Emotional instabil: Borderline vs. Impulsiver Typ

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heissundkalt
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Emotional instabil: Borderline vs. Impulsiver Typ

Beitrag Fr., 20.02.2009, 22:51

Worin liegen die Unterschiede zwischen dem borderline-typ der emotional instabilen persönlichkeitsstörung und dem impulsiven typ?

lg
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Beitrag Mi., 25.02.2009, 00:54

..na, da scheinen hier ja viele spezialisten zu gange zu sein...
schade.
aber ist auch reines interesse. habe nicht diese diagnose gestellt bekommen.
habe nur viel über borderline gelesen und mich dann bei der klassifizierung gewundert, dass der impulsive typ der emotional instabilen persönlichkeitsstörung kaum erwähnt wird, bei den sachen, die ich gelsen habe...

keiner ne ahnung?

lg
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faulawilli
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Beitrag Mi., 08.07.2009, 14:25

alles oder nichts.gibts auch nen mittelweg????

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heissundkalt
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Beitrag Do., 09.07.2009, 23:12

...nein, ich meine: ich lese immer, dass sie emotional instabile persönlichkeitsstörung unterteilt werden kann in den borderline-typ UND in den impulsiven typ.

es muß also da einen unterschied geben.
nur wird eben meistens nur vom borderline-typ geredet (bzw geschrieben )
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ENA
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Beitrag So., 12.07.2009, 18:55

Hallo heißundkalt,
hab hier was für Dich bzw. Deine Frage. Stammt aus dem ICD-10 (Katalog mit Diagnose-Kriterien). Dazu kannst Du aber auch im Internet was finden. Hier schon mal eine Kurzbeschreibung:

F60.3-
Emotional instabile Persönlichkeitsstörung

Eine Persönlichkeitsstörung mit deutlicher Tendenz, Impulse ohne Berücksichtigung von Konsequenzen auszuagieren, verbunden mit unvorhersehbarer und launenhafter Stimmung. Es besteht eine Neigung zu emotionalen Ausbrüchen und eine Unfähigkeit, impulshaftes Verhalten zu kontrollieren. Ferner besteht eine Tendenz zu streitsüchtigem Verhalten und zu Konflikten mit anderen, insbesondere wenn impulsive Handlungen durchkreuzt oder behindert werden. Zwei Erscheinungsformen können unterschieden werden: Ein impulsiver Typus, vorwiegend gekennzeichnet durch emotionale Instabilität und mangelnde Impulskontrolle; und ein Borderline- Typus, zusätzlich gekennzeichnet durch Störungen des Selbstbildes, der Ziele und der inneren Präferenzen, durch ein chronisches Gefühl von Leere, durch intensive, aber unbeständige Beziehungen und eine Neigung zu selbstdestruktivem Verhalten mit parasuizidalen Handlungen und Suizidversuchen.


Hoffe, das konnte Dir ein bisschen weiter helfen,

liebe Grüße, ENA!

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heissundkalt
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Beitrag Di., 14.07.2009, 23:16

Hallo ENA!

vielen dank!

...das hier:
Ein impulsiver Typus, vorwiegend gekennzeichnet durch emotionale Instabilität und mangelnde Impulskontrolle;

...kannte ich allerdings schon ich dachte nur, jemand (vielleicht betroffende?) könnte da noch ein bisschen was differenzierteres sagen, was die unterscheidung angeht.

LG! heissundkalt
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candle
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Beitrag Di., 14.07.2009, 23:29

Impulsiv sagt ja schon etwas aus. Das ist womöglich, wenn man sich anderen Mitmenschen gegenüber sehr drastisch verhält. Ich weiß nicht was man da so tut?

Und es gibt welche, die in sich hereinfressen, also still für sich selbst. So würde ich das mal meinen, aber wem nützt nun dieser Unterschied? Erfordert es doch immer an sich selber zu arbeiten.

Sozial isolieren kann man sich sicher mit beiden Varianten.

So, das habe ich mir mal so ausgedacht.
candle
Es ist besser ein Kerze anzuzünden, als über die Dunkelheit zu klagen.
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ENA
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Beitrag Mi., 15.07.2009, 11:17

Naja, im Alltag höre ich auch nur vom Borderline-Typ bzw. von gar keinem Typ: "Alle" sagen nur Borderline und...ich weiß von ein drei Leuten, dass sie diese Diagnose nach 5-15 Minuten Gespräch bekommen haben. Da gibt es mit Sicherheit auch verantwortungsvollere Ärzte, die sich die Leute erst einmal genauer angucken, ihnen länger zuhören, Test´s machen,...aber das andere gibt es halt (leider) auch (zu oft). Ich weiß auch von einigen aus dem sozialen Bereich, die von Borderline reden, sobald jemand schnibbelt,...aber das ist mir persönlich viel zu platt und ungerechtfertigt. Immerhin gehören da ja auch noch ein paar andere Diagnosekriterien zu und allein die Diagnose zu haben, hilft den Leuten ja auch nicht weiter.

Okay, nochmal zum impulsiven Typ: Dazu gehört für mich ein Leben mit vielen extremen Emotionsausdrücken, sehr sensibel für Kritik und Unsicherheiten zu sein und dabei schnell aggressiv/wütend (explosiv, impulsiv) zu werden und dieses auch nach außen auszuagieren (also auch weniger zu überlegen, was man tut, sondern man muss es dann einfach tun). Dazu gehört für mich auch so etwas, wie aus so einen "Aufschwung" an Emotionen zu schnell Autozufahren, zu viel zu Trinken, Drogen, sich selbst zu gefährden. Was natürlich nicht heißt, dass Leute sich nicht selbst gefährden, die weniger impulsiv sind und z.B. schnibbeln, weil sie alles in sich hineinfressen. Ich denke da aber genau so wie Candle: Arbeiten an sich sollte man in beiden Fällen.

...und was den Text aus dem ICD 10 angeht: Der Borderline-Typus scheint ein Zusatz zum impulsiven Typus zu sein, also zusätzlich zum impulsiven Verhalten auch noch an einer gewissen Ziel- und Richtungslosigkeit zu leiden, nicht zu wissen, wer man eigentlich ist und auch durch Beziehungen ein immer wieder kehrendes Gefühl von innerer Leere zu spüren.

Das nun nochmal von einer, die nur am Rande mit Borderline-Diagnosen zu tun hat. Drum lasse ich jetzt mal ein paar Leute sprechen, die selber diese Diagnose haben und diese auch auf sich zutreffend empfinden.

Viele Grüße, ENA!

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heissundkalt
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Beitrag Mi., 15.07.2009, 16:30

Danke erstmal!

..nur als erklärung, ich bin da eher "wissenschaftlich" interessiert
wenn, dann trifft auf mich persönlich eher borderline zu - ich mache auch eine therapie, frage dort aber, was diagnosenangeht nicht nach, bzw einmal nur via mail erwähnt, dass ich mich mit BL beschäftigt habe. darauf erwiderte sie nur, dass diagnostische selbsteinschätzungen eher schädlich sind, als helfen (das ist mir shcon klar, hatte da nur so eine phase ) . medizinstudenten würden sich auch einbilden alle möglich krankheiten zu haben (gilt vielleicht auch für so manchen psychologiestudenten )

auch ich begehe SVV, bin mir meiner sexuellen neigungen nur z.t. bewußt. (gerade meine erste erfahrung - mit einer frau...und das mit 24, denke aber ich bin bisexuell) oft kann ich mich schlecht abgrenzen, oder ich grenze mich zu absolut ab. allerdings bin ich eher überkontrolliert - neige zum rationalisieren. selten habe ich impulsive ausbrüche, aber meistens beziehe ich alles auf mich, bin wenig kritikfähig, unsicher (SVV ist ja nur ein ausdruck von dem ganzen...)
aber wie du (ENA) bereits sagtest...SVV heißt nicht unbedingt BL. und diagnosen dienen therapeuten als einschätzung. das ist alles.
und nach 15 minuten eine diagnose???? was ist denn das???

was die unterscheidung angeht...ich bin ganz allgemein sehr an psychologischer literatur interessiert und nur weil ich gerne mehr infos über die unterscheidung haben möchte, heißt nicht, dass ich mich selbst in ine der beiden kategorien einordne. ich nehme mir natürlich ab und zu das heraus, wovon ich denke, das es mich betreffen könnte, und versuche daran zu arbeiten, klar. aber bei diesem untershcie war ich einfach nur neugierig

ich hatte auch einen denkfehler...ich dachte impulsives verhalten ohne konsequenzen zu bedenken würde zwangsläufig bedeuten, dass man auch zugleich unsciher ist, was das selbstbild betrifft. aber das muß sicher überhaupt nicht beides der fall sein. denn man kann ja absolut wissen, wer man ist, wohin man im leben will, welche vorliebenman hat ect, aber eben seine emotionen nicht steuern...und impulsiv handeln...
keine ahnung, warum ich da so verquer gedacht habe *kopfkratz*

LG, heissundkalt
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Brainstorm
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Beitrag Mi., 05.08.2009, 21:30

Hallo...

Ich wollte mich diesbezüglich auch mal zu Wort melden.

Ich habe diese Diagnose nach langem Klinikaufenthalt (11 Wochen) nun auch bekommen. Ich schwebe zwischen diesen beiden Typen... Borderline und Impulsivem Typ. Ich kann nur sagen, dass ich die beste Ärztin hatte, die man sich nur vorstellen kann. Sie hat sich extrem viel Zeit gelassen mit mir und mir erst wirklich gegen Ende meine wirkliche Diagnose gestellt und gesagt, weil es bis dahin nicht klar war, was es nun ist bei mir. Ich habe wirklich Züge von beiden Typen in mir und diese lebe ich wahrscheinlich auch aus. Allerdings ist bei mir der Borderline-Typ eben NICHT offensichtlich (ohne Selbstverletzungen), aber "der Rest" ( "...Borderline- Typus, zusätzlich gekennzeichnet durch Störungen des Selbstbildes, der Ziele und der inneren Präferenzen, durch ein chronisches Gefühl von Leere, durch intensive, aber unbeständige Beziehungen...") trifft voll und ganz zu. Von den Eigenschaften des Impulsiven Typen kann ich aber auch sagen, dass es voll und ganz zutrifft. Ich habe teilweise impulsive Ausbrüche, kann nicht an mich halten, wenn mich jemand reizt, reagiere dann recht heftig... schlage aber nicht wild um mich oder so etwas. Ich neige aber wirklich sehr zu Konflikten und gehe ihnen nicht aus den Weg, im Gegenteil.

Ich kann diese ganzen Eigenschaften zwar in zwei Spalten ordnen, aber immerhin bin ich trotzdem noch EIN GANZER Mensch und deswegen lässt sich meiner Meinung nach das ganze wenig trennen. Man sollte es halt wirklich von Mensch zu Mensch sehen.

Aber eure Aussagen haben mir trotzdem irgendwie schon geholfen. Nach 11 Wochen wieder draußen zu sein, freut man sich über jedes hilfreiche Wort, was man findet!! Danke

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ENA
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Beitrag Mi., 05.08.2009, 21:41

Na, dann weiterhin viel Erfolg "draußen" und alles Gute!

Es ist schon echt viel wert, wenn man so eine gute Ärztin gefunden hat, wie Du es zu haben scheinst,...und ich finde es auch, nicht nur bei dieser Diagnose, sowas von wichtig, dass Diagnosen nicht vorschnell vergeben werden, sondern sich die Ärzte auch Zeit nehmen, die Person mit all ihren Schwierigkeiten, Leichtigkeiten, ihrer Geschichte und ihren Lebensumständen, ihren Eigenschaften,...richtig kennen- und einschätzen zu lassen. Denn nicht desto trotz haben psychische Erkrankungen für viele noch so eine Art "Stempel"-Wirkung,...Schubladen-Denken halt.

...und wie Du schon schreibst: "Man sollte halt wirklich von Mensch zu Mensch sehen",...und auch nicht vergessen, dass es sich hierbei wirklich auch um einen Menschen dreht!...

Dir auf jeden Fall alles Gute,

liebe Grüße, Ena !

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Xanny
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Beitrag Mi., 05.08.2009, 21:45

Ich glaube auch, dass der impulsive Typ eher zu heftigen Gefühlsausbrüchen neigt, die nicht nur Wut oder Aggression wiederspiegeln müssen. Ich habe auch die Diagnose emotionale instabile Persönlichkeit. Doch ich bin nicht der impulsive Typ, wenn ich eigentlich wütend sein müsste, dann bin ich eigentlich nur sauer auf mich selbst, trage das nicht nach aussen, sondern lasse es an mir selbst aus. Bei der impulsiven Form spricht man ja von mangelnder Impulskontrolle. Wenngleich ich glaube, dass das auch bei Borderlinern vorhanden ist, die diese Gefühlsimpulse ja auch oft gegen sich selbst wenden.

Aber vielleicht kann hier z. B. Herr Fellner mal für Klarheit sorgen, das würde mich auch sehr interessieren, als Betroffene.
*Ein Freund ist jemand, der Deine Vergangenheit versteht, an Deine Zukunft glaubt und Dich so akzeptiert, wie Du bist*

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heissundkalt
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Beitrag Sa., 15.08.2009, 01:18

Brainstorm hat geschrieben: Ich kann diese ganzen Eigenschaften zwar in zwei Spalten ordnen, aber immerhin bin ich trotzdem noch EIN GANZER Mensch und deswegen lässt sich meiner Meinung nach das ganze wenig trennen. Man sollte es halt wirklich von Mensch zu Mensch sehen.
Hallo Brainstorm!

ja, keine frage, es kommt immer auf den menschen an! ich wollte auch keine haarscharfe trennlinie erfahren, nur habe ich mich gewundert, dass immer von borderline die rede ist, wenn von der emotional instabilen persönlichkeitsstörung geredet wird.
es gibt immer mischungen, und überhaupt habe ich erfahren, dass reine kategorien oft gar nicht bestehenm außerdem ändern sich diagnosen, der der mensch selbst verändert sich. ich möchte also nicht zum schubladendenken auffordern.mich hat nur interessiert, wie man diese trennung von den fakten her begründet, denn in der theorie gibt es ja trennlinien, auch wenn sie in der praxis nicht wirklich existieren. vielleicht ist das auch der falsche ort für solche fragen hier. denn offiziell habe ich keine der beiden diagnosen. es sieht aber so aus als würde ich zu borderline tendieren, habe mich damit beschäftigt. vielelicht auch zu sehr, habe mich da teilweise auch sehr hineingesteigert. meine therapeutin selbst scheint aber auch keine freundin von diagnosen zu sein, und das ist gut so.

allerdings habe ich es satt, dass SVV bei mir der fall) so oft mit borderline gleichgesetzt wird. du bist ja dann ein gutes beispiel, dass sich dass eben nicht zwangsläufig überschneiden muß.

ich wünsche dir alles, alles gute! 11 wochen klinik haben es sicher in sich! daher jetzt viel kraft und elan um weiterzugehen!

LG, heissundkalt
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Beitrag Sa., 15.08.2009, 01:22

Xanny hat geschrieben:Doch ich bin nicht der impulsive Typ, wenn ich eigentlich wütend sein müsste, dann bin ich eigentlich nur sauer auf mich selbst, trage das nicht nach aussen, sondern lasse es an mir selbst aus.
Hallo Xanny!

...aber wenn du es an dir selbst auslässt, dann ist es doch auch "impulsiv". ob nun gegen dich oder gegen andere...impulsiv handeln heiß doch unüberlegt, heftig, aus dem affekt heraus handeln. wie auch immer diese handlung dann auch aussehen mag... das ist doch dann in beiden fällen mangelnde impulskontrolle, oder?
jedenfalls, ja, mangelnde impulskontrolle wird auch immer im zusammenhang mit borderline genannt, dachte ich.

LG, heissundkalt
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Xanny
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Beitrag Sa., 15.08.2009, 10:42

Naja, das kann schon stimmen, aber es handelt sich bei mir nicht um Wut, die plötzlich ausbricht, sondern um Gefühle, die tagelang in mir schmoren, bis ich dann mit svv aus diesen Gefühlen auszubrechen versuche. Also impulsiv denke ich, ist wirklich, wenn man so Gefühlsausbrüche hat, schnell wütend wird...ich bin eigentlich immer ganz ruhig.
Das ist sicherlich eine schwierige Unterscheidung. Jedenfalls wurde mir noch von keinem Therapeuten gesagt, dass ich zum impulsiven Typ gehöre. Aber ich glaube, die Grenze da irgendwo zu ziehen ist sicherlich schwierig.
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