Hello zusammen,
ich nehme seit 5,5 Jahren immer wieder Tramadol Tropfen.
Ich schaffe es dann wieder ein paar Wochen ohne dich dann kommt irgendwas was mich belastet oder wovor ich Angst hab oder Langeweile und ich nehme wieder was.
Das längste was ich in den letzten 2 Jahren geschafft hab war 6 Wochen ohne Tramadol.
Habt ihr irgendwelche Tipps?
Ich bin bereits in Therapie seit Jahren. Hilft aber auch nicht so wirklich. Die Diagnose Bipolar 2 rapid cycling (die Stimmung geht mehrmals am Tag hoch und runter)
In den Blutwerten wurde u.a. auch ein sehr niederiger Serotoninwert festgestellt.
Ansonsten nehme ich
Bupropion/ Elontril 150 seit 5 Jahren
Fluoxetin 20 seit 3 Wochen
Pregabalin/Lyrica als Entzugshilfe die ersten 1-2 Wochen
Viele Grüße
Weg vom Tramadol - Wie dauerhaft clean bleiben?
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Maria1234
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münchnerkindl
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Echt, Fluoxetin bei Bipolar?????????????
Von dem Zeugs bin ich (nie bipolar gewesen) manisch geworden, habe mich wie auf Drogen gefühlt und hatte so absurde Ideen wie zur See fahren zu wollen.
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alatan
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Ja:
1. Vernünftige Diagnostik, denn dass das (nur) bipolar sein soll, ist hochunwahrscheinlich.
2. vernünftige Pharmakotherapie, die bei derartigen Stimmungsschwankungen nicht in 2 Antidepressiva bestehen sollte,sondern mindestens einem Moos stabilisier.
3. vernünftige Psychotherapie.
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Sydney-b
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LovisTochter
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Ich tippe mal auf Mood Stabilisator
Wer nicht auf seine Weise denkt, denkt überhaupt nicht. (Oscar Wilde)
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Sydney-b
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Maria1234
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Danke für die Tipps. Hatte vor ein paar Monaten Lamotrigin (bis 150mg) ein dosiert auf Empfehlung der Psychiaterin. Hat aber leider nichts geholfen bzw. hatte ich das Gefühl dass ich nicht mehr aus der Depression rauskomme und es eher noch schlechter wird.
Hauptproblem ist dass mir oft der Antrieb fehlt oder das Selbstbewusstsein (phasenweise ängstlich)
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candle.
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Hallo,
bzw. mit dem verschreibenden Arzt solltest du das besprechen. Ich wundere mich, dass es immer noch möglich ist solche Medikamente unkontrolliert zu bekommen.
Und wegen möglicher Wechselwirkungen sollte der Psychiater auch informiert sein.
LG candle
ich würde sagen: Return to sender...Maria1234 hat geschrieben: Di., 06.09.2022, 18:00 Das längste was ich in den letzten 2 Jahren geschafft hab war 6 Wochen ohne Tramadol.
bzw. mit dem verschreibenden Arzt solltest du das besprechen. Ich wundere mich, dass es immer noch möglich ist solche Medikamente unkontrolliert zu bekommen.
Und wegen möglicher Wechselwirkungen sollte der Psychiater auch informiert sein.
LG candle
Now I know how the bunny runs! 

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Sydney-b
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Du nimmst also regelmäßig Tramadol, obwohl du gar keine Schmerzen hast?
Weiß dein Arzt davon?
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Maria1234
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Ja wissen die Ärzte… wirklich helfen konnte mir bisher aber keiner. War bei zwei Psychiatern und allgemeinarzt. Der Psychiater hat mir dann noch Quetiapin 25mg abends aufgeschrieben. Das Macht mich aber noch antriebsloser
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Sydney-b
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Warum verschreibt er dir es dann weiter?
Kannst du mit ihm über eine Entzugsklinik sprechen?
Welche Möglichkeiten es für dich gibt?
Weil, alleine kommst du ja nicht davon los.
Da er sie dir trotzdem verschreibt, soll er dir mal anständig helfen, vom Tramadol loszukommen.
Sein Verhalten ist nämlich total verantwortungslos!
Kannst du mit ihm über eine Entzugsklinik sprechen?
Welche Möglichkeiten es für dich gibt?
Weil, alleine kommst du ja nicht davon los.
Da er sie dir trotzdem verschreibt, soll er dir mal anständig helfen, vom Tramadol loszukommen.
Sein Verhalten ist nämlich total verantwortungslos!
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Gespensterkind
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Mit dieser Medikamentenkombination + Abhängigkeit von Tramadol erscheint mir ein stationärer Aufenthalt in einer KLinik, die sich auch mit Entzugsbehandlung auskennt erforderlich. Das kannst Du allein zu Hause nicht schaffen. Nicht mit zeitgleich bipolar und so einer Med.kombi.
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alatan
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Es gibt noch andere mood stabilizer, aber das wichtigste ist: weg von dem Übermaß an Antidepressiva und dauerhaft weg von Opioiden. Dabei helfen neben guter Psychoführung auch Zusatzpräparate wie B-Vitamine und aquatische Omega-3-Fettsäuren als Unterstützung des Nervensystems. Und viel Bewegung/Sport.
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