Verlustängste und damit verbundene Manipulation

Fragen und Erfahrungsaustausch zu Persönlichkeitsstörungen und Schizophrenie, Bipolaren Störungen ('Manisch-Depressives Krankheitsbild'), Wahrnehmungsstörungen wie zB. Dissoziationen, MPS, Grenzbereichen wie Borderline, etc.
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Thread-EröffnerIn
Marlena
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Verlustängste und damit verbundene Manipulation

Beitrag Di., 22.03.2022, 20:37

Wer kennt das? Und werdet ihr dann auch sehr manipulativ? Wie habt ihr euer manipulatives Verhalten verändert? Einfach nur durch deuten und klären in der Therapie?
Für mich sind meine Verlustängste in Beziehungen das schlimmste. Das fängt schon an, wenn jemand mit nicht antwortet mit Nummern löschen, Person im Kopf abwerten. Sie im Kopf aus meinem Leben schießen. Mich quasi wegen Unsicherheiten und Kleinigkeiten die ich ständig bei engen Bezugspersonen habe, darauf vorzubereiten, dass ich diese Person bald nicht mehr in meinem Leben habe obwohl dass das schlimmste für mich wäre.
Das weiß nur niemand, ich wirke nach außen ganz "normal" und keiner weiß was im Kopf los ist. Durch die Therapie habe ich heute endlich kapiert dass ich den Therapeuten schon sehr lange manipuliere um ihm gar nicht die Möglichkeit zu geben mich zu vergessen oder mir Sicherheit zu geben. Mich hat die Erkenntnis irgendwie erschrocken und langsam wird alles viel realer und verständlicher.. Ich hoffe psychische Probleme heilen so...

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münchnerkindl
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Beitrag Di., 22.03.2022, 21:53

:thumbsup:

Der erste Schritt ist zu verstehen was mit einem los ist. Erst dann hat man überhaupt eine Chance etwas zu verändern.