Hallo,
ich hoffe, dass mein Beitrag in dieses Unterforum passt. Ich arbeite seit ca. 1 Jahr als Schulbegleiterin und merke, dass ich Hilfe brauche. Ich würde es gerne mit einer Tagesklinik probieren, weiß aber nicht, wie und wann ich das am besten meinem Arbeitgeber sagen sollte. Ich habe mich noch nicht angemeldet und habe auch noch kein Vorgespräch. Mein jetziger Schüler wird nächstes Schuljahr ohne mich weitermachen und dementsprechend habe ich am Freitag Stellenvorschläge mit neuen Kindern bekommen. Ich frage mich, ob ich meiner Vorgesetzten und den Kindern beim Kennenlernen Bescheid geben sollte? Andererseits hat mir eine Kollegin aus dem Betriebsrat empfohlen, es erst meinem Arbeitgeber mitzuteilen, wenn ich eine Zusage habe und konkret weiß, in welchem Zeitraum ich fehlen werde. Ich freue mich sehr über eure Antworten!
Liebe Grüße
Anna
Wie Tagesklinik mit Job als Schulbegleiterin vereinbaren?
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Kirchenmaus
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, 51 - Beiträge: 1413
Hallo Anna,
als erstes würde ich ein Gespräch mit der Tagesklinik führen und die Eckdaten erfragen. Vielleicht könntest du ja in den Sommerferien hin?
Dann würde ich persönlich mit der Vorgesetzten das Gespräch suchen und sagen, dass ich für einen gewissen Zeitraum zur Reha muss. Das wäre aber ausdrücklich mein persönliches Vorgehen. Ich halte viel davon, offen und transparent zu kommunizieren, was mir in meiner Selbstständigkeit viel Vertrauen eingebracht hat. Wie das in deinem Job als Schulbegleiterin ist, kann ich natürlich nicht einschätzen.
Für mich wäre es halt problematisch, ein Kind zu enttäuschen, das sich möglicherweise mit viel Mühe auf mich einstellt und sich dann evtl. überraschend von mir im Stich gelassen fühlt.
als erstes würde ich ein Gespräch mit der Tagesklinik führen und die Eckdaten erfragen. Vielleicht könntest du ja in den Sommerferien hin?
Dann würde ich persönlich mit der Vorgesetzten das Gespräch suchen und sagen, dass ich für einen gewissen Zeitraum zur Reha muss. Das wäre aber ausdrücklich mein persönliches Vorgehen. Ich halte viel davon, offen und transparent zu kommunizieren, was mir in meiner Selbstständigkeit viel Vertrauen eingebracht hat. Wie das in deinem Job als Schulbegleiterin ist, kann ich natürlich nicht einschätzen.
Für mich wäre es halt problematisch, ein Kind zu enttäuschen, das sich möglicherweise mit viel Mühe auf mich einstellt und sich dann evtl. überraschend von mir im Stich gelassen fühlt.
Es ist in Ordnung, mich zu akzeptieren.
Hallo Kirchenmaus,
vielen Dank für deine Antwort! Das klingt jetzt wahrscheinlich ziemlich blöd, aber meine Sommerferien sind verplant. Deswegen kommt das leider nicht in Frage. Aber ich würde das auch gerne transparent kommunizieren, weil ich es gegenüber den Kindern nicht fair fände, es nicht zu erwähnen. Ich habe aber auch Angst, dass ich Ärger bekomme, weil ich nicht früher Bescheid gesagt habe und dass ich kein Kind finde, dass das in Ordnung finden würde, was ich dann natürlich auch akzeptieren würde. Wahrscheinlich müsste ich dann erstmal als Springerin arbeiten, was aber eigentlich auch nicht so schlimm wäre. Ich habe die E-Mail nicht von meiner direkten Vorgesetzten erhalten, sondern von einer anderen, aber ich werde ihr gleich eine E-Mail schreiben.
Das klingt jetzt wahrscheinlich ziemlich blöd, aber meine Sommerferien sind verplant. Deswegen kommt das leider nicht in Frage.
vielen Dank für deine Antwort! Das klingt jetzt wahrscheinlich ziemlich blöd, aber meine Sommerferien sind verplant. Deswegen kommt das leider nicht in Frage. Aber ich würde das auch gerne transparent kommunizieren, weil ich es gegenüber den Kindern nicht fair fände, es nicht zu erwähnen. Ich habe aber auch Angst, dass ich Ärger bekomme, weil ich nicht früher Bescheid gesagt habe und dass ich kein Kind finde, dass das in Ordnung finden würde, was ich dann natürlich auch akzeptieren würde. Wahrscheinlich müsste ich dann erstmal als Springerin arbeiten, was aber eigentlich auch nicht so schlimm wäre. Ich habe die E-Mail nicht von meiner direkten Vorgesetzten erhalten, sondern von einer anderen, aber ich werde ihr gleich eine E-Mail schreiben.
Das klingt jetzt wahrscheinlich ziemlich blöd, aber meine Sommerferien sind verplant. Deswegen kommt das leider nicht in Frage.
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Kirchenmaus
- [nicht mehr wegzudenken]
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, 51 - Beiträge: 1413
Ich würde jetzt keine Mail schreiben, sondern erst mal Kontakt mit der Tagesklinik aufnehmen.
Wenn's dir jetzt so gut geht, dass du den Klinikaufenthalt nicht ganz dringend brauchst, könntest du ihn ja evtl. für die nächsten großen Ferien planen?
Wenn's dir jetzt so gut geht, dass du den Klinikaufenthalt nicht ganz dringend brauchst, könntest du ihn ja evtl. für die nächsten großen Ferien planen?
Es ist in Ordnung, mich zu akzeptieren.
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Danke für die Idee, aber so gut geht es mir nicht, dass ich noch ein 1 Jahr warten könnte. Ich würde das schon gerne noch in diesem Jahr machen.
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DiemitdemHundgeht
- Helferlein

, 25 - Beiträge: 132
Brauchst du denn unbedingt eine Tagesklinik oder würde es auch eine ambulante Therapie tun? Bzw. hast du gerade ambulante Therapie?
Dem Arbeitgeber würde ich es aber auch erst kommunizieren, wenn alles sicher geklärt ist. Mit den Kindern würde ich das auch nicht besprechen und nur sagen, dass du ggf. verhindert bist.
Dem Arbeitgeber würde ich es aber auch erst kommunizieren, wenn alles sicher geklärt ist. Mit den Kindern würde ich das auch nicht besprechen und nur sagen, dass du ggf. verhindert bist.
Meine letzte Therapeutin hat meine Therapie Anfang 2025 nicht verlängert, weil sie nicht genug Fortschritte gesehen hat. Sie hat mir einen stationären Aufenthalt empfohlen, aber ich habe damals gedacht, dass ich das nicht brauche, weil es mir nicht schlecht genug geht. Mittlerweile bereue ich es. Seitdem war ich bei verschiedenen Therapeuten und Psychiatern und mir wurde überwiegend ein stationärer Aufenthalt empfohlen. Ich habe die E-Mail jetzt bereits abgeschickt, weil es sich richtig angefühlt hat. Jetzt habe ich Angst, dass es doch nicht die richtige Entscheidung war. Naja, mir wird schon niemand den Kopf abreißen.
Nur als Info für Dich, auf einen Platz in einer Klinik musst Du oft mehrere Monate warten.
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