DIS: Innies wollen Austausch mit anderen Innies
DIS: Innies wollen Austausch mit anderen Innies
Hallo in die Runde,
wir sind ein System von 4 Innen- und einer Außenperson.
Bei uns steht weniger irgendwelche Traumaverarbeitung im Fokus, sondern die Etablierung der Innenkommunikation.
Wir würden gern mal mit anderen Innies reden.
Viele Grüße
Swarm
wir sind ein System von 4 Innen- und einer Außenperson.
Bei uns steht weniger irgendwelche Traumaverarbeitung im Fokus, sondern die Etablierung der Innenkommunikation.
Wir würden gern mal mit anderen Innies reden.
Viele Grüße
Swarm
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Sinarellas
- [nicht mehr wegzudenken]
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, 43 - Beiträge: 2429
Heißt das du hast eine diagnostizierte DIS? Dann stell einfach deine Fragen, aber ein "austauschen mit dissoziativen Innenanteilen die durch Trauma entstanden sind" nö.
..:..
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LovisTochter
- Forums-Gruftie

, 51 - Beiträge: 920
Hallo und Willkommen Swarm,
Innenkommunikation scheint bei Euch ja schon sehr gut zu funktionieren, prima.
Ich muss gestehen, den Wunsch: Mit anderen Innies (den Namen nutzt hier schon mal niemand
) zu sprechen, finde ich ziemlich gewagt, zumal, einfach so, nur "für nen Pläuschen mit anderen Innenleuten"... Das läuft hier so nicht.
Darf ich fragen (einfach ignorieren, wenn du dazu nix sagen magst), warum Traumabearbeitung keinen Fokus bei Euch hat? Kann mir gar nicht vorstellen, dass es Menschen gibt, die die damit einhergehende Symptomatik nicht loswerden wollen.
Viele Grüße,
LovisTochter
Innenkommunikation scheint bei Euch ja schon sehr gut zu funktionieren, prima.
Ich muss gestehen, den Wunsch: Mit anderen Innies (den Namen nutzt hier schon mal niemand
Darf ich fragen (einfach ignorieren, wenn du dazu nix sagen magst), warum Traumabearbeitung keinen Fokus bei Euch hat? Kann mir gar nicht vorstellen, dass es Menschen gibt, die die damit einhergehende Symptomatik nicht loswerden wollen.
Viele Grüße,
LovisTochter
Wer nicht auf seine Weise denkt, denkt überhaupt nicht. (Oscar Wilde)
Die Traumata sind nach einer inzwischen 15 Jahre zurück liegenden ACT-Therapie kein Thema mehr und abgearbeitet.
Konkrete Fragen:
Kommuniziert ihr mit der Außenperson nicht verbalisiert, also mit schnellem Denken, wenn ja wo im Kopf / wann (in der Mitte, also halb konzentriert dahinter oder vorn in der Außenperson?
Habt ihr auch konkrete Aufgaben im Kopf?
Wir hatten uns über 12 Jahre hinten zurückgezogen und den Host allein gelassen. Jetzt sind wir 2 Monate wieder vorn und in der Mitte und lernen gerade die Innenkommunikation herzustellen.
Konkrete Fragen:
Kommuniziert ihr mit der Außenperson nicht verbalisiert, also mit schnellem Denken, wenn ja wo im Kopf / wann (in der Mitte, also halb konzentriert dahinter oder vorn in der Außenperson?
Habt ihr auch konkrete Aufgaben im Kopf?
Wir hatten uns über 12 Jahre hinten zurückgezogen und den Host allein gelassen. Jetzt sind wir 2 Monate wieder vorn und in der Mitte und lernen gerade die Innenkommunikation herzustellen.
Zuletzt geändert von Swarm am Mi., 27.05.2026, 16:20, insgesamt 1-mal geändert.
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LovisTochter
- Forums-Gruftie

, 51 - Beiträge: 920
Hier hats mehrere Alltagsleute (was ja einer der Unterschiede zwischen DIS und pDIS ist) und es ist unterschiedlich. Teilweise geht noch gar nix, mit einer geht es direkt, also innere Gespräche.
Sonst läuft hier manches schriftlich. Mit einem Innenkind kann ich auch innere Gespräche führen.
Sonst läuft hier manches schriftlich. Mit einem Innenkind kann ich auch innere Gespräche führen.
Wer nicht auf seine Weise denkt, denkt überhaupt nicht. (Oscar Wilde)
Wir haben das Problem, dass wir vorn (also wenn wir mit dem Host mitdenken und -fühlen) nur verbalisiert untereinander reden können, der Host kann das dort auch nicht verbalisiert und hört immer mit. In der Mitte, also quasi dahinter, können wir miteinander nicht-verbalisiert reden, ohne dass jemand (z.B der Host oder eine andere Innenperson) zuhört.
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LovisTochter
- Forums-Gruftie

, 51 - Beiträge: 920
Da ich eine von den Alltagspersonen bin und es hier noch ziemlich viele Barrieren gibt, kann ich dazu leider nix sagen.
Vielleicht meldet sich ja noch wer anderes.
VG
Vielleicht meldet sich ja noch wer anderes.
VG
Wer nicht auf seine Weise denkt, denkt überhaupt nicht. (Oscar Wilde)
Hier ist jetzt mal der Host, nein die Außenperson, wurde gerade korrigiert.
Eigentlich sind die anderen auch nicht wirklich Innenpersonen, einer spielte zB für mich Volleyball, da hatte ich dann auch eine Amnesie, andere waren mal im Wald wandern und ich hatte ne ordentliche Fugue. Aber sie meinen, nach 12 Jahren haben sie sich so stark verändert, dass sie zu Innenpersonen geworden sind.
Die letzten 2 Monate waren -heftig- und das ist stark untertrieben, wir konnten nach ~1 Monat erst wieder richtig schlafen, hatten überhaupt keine Ruhe voreinander, sie haben ständig meine Träume gehört und ich habe mich nicht mal getraut normal zu denken, weil denken plötzlich quasi sprechen war und meist Antworten kamen.
Alles war so durcheinander, früher konnte ich die nicht hören, war all diese Jahre durch Ritalin und die therapiebedingte Achtsamkeit ständig voll nach vorn konzentriert. Und sie hatten nach einer Lebenskrise auch keinen Bock mehr auf mich, konnten mich auch noch nicht leiden. Hat sich dank Therapie und dem unhörbaren Einfluß der Innies (ich werde sie immer so nennen, klingt liebevoll und nicht so klinisch wie Innenpersonen) ziemlich geändert - zum Glück.
Bis sie mal in die Mitte kamen und sich gemeldet haben. Da brach für 2 Monate das absolute Chaos los.
Wenn wir heute gemeinsam denken, ist das heute nicht immer Ich-synton, früher war es das, weil sie als Ich gedacht haben. Darum kam ich gar nicht auf die Idee, da sind noch andere.
Und sie sind so unglaublich leise, bis wir auch nonverbalisiert kommunizieren konnten, hat es lange gedauert.
Da bin ich blutiger Anfänger, alle hören noch immer fast all meine Gedanken. Das war ein Schock.
Diese Ruhe, diese Kommunikation und das Vertrauen sind soo hart erarbeitet.
Eigentlich sind die anderen auch nicht wirklich Innenpersonen, einer spielte zB für mich Volleyball, da hatte ich dann auch eine Amnesie, andere waren mal im Wald wandern und ich hatte ne ordentliche Fugue. Aber sie meinen, nach 12 Jahren haben sie sich so stark verändert, dass sie zu Innenpersonen geworden sind.
Die letzten 2 Monate waren -heftig- und das ist stark untertrieben, wir konnten nach ~1 Monat erst wieder richtig schlafen, hatten überhaupt keine Ruhe voreinander, sie haben ständig meine Träume gehört und ich habe mich nicht mal getraut normal zu denken, weil denken plötzlich quasi sprechen war und meist Antworten kamen.
Alles war so durcheinander, früher konnte ich die nicht hören, war all diese Jahre durch Ritalin und die therapiebedingte Achtsamkeit ständig voll nach vorn konzentriert. Und sie hatten nach einer Lebenskrise auch keinen Bock mehr auf mich, konnten mich auch noch nicht leiden. Hat sich dank Therapie und dem unhörbaren Einfluß der Innies (ich werde sie immer so nennen, klingt liebevoll und nicht so klinisch wie Innenpersonen) ziemlich geändert - zum Glück.
Bis sie mal in die Mitte kamen und sich gemeldet haben. Da brach für 2 Monate das absolute Chaos los.
Wenn wir heute gemeinsam denken, ist das heute nicht immer Ich-synton, früher war es das, weil sie als Ich gedacht haben. Darum kam ich gar nicht auf die Idee, da sind noch andere.
Und sie sind so unglaublich leise, bis wir auch nonverbalisiert kommunizieren konnten, hat es lange gedauert.
Da bin ich blutiger Anfänger, alle hören noch immer fast all meine Gedanken. Das war ein Schock.
Diese Ruhe, diese Kommunikation und das Vertrauen sind soo hart erarbeitet.
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Sinarellas
- [nicht mehr wegzudenken]
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, 43 - Beiträge: 2429
"Hier ist jetzt mal der Host, nein die Außenperson, wurde gerade korrigiert."
Puh. Bitte diagnostisches Gespräch anstreben und (nochmal) abklären, welche Therapieform am Ende Sinn ergibt.
Puh. Bitte diagnostisches Gespräch anstreben und (nochmal) abklären, welche Therapieform am Ende Sinn ergibt.
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chrysokoll
- [nicht mehr wegzudenken]
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, 45 - Beiträge: 4544
Vielleicht verstehe ich dich auch nicht ganz richtig, ich kann dir nur von meiner Erfahrung berichten - ich habe auch eine DIS-Diagnose: Nicht immer bleibt Ruhe erhalten, es wird leider immer kurze und längere Phasen geben, in denen es kritischer wird, lauter, chaotischer. Deswegen ist aber nicht alles weg was man sich erarbeitet hat!Swarm hat geschrieben: Mi., 27.05.2026, 17:18
Diese Ruhe, diese Kommunikation und das Vertrauen sind soo hart erarbeitet.
Innere Kommunikation erfordert Zeit, Geduld und viel Übung. Und mir gelingt das über lange Strecke auch nur, wenn ich immer wieder Hilfe bekomme (Therapie).
Ich kann dir daher nur raten, dir entsprechende Hilfe zu suchen. Es ist meist ein Trugschluss dass man für alle Zeit "durch" ist und immer alles ruhig bleibt. Aber meiner Erfahrung nach lohnt es sich hinzuschauen!
Nehmen Innenpersonen bei euch unterschiedliche Aufgaben im Kopf wahr?
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LovisTochter
- Forums-Gruftie

, 51 - Beiträge: 920
Was meinst Du denn mit: Aufgaben im Kopf? Hast Du dafür ein Beispiel?
Wer nicht auf seine Weise denkt, denkt überhaupt nicht. (Oscar Wilde)
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