Umgang mit Scham bei chronischen Intim Schmerzen?

Nicht jedem fällt es leicht, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten, "einfach" mal jemanden kennenzulernen oder sich in Gruppen selbstsicher zu verhalten. Hier können Sie Erfahrungen dazu (sowie auch allgemein zum Thema "Selbstsicherheit") austauschen.
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arminia
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Umgang mit Scham bei chronischen Intim Schmerzen?

Beitrag Fr., 30.10.2026, 13:12

Umgang mit Scham bei intimen Krankheiten immer wieder
Hi,

ich schreibe mein Problem allgemein, geht eher um Dermatologie, aber es betrifft vieles mehr, nämlich auch Proktologie und allgemeine Angst vor Bewertung. Weil ich echt viels durch habe, Ärzte marathon und da vieles bei mir zusammen gekommen ist, vor allem nach den prostata OP.s.

Leider muss ich seit ein paar Wochen ständig zum Urologe, weil ich nach einer Prostata OP Schmerzen habe. Problem 1 ist, dass dadurch mein Freund da unten sich stark zusammen zieht und kein toller Bild mehr abgibt. Hinzu kommen eben diese Haut Probleme. Hinten habe ich eine Fissur, die klafft etwas, sieht übel aus. Aber auch die Haut ist dünn, rot/brauch verfärbt, sieht dreckig aus, obwoh, es das natürlich null ist. Trotzdem belastet mich das sehr. Außerdem habe ich an der Hüfte einen Ausschlag, zieht bis zur Backe hin, kommt also auch noch hinzu.

Nun mein eigentlich Problem: Ich habe weder Angst vor dem einzelnen Arzt (meine Proktologin ist sogar eine Frau), und mir ist kla rdass der Hautarzt täglch entzündete haut an. Aber diese Kombi aus allem, das nervt mich. Wenn ich also bei dem Urologen bin, weil er sich die Prostata ansehen muss (aua aua) dann sieht er trotzdem die Flecken auf dem Po, irgendwelche Verfärbungen. Wenn ich bei der Proktolgin bin, die echt gut meine Wunde mit der Fissur verarztet, sieht sie trotzdem den zusammen gedrückten Penis, der einfch ein schwaches Bild zur zeit abgibt. Nächste Woiche soll ich den Po (Gluteus) massieren lassen, um das becken zu entspannen, ja schön, aber auch Angst davor, dass die Massuesein nicht nurihren Bereich sieht sondern eben auch 1. geschrumpfter Penis, 2. gerötete Entzündugn 3. Fissur die raus schaut

Ich finde das sehr schwer, wobei ich eigebntlich niemals Angst vor ärzten hatte, aber dieses ständige Entblößen ds macht mir zu schaffen. Und geht es EUCH oder euhc MÄNNERN auch so, dass ihr da noch mehr Scham habt, wenn eie von diesen Helferinnen dabein ist? Kannte ich früher vom urologe nicht, neuerdings sind da immer welche dabei, sollte ich da nicht mal sagen, bitte um Privatsphäre, lassen Sie mich alleine?

Also habt ihr da Tipps für mich? Dass die das jeden Tag sehen bringt mir nix, bitte keine dieser Floskeln, es geht darum dass ich mich schäme weil akzuelle echt alles peinliche zusammen kommt. Außerdm weitere FRAGE: Ist es denn überhaupt normal, dass ich Ü50 mich da immer mehr gräme hinzugehen, wo vielelicht eine sportlicxhe knackige 25 jährige Person* dabei keine Probleme hätte, weil sie diese Flecken nicht hat und auch sonst alles Picobello ist? Also versteht man mich, geht es euch da auch so, wenn ihr Makel habt, diese Zeigen zu müssen, eben vor allem wennda noch jemand (weiblich) dabei ist im Raum? Fühlem mich fremd als ob ich der Einzige bin.

Danke hoffe ihr findet liebe Worte (??)

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Malia
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Beitrag Sa., 31.10.2026, 09:44

Hallo, Armina, zwar bin ich kein Mann, aber wie jeder Mensch kenne ich das Gefühl von Scham, vor allem, wenn es um den eigenen Körper geht.
"Jedes Gefühl erfüllt einen Zweck"
Vielleicht kommst du im Umgang mit deinem Problem einen Schritt weiter, wenn du dir den Zweck in diesem Fall genauer anschaust?
Respektlosigkeit ist der Schrei nach Aufmerksamkeit eines unsicheren Geistes.

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arminia
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Beitrag Sa., 31.10.2026, 18:59

Die Scham habe ich nicht so stark wie damals, habe genug Untersuchungen hinter mir, ich möchte aber wissen ob das normal ist, dass man sich unwohler fühlt, je mehr Probleme oder Auffälligkeiten man hat. Also sprich: Hat die Person die zusätzliche Ausschläge oder Narben am Po hat, mehr Scham beim Enddarmchrirurg als die Person die dort "nur" wegen den eigentlich Problems hingeht. Ich denke bei mir findet eine Stapelung von peinlichen Dingen statt, die ich vor Jahren NICHT hatte als es "nur" um den Urologen, Endddarm etc etc ging. Ob man das nachvollziehen kann. Oder ganz grob, außerhalb meines Problemes gefragt: Würde man davon ausgehen, dass eine toital Magersüchtige Frau sich eher nicht vom Orthopäden betrachten will als ein Sportsmodell ?

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Malia
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weiblich/female, 73
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Beitrag So., 01.11.2026, 09:38

Möchtest du etwas verallgemeinern, das individuell ist?
Was würde das an deinem Gefühl ändern?
Respektlosigkeit ist der Schrei nach Aufmerksamkeit eines unsicheren Geistes.

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