bei jeder Anderen Diagnose.
Von der Fachschaft wie von Betroffenen selbst. Wenn man überlegt, dass die Diagnose ungefähr genauso häufig vorkommt wie bspw. Shizophrenie, verwundert es nur auf den ersten Blick, dass Schizophrenie 10x besser mit Studiengeldern befeuert wird, da kann man ja auch mit Medikamenten Geld machen, das hilft bei Betroffenen der DIS eben nicht, dass ist viel langwieriger... Je weniger Forschung, desto mehr Märchen streuen die unterschiedlichen seiten..

ich bin bei dir, dass ein ausgebildeter Therapeut mit Erfahrung einem noch mehr bringt, jedoch gibts davon nur wenige (es brechen sehr viele die Fachquali bei dem Themengebiet wieder ab, weil zu problembehaftet), daher muss man auch erstmal nehmen was kommt und viel adaptieren lernen oder dann vll im Intervall in Kliniken, da kann man durchaus auch einiges mitnehmen und lernen.

Gesehen, Verstehen, Wertschätzen, das sind die Begriffe die ich bei jedem Therapeut erwarte und voraussetze, jedoch klappt das nicht immer, ein offener Therapeut, der frisch dabei ist und neugierig auf den Menschen kann so viel mitbewirken. Ich sehe das bei einem Bekannten von mir, dere Thea ist auch mitgewachsen, beim kPTBS & Dissoziationsgebiet. Da geht schon auch was, die Chemie muß halt stimmen.
..:..

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chrysokoll
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Beitrag Di., 21.12.2021, 13:28

erst durch meine Therapeutin habe ich die richtige Diagnose bekommen (kptbs und dissoziative Störung), erst durch sie habe ich verstanden was mit mir los ist. Dass all die "komischen" Dinge die mir passieren (Zeitverluste, Amnesien, mich von aussen sehen, wegdriften, Stimmen hören...) einen Namen und Grund haben und zumindest ein Stück weit bewältigt werden können.
Und das hilft sooo sehr!

Davor bin ich viele Jahre durch Therapien und Kliniken gesegelt und gereicht worden ohne irgendeinen Erfolg, ständig mit der Angst verrückt zu sein oder zu werden, Medikamente halfen nicht, ich hab mich unverstanden gefühlt und selber schuld weil Therapien nicht wirkten. Ich dachte es liegt an mir, ich bin nicht mal für Therapie geeignet und was mich wirklich wütend und fassungslos macht: Die vorangegangenen Therapeuten haben dieses Gefühl bestärkt, haben schulterzuckend die Schuld mir zugeschoben, hatten offenbar keine Ahnung und auch keinen Willen sich weiterzubilden.
DAS ist das wirkliche Elend

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Werweißes
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Beitrag Di., 21.12.2021, 13:35

Danke chrysokoll, du sprichst mir aus der Seele, genau so ist es bei mir. Jetzt habe ich eine ganz junge Therapeutin und erst jetzt habe ich meine DIS Diagnose erfahren.

Auch ich wurde mit Medikamenten behandelt wegen Stimmen hören, bekam die Diagnose Borderline wegen SVV.
In ambulanten Therapien wurde vieles als psychotisch eingestuft. Ich bin so froh, jetzt die Behandlung zu bekommen. Auch habe ich durch diese junge Therapeutin von dem Fond gehört.

Und ja auch ich mache jetzt schon Fortschritte auch wenn es so lange gedauert hat und mir die verlorene Zeit leider niemand wieder geben kann. Und endlich weiß ich was Dissoziationen sind.

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chrysokoll
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Beitrag Di., 21.12.2021, 13:40

das war bei mir genauso, ich wurde als Borderline durchgereicht
Ich hatte immer das Gefühl dass das so nicht stimmt, aber wenn man den Stempel mal weg hat geht nicht mehr viel.
Boderline ist ja keine beliebte Diagnose.

Meine Therapeutin ist sehr jung, frisch von der Ausbildung weg, hat eine Trauma-Zusatzqualifikation und ich merke was doch alles geht, was ich verändern kann, wie es ist in einer Therapie verstanden zu werden und nicht abgewertet zu werden, wie man mit Dissoziation umgehen kann und doch noch was verändern kann.
Das rührt und beeindruckt mich einfach sehr.

Ich hab lange eine Psychoanalyse sogar selber bezahlt, saß da Stunde um Stunde in der Ecke, konnte nicht sprechen und der Therapeut sagte "hmhm" und dann, nach 50 Minuten "also die Stunde ist um"
Keine Hilfe, keine Erklärung, nichts.
Ja ok, ich bin da viel zu spät weggelaufen, finde aber das Mindeste wäre dass so ein Analytiker doch mal über den Tellerrand blickt

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Werweißes
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Beitrag Di., 21.12.2021, 13:50

Ja, meine hat auch eine Trauma Zusatzqualifikation und sie erkennt die Dissoziationen manchmal noch vor mir.
Genau, sie versteht einfach so viel. Erst war ich etwas skeptisch, weil halt frisch von der Uni, aber sie macht jetzt noch Fortbildungen und merke sie will mir wirklich helfen. Ist aber tfp, ist aber ja egal.

Vorher hatte ich VT und da wurde ich nur gejagt. Ich war vollkommen erschöpft, aber das wurde nicht akzeptiert.
Da hing ich auch bald 5 Jahre fest und hing so sehr an der Therapeutin. Kam nicht los von ihr.

Oh ne da darf ich gar nicht dran denken.

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Gespensterkind
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Beitrag Di., 21.12.2021, 13:58

Es scheint wirklich sehr vom Therapeuten anzuhängen, weniger von der Richtung die er vertritt. Auch wenn ich jetzt VT mache bei einem auf DIS spezialisierten Traumatherapeuten finde ich, dass dieser gar nicht so richtungsbezogen ist, sondern sich einfach darauf konzentriert, was gerade bei mir wichtig ist.
Die Psychoanalyse war auch okay, aber es ging da viel weniger um Beziehung als jetzt in der VT. Obwohl es ja eigentlich umgekehrt ist. Also es steht und fällt mit den richtigen Therapeuten.