Psychotherapie in Wien bei Richard L. Fellner

Inhalt: Sexualtherapie EinführungWahrnehmung und Diagnose "sexueller ProblemeDie häufigsten BeschwerdenUrsachen für sexuelle ProblemeAblauf einer SexualtherapieKostenNachwort

Sexuelle Beschwerden und Störungen (Paraphilien, Sexuelle Deviationen)

Die folgende Liste enthält sexuelle Beschwerden, sexuelle Störungen bzw. Paraphilien und Fetischismus*-Varianten in Ergänzung zum Artikel "Sexualtherapie". Die Inhalte dieser Seite sind für Personen unter 18 Jahre nicht geeignet und dienen lediglich Erwachsenen zur Übersicht über etwaige sexuelle Störungen.

Die häufigsten Beschwerden

Keine Sexualstörungen im eigentlichen Sinne, aber mitunter damit verbunden:

Weitere sexuelle Variationen:

Homosexualität (erotische Liebe und der sexuelle Kontakt durch Personen des gleichen Geschlechts, vorwiegend verwendet für Männer) bzw. Lesbiertum (Frauen) unterliegt bis heute gesellschaftlichen (d.h. "moralischen") Wertungen, wird in Fachkreisen aber nicht mehr als krankhaftes Verhalten bezeichnet und ist daher auch in den modernen Klassifikationssystemen psychischer Krankheiten nicht mehr enthalten.
Transgender (fehlende Akzeptanz des eigenen Geschlechts, dagegen vollständige Identifikation mit dem anderen), auch bezeichnet als Transsexualismus oder Transsexualität, gilt gemäß dem ICD-10, der Internationalen Klassifizierung von Krankheiten der WHO, als eine Form der Geschlechtsidentitätsstörung. Das Verständnis von Transgendern als Menschen mit einer von der Norm abweichenden sexuellen Präferenz gilt heute als unexakt und wird von den betroffenen Menschen abgelehnt.
Das "Image" beider sexueller Variationen unterlief während der letzten Jahrzehnte eine bedeutende Wandlung, Homosexualität ist heute vor allem in der westlichen Welt weitgehend akzeptiert. Dennoch - beide bedeuten für die betreffenden Menschen meist eine erhebliche psychische Belastung während der Phase des 'coming outs' (zunächst des Sich-selbst-bewußt-Werdens, dann des Sich-Erklärens), was eine psychotherapeutische Begleitung fast immer zu einer wichtigen Unterstützung macht. Bei geplanter operativer Geschlechtsumwandlung von Transgendern ist diese auch gesetzlich vorgeschrieben.
Die Ursachen beider Ausprägungen sind bis heute noch nicht eindeutig abgrenzbar - weder existieren triftige psychokausale Erklärungsmodelle, noch ein Nachweis biologischer bzw. genetischer Ursachenfaktoren.

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DSP Richard L. Fellner ist Psychotherapeut, Sexualtherapeut und Coach in Wien.
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1 "Gesundheit ist ein Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht die bloße Abwesenheit von Krankheit oder Gebrechen." (offizielle Definition von Gesundheit gemäß der Verfassung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom 22. Juli 1946)
2 Österreich: § 212 Abs. 2 StGB, Schweiz: Art. 193 Abs. 1 StGB, Deutschland: § 174 c StGB

Artikelbezogene Themenbereiche und verwandte Begriffe: Sexualtherapie, Sextherapie, Sexualstörungen, sexuelle Probleme, sexuelle Lustlosigkeit, Orgasmusprobleme, Orgasmusstörungen, vorzeitige Ejakulation, Ejaculatio praecox, Vaginismus, Beratung, Supervision, Therapie

Anhang: weitere Literatur zum Thema, mit Leserrezensionen: