Pdis, Kptbs & Dissoziative Anfälle

Fragen und Erfahrungsaustausch zu Persönlichkeitsstörungen und Schizophrenie, Bipolaren Störungen ('Manisch-Depressives Krankheitsbild'), Wahrnehmungsstörungen wie zB. Dissoziationen, MPS, Grenzbereichen wie Borderline, etc.
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Pdis, Kptbs & Dissoziative Anfälle

Beitrag Mi., 23.09.2026, 18:15

Liebe Alle!

Gibt es hier zufällig jemanden, mit der/dem ich mich speziell über die Pdis unterhalten darf? Ich bin damit etwas überfordert. Speziell, mit Erinnerungen, die „nicht meine“ sind, sondern von einem kindlichen Anteil. Ich wurde davon überrollt - verneine diese immer und kann das nicht wahr haben… seit ü 1 Jahr geht das so. Innerliche Diskussionen, manche inneren Ichs können teilweise übernehmen (sehe mir selbst dabei zu, habe aber keine Handlungsvollmacht. Seit dieser „Erinnerungen“ (visuell und akustisch, die 2te akustisch und körperlich ohne Bild) habe ich diese dissoziativen Anfälle. Also ja, diese Erinnerungen, ich zweifle an, dass diese wahr sind, haben diese Anfälle des Wahnsinns, wie ICH es nenne, ausgelöst. Davor waren sie nie Thema.

Außerdem frage ich mich, wie die Pdis so lange übersehen werden konnte? Diesbezüglich frage ich mich natürlich, ob sie nun tatsächlich zutreffend ist.
Meine bisherigen Diagnosen waren:
KJPP: Verdacht auf Anpassungsstörung, Verdacht auf emotional instabile Persönlichkeitsentwicklungsstörung und Bulimie;
EP: PTBS, Borderline, rezidivierende mittelgradige depressive Episoden;
Ein paar Jahre später (2019) hieß es dann: KPTBS (Borderline, Depressionen und PTBS waren „verschwunden“)
Und letztes Jahr hieß es dann, nachdem ich einen Ort aufgesucht hatte, den ich immer gemieden hatte und joa, innere Ichs, Erinnerungen die nicht mir gehörten und diese Anfälle bekam, eben: KPTBS, PDIS und Dissoziative Anfälle…
Irgendwie ja, passt das für mich jetzt nicht so ganz zusammen…

Liebe Grüße
K.

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Sinarellas
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Beitrag Do., 24.09.2026, 06:27

"Also ja, diese Erinnerungen, ich zweifle an, dass diese wahr sind, haben diese Anfälle des Wahnsinns, wie ICH es nenne, ausgelöst. Davor waren sie nie Thema. "
Das ist okay, sie müssen nicht wahr gewesen sein, dass du trotzdem unter ihnen leidest.
Mir hilft häufig etwas als Arbeitshypothese anzunehmen, besonders in großen Zweifel-Situationen. Dass soviel gezweifelt wird, zeigt ja wie schwierig es in der Vergangenheit gewesen sein muss. Wie wenig oder gar keine Bindungsperson in der Kindheit präsent war.
Dass es jetzt aufplöppt ist, weil du "zeit" jenseits des Überlebens hast.

"Außerdem frage ich mich, wie die Pdis so lange übersehen werden konnte? "
Bis heute ist es eine absolute Katastrophe, was die Wissensvermittlung in der Ausbildung von Klinikern / Therapeuten / Ärzten / Heilberufen /Sozialpädagogen ... zum Thema Dissoziation (ok das ist eh schon viel zu speziell) / Traumafolgestörung ist. Schau dir an, was die Heilberufe in der Ausbildung haben, dann weißt du Bescheid.
Noch heute gibt es immer wieder "Fach"personal (bspw in Kliniken) die sagen: Ah sie sind also Schizophren, alles klar.

"Diesbezüglich frage ich mich natürlich, ob sie nun tatsächlich zutreffend ist. "
Nimm es als Arbeitshypothese, gerade erklärt die pDIS dein Erleben am besten.

Deine Diagnosen sind eigentlich die typischen Klassiker, bevor es gen Dissoziations-Aufmerksamkeit kommt.
..:..

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