Mein Mann und ich sind seit fast 30 Jahren zusammen, 26 Jahre verheiratet. Seit Jahren kriselte es bei uns, viel Streit und viel Stress, wir haben 4 Kinder, Haus, kümmerten uns um unsere Eltern und vieles mehr. Als Paar waren wir seit Jahren nicht mehr anzusehen. Es fühle sich eher an wie eine WG. Mein Mann war oft aggressiv, cholerisch, suchte immer wieder Streit. Ich war ebenfalls irgendwann genervt und so entfremdeten wir uns immer mehr voneinander. Wir haben unzählige Male miteinander geredet, was schief läuft und sich ändern müsste, es ging 2 Tage gut, dann fiel mein Mann in sein altes Muster zurück und alles ging weiter wie bisher.
Ich kam nicht an meinen Mann dran, er glaubte, keine Fehler zu machen und sah mich immer wieder als Feind. Er war beeinflusst von Social Media, Umfeld usw.
Irgendwann war ich so verzweifelt, dass ich zu ihm sagte, wie ich uns sehe, wir sind kein Paar mehr, nur eine WG, und ich würde das nur noch mitmachen, bis unser jüngstes Kind volljährig ist, da sich ja nichts ändert.
Das nahm er teilnahmslos hin. Auch jede weitere Aussage von mir nahm er einfach so hin, fragte nicht nach, nichts. Mir kam es vor, als würde es ihn nicht interessieren.
Da wir beide uns immer treu waren und auch die gleiche Einstellung zum Thema Treue haben (Fremdgehen\Betrug fängt bereits beim Schreiben und Löschen von Nachrichten an), hatten wir von Anfang an vereinbart, dass man die Beziehung erst beendet, bevor man etwas neues anfängt.
Vor 18 Monaten fiel ich aus allen Wolken, als ich plötzlich versehentlich Nachrichten von meinem Mann bekam, die offensichtlich nicht an mich gerichtet waren. Er löschte sie dann auch schnell, allerdings hatte ich die Nachrichten bereits gelesen.
Auf meine Frage, ob es eine andere Frau gäbe, bejahte er.
Mir wurde schlagartig der Boden unter den Füßen weggerissen.
Es folgte Wut, Trauer, alles brach zusammen.
Mein Mann beendete das ganze am selben Abend noch mit ihr.
Nach wochenlangen Gesprächen kam nach und nach die Wahrheit ans Licht:
Mein Mann war sehr depressiv, hatte lange Jahre Wahrnehmungsstörungen, sah oft negative Sachen, wo nichts war, fühlte sich von jedem angegriffen. Nach meinen Aussagen, (auf die er ja nicht reagiert hatte) hatte er unsere Beziehung aufgegeben, es tat ihm zu weh, mich verloren zu haben. Er hat sich irgendwann über FB mit einer Ehemaligen Klassenkameradin, die ihn angeschrieben hatte (er hatte etwas kommentiert , woraufhin sie ihn fragte, ob er glücklich sei und er verneinte) verabredet, zum Quatschen. Er brauchte jemanden unabhängigen zum Reden. Er wollte nur wissen, ob er ein schlechter Mensch sei und auch wie es ihr und anderen Klassenkameraden ergangen ist (er interessierte sich immer schon, wie es anderen ging und leider wenig für seine Familie). Von diesem Treffen hatte er mir nichts erzählt, da er dachte, ich hätte etwas dagegen.
Sie trafen sich ein zweites Mal zum Quatschen, da sie sich beim 1. Mal gut unterhalten hatten und sie fragte ihn auch über Beziehungsprobleme aus, und er sagte ihr, dass er unglücklich sei, weil ich ihn nicht mehr lieben würde. Sie erzählte ihn dann, dass sie in der Psychiatrie war und nun in der Tagesklinik ist, wobei sie ihn dann unvermittelt umarmte und küsste, als er sich gerade umdrehte. Er war so perplex, dass er sich nicht mal gewehrt hatte. In ihm brach alles zusammen. Er wollte nur jemanden zum Reden, freundschaftlich, und sie ging gleich zum Angriff über. Dann sprach sie plötzlich von einer Zukunft mit ihm und wollte, dass er zu ihr zieht, sobald sie ihren Mann aus der Wohnung geworfen hätte. Sie küsste ihn nochmal. Mein Mann bekam daraufhin Panik, weil er das nicht wollte und nicht wusste, wie sie reagieren würde. Er hat auch schnell realisiert, dass das ganze in eine falsche Richtung lief, er doch nur jemanden zum Reden wollte. Wenn sie mir etwas davon erzählen würde, bevor er es tun konnte, würde er mich ganz verlieren.
Er wusste nicht, wie er mir das nun sagen sollte, da er sicher war, ich würde ihn sofort vor die Tür setzen. Er hat sich dann schnell von ihr verabschiedet, hatte ständig Gedanken daran, wie er mir das beichten sollte. Er dachte auch daran, sich das Leben zu nehmen, hatte aber Angst, dass es schief gehen könnte. (Mein Mann litt schon länger an Depressionen und Suizidgedanken, von denen aber niemand wusste).
Also liess er sich nochmals auf ein Treffen mit ihr ein, bis er eine Lösung gefunden habe. Es gab bei dem 3. Treffen nochmals Umarmungen und 3-4 Küsse (kurz auf den Mund) und er hat zu allem, was sie sagte weder ja noch nein gesagt, es einfach so stehen lassen.
Kurze Zeit später kam das dann raus durch die versehentlichen Nachrichten an mich. Er hat das mit ihr dann auch sofort beendet und jeglichen Kontakt abgebrochen. Auch als sie am nächsten Tag bei ihm an der Firma stand und weinend flehte, er solle den Kontakt aufrecht erhalten, hat er ihr gesagt, er liebt mich und bleibt bei mir, ist dann weggefahren.
Vertrauensbruch - wie damit umgehen?
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Mein Mann war sichtlich erleichtert, ist seither wie ausgewechselt, nicht mehr aggressiv, sondern liebevoll und umgänglich. Er hat seine Probleme analysiert und sieht vieles nun auch, wir haben viel aufgearbeitet und gehen liebevoll und respektvoll seither miteinander um.
Wir wollen weiterhin zusammenbleiben, wir lieben uns noch immer sehr, sind uns dessen Mittlerweile auch bewusst und hoffen, dass Geschehene verarbeiten zu können.
Meinem Mann fällt es etwas leichter, nach Vorne zu schauen. Er hat aber grosse Schuldgefühle, weint auch viel, und ich bin 100% sicher, dass er mir die Wahrheit gesagt hat. Sonst hätte ich unserer Beziehung keine Chance mehr gegeben.
Ich habe sehr große Probleme mit dem Geschehenen, dem Vertrauensbruch, dass er aus Angst ihr Spiel mitgespielt hatte. Ich weiß nicht, wo und wie ich das alles einsortieren soll. Betrug, Affäre, Seitensprung passt alles nicht. Er wollte ja nichts von ihr ausser Reden. Ausser 3 oder 4 kurzen Küssen auf den Mund und leichte Umarmungen, was von ihr ausging und er nichts dagegen tat, war nichts körperliches. Er brauchte jemanden, der sein Ego wieder aufbaute, da er der Meinung war, er würde von allen als wertlos angesehen werden. Da kam ihm ihr Honig ums Maul schmieren gerade recht, denn das hatte er gebraucht. Er hat auch gesagt, dass es ihm gut tat, mal zu hören, was für ein toller Mann er ist. (Sie hatten seit über 35 Jahren keinen Kontakt und sich nur mal für 30 - 60 Minuten unterhalten, wie kann sie dann wissen, wie er ist?)
Das alles sieht er heute auch so, dass bei ihm sofort die Alarmglocken hätten angehen müssen. Alles hatte darauf hingedeutet. Sie hatte ihn ja auch gezielt auf Facebook angeschrieben, ob er glücklich sei.
Wir haben sehr viel geredet, viel geweint, viele Emotionen kamen raus. Ich möchte so gerne wieder eine schöne Zukunft mit meinem Mann haben, aber immer sind dann diese Gedanken an den Vertrauensbruch. Hört das irgendwann auf? Wie geht man damit um? Was hilft in der Situation? Wie verzeiht man das und macht dann weiter?
Wie gesagt, er hat mir die Wahrheit gesagt und wollte weder einen Seitensprung, noch sonstwas. Nur jemanden zum Reden und auch Rat von einer Frau. Er hatte ihr ja gesagt, dass er unglücklich war, weil er dachte, dass ich ihn nicht mehr liebte. Er hat nie zu ihr gesagt, dass er etwas von ihr wollte und sich deswegen mit ihr trifft. Doch das lief leider aus dem Ruder. Er hat es schnell gemerkt, kam aber nicht raus aus der Situation.
Es ist so schrecklich für mich, war ich doch immer der Meinung, sowas könnte uns nicht passieren. Er war 28 Jahre der ehrlichste und treueste Mann und dann sowas.
Ich möchte auch gerne verstehen, ob es möglich ist, nach einem traumatischen Erlebnis vor 25 Jahren seine Persönlichkeit so lange zu verändern, sodass man 2 verschiedene Persönlichkeiten entwickelt, eine normale und eine cholerisch, aggressive ohne Gefühle. Dass man alles negativ sieht und keine bzw. kaum Gefühle mehr zulässt für 25 Jahre. Und ob sich daraus auch Depressive Phasen ergeben mit Suizidgedanken. Ist es auch möglich, in einer Paniksituation seine Werte über Bord zu werfen und etwas zu tun, was man verabscheut? Im konkreten Fall, ob man durch Angst vor dem Verlust des Partners und der Familie dazu fähig ist, sich nicht gegen den Kuss zu wehren, nicht Stop oder Nein zu sagen und sich nochmal heimlich zu treffen, mit Widerwillen und Ekel zu küssen (kurzer Schmatz auf den Mund) und zu allem Ja und Amen zu sagen?
Wir wollen weiterhin zusammenbleiben, wir lieben uns noch immer sehr, sind uns dessen Mittlerweile auch bewusst und hoffen, dass Geschehene verarbeiten zu können.
Meinem Mann fällt es etwas leichter, nach Vorne zu schauen. Er hat aber grosse Schuldgefühle, weint auch viel, und ich bin 100% sicher, dass er mir die Wahrheit gesagt hat. Sonst hätte ich unserer Beziehung keine Chance mehr gegeben.
Ich habe sehr große Probleme mit dem Geschehenen, dem Vertrauensbruch, dass er aus Angst ihr Spiel mitgespielt hatte. Ich weiß nicht, wo und wie ich das alles einsortieren soll. Betrug, Affäre, Seitensprung passt alles nicht. Er wollte ja nichts von ihr ausser Reden. Ausser 3 oder 4 kurzen Küssen auf den Mund und leichte Umarmungen, was von ihr ausging und er nichts dagegen tat, war nichts körperliches. Er brauchte jemanden, der sein Ego wieder aufbaute, da er der Meinung war, er würde von allen als wertlos angesehen werden. Da kam ihm ihr Honig ums Maul schmieren gerade recht, denn das hatte er gebraucht. Er hat auch gesagt, dass es ihm gut tat, mal zu hören, was für ein toller Mann er ist. (Sie hatten seit über 35 Jahren keinen Kontakt und sich nur mal für 30 - 60 Minuten unterhalten, wie kann sie dann wissen, wie er ist?)
Das alles sieht er heute auch so, dass bei ihm sofort die Alarmglocken hätten angehen müssen. Alles hatte darauf hingedeutet. Sie hatte ihn ja auch gezielt auf Facebook angeschrieben, ob er glücklich sei.
Wir haben sehr viel geredet, viel geweint, viele Emotionen kamen raus. Ich möchte so gerne wieder eine schöne Zukunft mit meinem Mann haben, aber immer sind dann diese Gedanken an den Vertrauensbruch. Hört das irgendwann auf? Wie geht man damit um? Was hilft in der Situation? Wie verzeiht man das und macht dann weiter?
Wie gesagt, er hat mir die Wahrheit gesagt und wollte weder einen Seitensprung, noch sonstwas. Nur jemanden zum Reden und auch Rat von einer Frau. Er hatte ihr ja gesagt, dass er unglücklich war, weil er dachte, dass ich ihn nicht mehr liebte. Er hat nie zu ihr gesagt, dass er etwas von ihr wollte und sich deswegen mit ihr trifft. Doch das lief leider aus dem Ruder. Er hat es schnell gemerkt, kam aber nicht raus aus der Situation.
Es ist so schrecklich für mich, war ich doch immer der Meinung, sowas könnte uns nicht passieren. Er war 28 Jahre der ehrlichste und treueste Mann und dann sowas.
Ich möchte auch gerne verstehen, ob es möglich ist, nach einem traumatischen Erlebnis vor 25 Jahren seine Persönlichkeit so lange zu verändern, sodass man 2 verschiedene Persönlichkeiten entwickelt, eine normale und eine cholerisch, aggressive ohne Gefühle. Dass man alles negativ sieht und keine bzw. kaum Gefühle mehr zulässt für 25 Jahre. Und ob sich daraus auch Depressive Phasen ergeben mit Suizidgedanken. Ist es auch möglich, in einer Paniksituation seine Werte über Bord zu werfen und etwas zu tun, was man verabscheut? Im konkreten Fall, ob man durch Angst vor dem Verlust des Partners und der Familie dazu fähig ist, sich nicht gegen den Kuss zu wehren, nicht Stop oder Nein zu sagen und sich nochmal heimlich zu treffen, mit Widerwillen und Ekel zu küssen (kurzer Schmatz auf den Mund) und zu allem Ja und Amen zu sagen?
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Sinarellas
- [nicht mehr wegzudenken]
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, 42 - Beiträge: 2378
Die Frage ist, was willst du eigentlich und wenn ihr euch als WG die wegen Bequemlichkeit die Kinder vorschiebt erst in x jahren trennen wollt, hä?
Beide Ich-Zustände von deinem Mann (nix persönlichkeiten...) gehören zusammen, die eine nicht ohne die andere.
Beide Ich-Zustände von deinem Mann (nix persönlichkeiten...) gehören zusammen, die eine nicht ohne die andere.
..:..
Hallo Caro-Lin,
es ist verständlich, dass Du Dir eine Zukunft mit Deinem Mann wünschst und es Dir schwerfällt, das Ganze einzuordnen. Ich empfinde die Aussagen in Deinem Text sehr widersprüchlich und habe den Eindruck, dass Du aus Angst vor Schmerz und Verlust den Vertrauensbruch schönredest und das Vorgehen Deines Mannes verteidigst.
Es interessierte Deinen Mann nicht und er blieb teilnahmslos, als Du über Deine Verzweiflung sprachst. Daraufhin gab er eure Beziehung auf „weil es ihm wehtat“, Dich verloren zu haben. Anstatt auf Deine Verzweiflung einzugehen und die Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen, macht er sich zum Opfer.
Auch in der Beziehung zu dieser Frau ist Dein Mann in der Opferrolle und nimmt sich aus der Verantwortung. Alles ging von ihr aus … er konnte sich nicht wehren … er brauchte jemanden, der sein Ego wieder aufbaute. Nichts Körperliches außer Küssen ist ein Widerspruch. Jemand der nur reden will, lässt nicht zu, auf den Mund geküsst zu werden. Auch, wenn sie damit begonnen hat, Küsse auf den Mund sind sehr intim, er hat es mehrfach zugelassen und nicht unterbrochen.
Wenn es so ist, dass Dein Mann Depressionen und Suizidgedanken hat, braucht er dringend professionelle Hilfe. Ohne diese Hilfe zu suchen und in Anspruch zu nehmen und es dabei zu belassen, Dich mit seinen Suizidgedanken zu belasten, die er aber „aus Angst vor dem Scheitern“ nicht verwirklicht hat, wäre es aus meiner Sicht ein sehr manipulatives Verhalten. Auch hier wäre er das Opfer mit dem Ziel, Dich unter Druck zu setzen, um den Vertrauensbruch zu übergehen und Mitleid mit ihm zu haben.
Ich möchte Dir wünschen, dass Du die Realität nicht aus den Augen verlierst und wenn Zweifel aufkommen, diese auch zulässt. Es braucht viel Zeit, einen Vertrauensbruch zu überwinden und auch die Akzeptanz, dass etwas zerstört wurde. Vor allem finde ich Selbstfürsorge wichtig, dass Du alles für Deine Bedürfnisse tust, um Vertrauen in Dich selbst zu stärken.
Alle Gute
es ist verständlich, dass Du Dir eine Zukunft mit Deinem Mann wünschst und es Dir schwerfällt, das Ganze einzuordnen. Ich empfinde die Aussagen in Deinem Text sehr widersprüchlich und habe den Eindruck, dass Du aus Angst vor Schmerz und Verlust den Vertrauensbruch schönredest und das Vorgehen Deines Mannes verteidigst.
Es interessierte Deinen Mann nicht und er blieb teilnahmslos, als Du über Deine Verzweiflung sprachst. Daraufhin gab er eure Beziehung auf „weil es ihm wehtat“, Dich verloren zu haben. Anstatt auf Deine Verzweiflung einzugehen und die Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen, macht er sich zum Opfer.
Auch in der Beziehung zu dieser Frau ist Dein Mann in der Opferrolle und nimmt sich aus der Verantwortung. Alles ging von ihr aus … er konnte sich nicht wehren … er brauchte jemanden, der sein Ego wieder aufbaute. Nichts Körperliches außer Küssen ist ein Widerspruch. Jemand der nur reden will, lässt nicht zu, auf den Mund geküsst zu werden. Auch, wenn sie damit begonnen hat, Küsse auf den Mund sind sehr intim, er hat es mehrfach zugelassen und nicht unterbrochen.
Wenn es so ist, dass Dein Mann Depressionen und Suizidgedanken hat, braucht er dringend professionelle Hilfe. Ohne diese Hilfe zu suchen und in Anspruch zu nehmen und es dabei zu belassen, Dich mit seinen Suizidgedanken zu belasten, die er aber „aus Angst vor dem Scheitern“ nicht verwirklicht hat, wäre es aus meiner Sicht ein sehr manipulatives Verhalten. Auch hier wäre er das Opfer mit dem Ziel, Dich unter Druck zu setzen, um den Vertrauensbruch zu übergehen und Mitleid mit ihm zu haben.
Ich möchte Dir wünschen, dass Du die Realität nicht aus den Augen verlierst und wenn Zweifel aufkommen, diese auch zulässt. Es braucht viel Zeit, einen Vertrauensbruch zu überwinden und auch die Akzeptanz, dass etwas zerstört wurde. Vor allem finde ich Selbstfürsorge wichtig, dass Du alles für Deine Bedürfnisse tust, um Vertrauen in Dich selbst zu stärken.
Alle Gute
Siehst du einen Riesen, so prüfe den Stand der Sonne und gib acht,
ob es nicht der Schatten eines Zwerges ist. Novalis
ob es nicht der Schatten eines Zwerges ist. Novalis
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Hallo,
ich bin sicherlich kein Spezialist aber ich weiß wie sich Vertrauensbrüche anfühlen.
Mein Mann hat eine Freundin und ich versuche immer noch damit klar zu kommen,. sicher ist das nicht.
Aber ich hab zumindest etwas gelernt aus der Situation.
Meistens ist so ein "Bruch" eine Art Symptom, dass die Beziehung kränkelt,. das hast du ja auch bestätigt.
Jetzt kann man sich zurücklehnen und hoffen das Vertrauen wächst wieder mit der Zeit oder sich aktiv selbst hinterfragen:
Was will ich im Leben?
Was wünsch ich mir generell in einer Beziehung?
Bin ich eifersüchtig weil die Person Zeit, Nähe mit meinem Mann hatte weil ich mir diese Nähe wünsche, oder nur aus Prinzip?
Möchte ich die Beziehung oder kämpfe ich mit Existenzängsten oder Angst vor Veränderung?
Wenn ihr beide diese Fragen jeder für sich beantwortet lässt sich vielleicht herausfinden was ihr euch noch geben könnt.
Dann beginnt die Arbeit.
Es ist echt schwer sich einzugestehen dass man auch an sich selbst arbeiten muss obwohl man ja irgendwo "das Opfer" ist.
Aber es kann auch eine Chance sein, wieder als Paar zueinander zu finden, vielleicht sogar besser als davor.
Ich red jetzt so daher, ich stecke erst mitten im Prozess und hab keine Ahnung wie der ausgeht und ob Vertrauen wieder möglich ist (unter diesen Umständen ) aber ich weiß dass ich es eigentlich will. Diese Erkenntnis ist das was jetzt wichtig ist.
Finde heraus was zu willst und was er will und versucht es. Wenn es nicht klappt, trennen kann man sich immer noch.
Alles Gute!
ich bin sicherlich kein Spezialist aber ich weiß wie sich Vertrauensbrüche anfühlen.
Mein Mann hat eine Freundin und ich versuche immer noch damit klar zu kommen,. sicher ist das nicht.
Aber ich hab zumindest etwas gelernt aus der Situation.
Meistens ist so ein "Bruch" eine Art Symptom, dass die Beziehung kränkelt,. das hast du ja auch bestätigt.
Jetzt kann man sich zurücklehnen und hoffen das Vertrauen wächst wieder mit der Zeit oder sich aktiv selbst hinterfragen:
Was will ich im Leben?
Was wünsch ich mir generell in einer Beziehung?
Bin ich eifersüchtig weil die Person Zeit, Nähe mit meinem Mann hatte weil ich mir diese Nähe wünsche, oder nur aus Prinzip?
Möchte ich die Beziehung oder kämpfe ich mit Existenzängsten oder Angst vor Veränderung?
Wenn ihr beide diese Fragen jeder für sich beantwortet lässt sich vielleicht herausfinden was ihr euch noch geben könnt.
Dann beginnt die Arbeit.
Es ist echt schwer sich einzugestehen dass man auch an sich selbst arbeiten muss obwohl man ja irgendwo "das Opfer" ist.
Aber es kann auch eine Chance sein, wieder als Paar zueinander zu finden, vielleicht sogar besser als davor.
Ich red jetzt so daher, ich stecke erst mitten im Prozess und hab keine Ahnung wie der ausgeht und ob Vertrauen wieder möglich ist (unter diesen Umständen ) aber ich weiß dass ich es eigentlich will. Diese Erkenntnis ist das was jetzt wichtig ist.
Finde heraus was zu willst und was er will und versucht es. Wenn es nicht klappt, trennen kann man sich immer noch.
Alles Gute!
-
Hasenohr21
- neu an Bo(a)rd!

, 32 - Beiträge: 4
dein Kopf versucht immer noch zu begreifen, was da eigentlich passiert ist. Und genau deshalb hört dieses Gedankenkreisen nicht einfach auf, selbst wenn ihr heute liebevoll miteinander umgeht. Dein Gefühl ist völlig normal. Vertrauen ist nichts Logisches, das man mit ein paar Gesprächen wieder einschaltet. Es ist ein Sicherheitsgefühl im Nervensystem, und das wurde erschüttert. Du hast jahrelang in einer emotional sehr belastenden Ehe gelebt. Dauerstress, Streit, Überforderung, vier Kinder, Elternpflege, kaum Paarzeit. Ihr wart beide im Überlebensmodus. In solchen Langzeitbelastungen verändern sich Menschen wirklich. Nicht im Sinne von „zwei Persönlichkeiten“, aber im Sinne von chronischem Stress + Depression + ungelösten inneren Themen.
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