Liebe ForumsbesucherInnen,
... was wird als Sexualstörung bezeichnet?
... was sind häufige Ursachen für sexuelle Probleme?
... wann ist eine Sexualtherapie sinnvoll?
... was geschieht bei einer Sexualtherapie?
In Ergänzung zu diesem Forumsbereich möchte ich auf einen vor kurzem online gestellten Grundlagentext zu Sexualstörungen und Sexualtherapie hinweisen, in dem die wesentlichsten Formen von Sexualstörungen sowie die grundsätzlichen Abläufe von Sexualtherapien dargestellt sind.
Freundlichen Gruß
R.L.Fellner
Info-Text zu Sexualstörungen und Sexualtherapie
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R.L.Fellner
Thread-EröffnerIn - Psychotherapeut
- Beiträge: 831
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Anna-Luisa
- [nicht mehr wegzudenken]
![[nicht mehr wegzudenken] [nicht mehr wegzudenken]](./images/ranks/rank_phpbb_5.gif)
, 40 - Beiträge: 2908
Ich staune, wie schnell Menschen bei diesem Thema eine Störung unterstellt (oder suggeriert) wird. Das Zitat finde ich völlig unpassend. Es gibt eben Menschen, die ihren Körper nicht lustvoll erleben WOLLEN und ihre Lebensqualität NICHT als (er)niedrig (t) empfinden.
Jeder/Jedem wie sie/ er will. Aber diese Menschen als ge-stört zu bezeichnen, finde ich blöd.
Jeder/Jedem wie sie/ er will. Aber diese Menschen als ge-stört zu bezeichnen, finde ich blöd.
Fordere viel von dir selbst und erwarte wenig von den anderen. So wird dir Ärger erspart bleiben.
(Konfuzius)
(Konfuzius)
Quelle: siehe obenSexualstörungen sind nach heutiger wissenschaftlicher Auffassung Ausprägungen des Sexualverhaltens bzw. des sexuellen Erlebens, die durch die Betroffenen selbst als "Störung" empfunden werden. ... Die große Bandbreite dessen, was grundsätzlich als "normal" titulierbar ist, führt ferner dazu, daß selbst fundamentale Zustände wie Partnerlosigkeit sowohl als Leidenszustand (wenn ungewollt) als auch als neutral oder sogar positiv (z.B. wenn "freiwillig" gewählt) empfunden werden können. Wenn der Betroffene seine sexuellen Neigungen bzw. das daraus resultierende Verhalten nicht als Störung empfindet, aber Partner bzw. Gesellschaft diese Vorlieben anders bewerten, so kann dieser Konflikt dennoch als Störung wahrgenommen werden. Insgesamt also ist es schwierig, die Randbereiche sexueller Störungen allgemeingültig und wissenschaftlich exakt zu definieren.
Liebe Grüße
stern

stern
»Die Dummheit hat aufgehört sich zu schämen«
(Heidi Kastner)
(Heidi Kastner)
Habe den Info-Text gelesen als auch die Kommentare von Usern dazu. Interessant... Letztlich kann ich nur bestätigen - es gibt keine Norm... 
Die Ursache von Sexverlangen sind die Hormone. Punkt. Das war es fast schon. Etwas hinein spielt noch das persönliche Klischee - welchen Typ von Sexualpartner bevorzuge ich? Das ist ggf. schon frühkindlich angelegt, z. B. durch die Person des Vaters bei einem Mädchen.
Wenn sich das in einer Beziehung fortsetzt - wunderbar. Wenn nicht - auch nicht schlimm. Ein Mensch kann auch ohne Sex weiterleben, nämlich so, wie wir das alle bis zur Pubertät getan haben! Hat uns da etwas gefehlt? Ich meine, nein.
Die Ursache von Sexverlangen sind die Hormone. Punkt. Das war es fast schon. Etwas hinein spielt noch das persönliche Klischee - welchen Typ von Sexualpartner bevorzuge ich? Das ist ggf. schon frühkindlich angelegt, z. B. durch die Person des Vaters bei einem Mädchen.
Wenn sich das in einer Beziehung fortsetzt - wunderbar. Wenn nicht - auch nicht schlimm. Ein Mensch kann auch ohne Sex weiterleben, nämlich so, wie wir das alle bis zur Pubertät getan haben! Hat uns da etwas gefehlt? Ich meine, nein.
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