Spät diagnostizierter untypischer Autismus + Depressionen

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DerSchimmer
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Spät diagnostizierter untypischer Autismus + Depressionen

Beitrag Fr., 12.06.2026, 22:12

Ich weiss ehrlich gesagt nicht wo ich anfangen soll, aktuell ist alles zu viel.

Menschen, Töne, das Leben.

Nicht in dem Sinne das ich jetzt eine Dummheit anstelle.

Ich habe jetzt Depressionen seit etwa 17 Jahren. Habe mich damals schon immer anders gefühlt. Habe mehrere Aufenthalte sowie Rehas hinter mir und jetzt würde im Frühling bei mir untypischer Autismus festgestellt.
Auf der einen seite bin ich froh endlich für viele Verhaltensweisen von mir eine Erklärung zu haben aber ich dachte das sich jetzt durch die Diagnose was ändern würde.

Ich warte wie gehabt seit dem Frühjahr auf meine weiterführende Diagnostik. Habe jetzt nächste Woche endlch meinen Termin wegen Einstufungsgrad Behindertenpass und alles zieht sich so extrem wie Kaugummi.
Bin zwar in Psychotherapie, aber die letzten Tage und Wochen merke ich mehr und mehr das mich die EInsamkeit sowie untätigkeit und abwarterei runterzieht.

Aktuell bin ich Arbeitsunfähig und schaffe es nicht mal mich mal mit den Sozialgruppen des Psychosozialen Dienstes auseinanderzusetzen.

Ich habe es so satt, ich bin so müde von dem allen.

Freunde sowie soziale Kontakte habe ich kaum noch, wie denn auch wenn ich Tage habe wo ich es nicht mal schaffe vor die Tür zu gehen. Einfach weil ich keine Lust bzw. keine Kraft dazu habe.

Ich bin so ein Wrack, aber wenn man mich auf der Straße erkennen würde würde es vermutlich keiner bemerken. Ich verstecke es so verdammt gut, das ich oft selbst Probleme habe meine Gefühle rauszulassen.

Jetzt wo ich hier schreibe läuft das erste mal eine Träne bei mir runter seit Wochen.
Und ich kann nicht sagen ob es von der Verzweiflung oder von der Traurigkeit kommt die mein aktueller Zustand ist.

Danke das ihr euch die Zeit genommen haben das zu lesen.

Meinen gefühlt geistigen Dünnshit. Sagt zumindest meine Depressive Ecke.

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alatan
[nicht mehr wegzudenken]
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Beiträge: 1072

Beitrag Sa., 13.06.2026, 07:48

Warum begibst du dich nicht in suffiziente Behandlung?

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Nura345
neu an Bo(a)rd!
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Beiträge: 4

Beitrag Sa., 13.06.2026, 10:23

Wenn ich das so lese, fühle ich sehr mit dir. Du klingst erschöpft. So eine Warterei und Einsamkeit kann wirklich an den eigenen Kräften ziehen. Ich frage mich, ob du etwas hast im Alltag, aus dem du zumindest etwas Energie/Freude/Ruhe schaffen kannst und/oder Dinge, mit denen du dich und deine Emotionen ausdrücken kannst.

"This too shall past" ist manchmal auch das Einzige, was mir hilft.

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